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Meere und Küsten in Europa - Nordsee
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Gezeiten

Gezeiten heissen auch Tiden. Die Gezeiten in den Weltmeeren sind die Folge Zusammenspiels zwischen der Erdanziehungskraft, der Mondanziehungskraft, der Sonnenanziehungskraft und der Fliehkraft, welche durch die Revolutionsbewegung der Systems Erde-Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt erzeugt wird.

Die Gezeitenkraft ist die resultierende Kraft der Erdanziehungs-, der Mondanziehungs-, der Sonnenanziehungs- und der Fliehkraft.

Die Gezeitenkraft ist stets kleiner als die Erdanziehungskraft.

Tideamplitude
Grösse des Unterschieds zwischen mittlerem Hoch- und mittlerem Niedrigwasser.

Tidehochwasser
Höchster Wert der Tidekurve zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tideniedrigwasser.

Tidehub
Mittlerer Höhenunterschied zwischen Tidehochwasser und den beiden benachbarten Tideniedrigwasser

Tideniedrigwasser
Niedrigster Wert der Tidekurve zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tidehochwasser

Tidestieg
Höhenunterschied zwischen einem Tideniedrigwasser und dem folgenden Tidehochwasser

Der Einfluss der Mondanziehungskraft auf die Erde ist 2,5mal grösser als jene der Sonnenanziehungskraft. Die Wirkung der Gezeitenkraft ist am grössten, wenn die Mittelpunkte von Erde, Mond und Sonne auf einer Linie liegen. Bilden die drei Himmelskörper einen rechten Winkel, so ist die Wirkung kleiner.

Weltraum
Gravitation Schwerkräfte oder Massenanziehungskräfte
Erdtrabant Mond

Spring- und Nippflut

Wenn die Flieh - und die Mondanziehungskraft durch zusätzliche Kräfte wie die Sonnenanziehungskraft, Winde und Wasserströmungen verstärkt werden, so erhöht sich der "Flutberg" bzw. die Hochwassermarke auf der einen der Erde. Wir sprechen in diesem Fall von einer Springflut.Das Niedrigwasser fällt besonders gering aus.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Erde vermindern sich gleichzeitig die Wassermassen. Der "Flutberg" wird kleiner. Es entsteht eine Nippflut.

Wenn andere Kräfte die Wirkung der Mondanziehungskraft schwächen, so wird das Hochwasser weniger hoch und die Flutwelle weniger stark.

Sturmflut

Wenn bei Hochwasser zusätzliche Kräfte wie die Winde und Wasserströmungen die Flutwelle verstärken, so erhöht sich der "Flutberg" bzw. die Hochwassermarke auf einen Höchststand. Wird die Flutwelle von Sturmwinden angetrieben, so sprechen wir von einer Sturmflut.

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Gezeiten an der Atlantikküste

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