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BKS unterstützt Schulgemeinden bei Lehrpersonensuche
Aargau
Volksschule
Mai 2011
BKS unterstützt Schulgemeinden bei der Umsetzung lokaler Massnahmen
Auf das Schuljahr 2011/12 sind in der Volksschule wiederum zahlreiche Stellen neu zu besetzen. Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) unterstützt die Schulen auch dieses Jahr, indem auch im Ausland auf die offenen Stellen hingewiesen wird.
An der Volksschule im Kanton Aargau sind aktuell (Stand 2. Mai) knapp 200 Vollzeitstellen, verteilt auf rund 343 Stelleninserate, für das Schuljahr 2011/12 zu besetzen. Die Anzahl offener Stellen ist etwas tiefer als im Vorjahr.

Da die Rekrutierung von geeigneten Lehrpersonen für die zuständigen Schulgemeinden eine beträchtliche Herausforderung darstellt, hat das BKS wie bereits im letzten Jahr entschieden, die Lehrpersonensuche auf das deutschsprachige Ausland auszuweiten. Hierzu werden Inserate und Internetausschreibungen in Deutschland und Österreich geschaltet.

Neu haben die Gemeinden die Möglichkeit, ihre offenen Stellen direkt über den Kanton zu vergünstigten Konditionen in Jobbörsen im In- und Ausland zu publizieren.

Positive Erfahrungen

Die gemachten Erfahrungen mit Lehrpersonen aus dem Ausland sind positiv. Sie finden sich sehr schnell mit der hiesigen Kultur zurecht und schätzen die überschaubaren Strukturen. Die neu in der Schweiz Unterrichtenden haben die Möglichkeit, sich in der Anfangsphase von einer erfahrenen Lehrperson begleiten zu lassen.

Ausbildungsstart für Quereinsteigende

Mit dem neuen Schuljahr beginnt an der Fachhochschule Nordwestschweiz die zweijährige Ausbildung zur Lehrperson für 210 erfahrene Berufsleute. Ihr studiumbegleitender, teilzeitlicher Einstieg ins Unterrichten erfolgt in der Regel nach dem ersten Ausbildungsjahr. Vereinzelt treten Quereinsteigende nach einem dreiwöchigen Einführungskurs schon nach den Sommerferien mit maximal fünfzig Prozent in den Schuldienst ein. Sie werden im ersten Jahr von einer erfahrenen Berufsperson sowie durch die Pädagogische Hochschule begleitet.

Quelle: Text Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport BKS , Mai 2011

1'161 neue Studierende an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz

Mai 2011

Für den Studienbeginn im Herbstsemester 2011 haben sich an der Pädagogischen Hochschule FHNW 880 neue Studierende in den Regelstudiengängen angemeldet. Im Master-Studiengang Sonderpädagogik haben sich 71 Studierende eingeschrieben. Zudem starten voraussichtlich 210 Personen zur ersten Durchführung des Studienprogramms für erfahrene Berufsleute.

Die Anmeldezahlen an der Pädagogischen Hochschule FHNW zeigen weiter nach oben. Haben sich 2009 noch 655 Studierende für ein Studium zur Lehrerin oder zum Lehrer eingeschrieben, so waren es 2010 bereits 754. Zum letztjährigen Anstieg von 15 Prozent kommt nun diesen Sommer noch einmal ein Zuwachs von fast 17 Prozent hinzu. Für die Regelstudiengänge haben sich 880 neue Studierende angemeldet.

Primarstufe ist beliebt

Im Studiengang Primarstufe bedeuten die 354 Anmeldungen einen Rekord auf dieser Schulstufe in den Nordwestschweizer Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Diese Zahl unterstreicht die Attraktivität des einheitlichen Studienkonzepts, das 2009 in allen vier Kantonen eingeführt wurde. Eine berufsbegleitende Studienvariante zur Primarlehrerin oder zum Primarlehrer mit Distance Learning Komponenten oder auch die beliebten Praktika an ausländischen Schulen bewähren sich und erweisen sich als Gewinn für die Ausbildung. So haben auch 33 Studierende den berufsbegleitenden Weg gewählt.

Auch auf der Vorschul- und Primarunterstufe sind erneut mehr Anmeldungen zu verzeichnen. Die Zahlen auf der Sekundarstufe I haben ebenfalls stark zugelegt, allerdings benötigen die Schulgemeinden auf dieser Stufe noch mehr Lehrpersonen.

Zusätzlich starten am Institut für Spezielle Pädagogik und Psychologie 71 Studierende im beinahe ausgebuchten Master-Studiengang Sonderpädagogik.

Zusammen mit den Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern werden im Herbstsemester 2011 voraussichtlich insgesamt 1'161 neue Studierende ihre Ausbildung in Aarau, Basel, Brugg, Solothurn, Liestal oder Zofingen in Angriff nehmen.

Zusätzlich 210 Quereinsteigende

210 Berufsleute mit einer ersten Laufbahn in den unterschiedlichsten Berufen werden das Studienprogramm für erfahrene Berufspersonen im Herbst 2011 beginnen. Sie sind sehr gut qualifiziert und haben in diesem Frühjahr ein selektives Assessment erfolgreich bestanden und damit ihre grundsätzliche Berufseignung bewiesen. Etwa 40 Prozent dieser Personen verfügen über einen Hochschulabschluss, 30 Prozent über den Abschluss an einer höheren Fachschule und etwa 45 Prozent über einen Lehrabschluss, teilweise mit Berufsmaturität. Viele Teilnehmende verfügen über Mehrfachqualifikationen. Der Anteil von fast 40 Prozent Männern liegt deutlich über demjenigen in den Regelstudiengängen. Überdurchschnittlich häufig wurde als Ausbildungsziel die Sekundarstufe I gewählt. Das Assessment absolviert haben rund 400 Personen.

Neues Interesse am Lehrberuf

Ist damit das Problem des Lehrpersonenmangels gelöst? Prof. Dr. Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW, will den aktuellen Anstieg der Studierendenzahlen nicht überbewerten, sieht aber durchaus positive Entwicklungen: «Erstens wird der Lehrberuf in breiten Kreisen der Gesellschaft nach wie vor und zu Recht als attraktiv wahrgenommen. Zweitens zeigen diese Anmeldezahlen, dass das neue Studienangebot der Pädagogischen Hochschule FHNW mit Anschlussmöglichkeiten bis zum akademischen Masterabschluss ankommt.»

Quelle: TextPädagogischen Hochschule FHNW , Mai 2011

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