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Jetstream
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Jetstream Strahlstrom
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Jetstream oder Strahlstrom
Einfluss des Jetstreams auf die Grosswetterlage in Europa
Der Jetstream ist ein ausgeprägtes Starkwindband in den höheren Schichten der Troposphäre.

In einem Wellental ist kaltes bzw. kühles, feuchtes Tiefdruckwetter. In einem Wellenberg herrscht warmes, trockenes Hochdruckwetter vor.

Liegt Mitteleuropa nördlich des Jetstream-Bandes ist kühles, nasses Wetter zu erwarten.

Starke Tiefdruckgebiete oder ehemalige Hurrikane gelangen vor allem im Herbst öfters mit Hilfe des Jetstreams von den USA über den Atlantik bis nach Mitteleuropa.

Verläuft der Jetstream über dem Ostatlantik und Europa recht weit südlich, so wird im Mittel auch ein hoher Unterschied im Luftdruck zwischen Norden (Islandtief) Süden (Azorenhoch) aufgebaut.

Diese Wetterlage führt oft zu einer übernormal lang andauernden Zufuhr feuchter und im Sommer als kühl empfundener Luftmassen vom Nordatlantik nach Mitteleuropa. Das Islandtief steuert mit Winden aus nordwestlichen Richtungen Kaltfronten gegen Mitteleuropa. Das Wetter ist eher unbeständig, wechselhaft und kühl.

"Siebenschläfertag": Wetterlage Ende Juni/Anfang Juli
Der Jetstream beeinflusst die Winterstürme in Mitteleuropa
Zirkumpolarer Vortex: Wettermotor in den Polgebieten

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Der Jetstream beeinflusst das weltweite Wettergeschehen

Nach neueren Erkenntnissen von Klimaforschern beeinflussen die 2 Wetterphänomene El Niño-(El Niño-Southern Oscillation (ENSO)) - La Niña und der Jetstream das globale Wettergeschehen ganz wesentlich.

Von Mitte Juni 2010 bis Mitte August 2010 strömte der starke Jetstream (Strahlstrom) über Russland nordwärts und fiel dann südwärts in Richtung Pakistan. Die Jetstream-Strömung blieb über fast zwei Monate auf seiner Bahn stabil. Die Windströmung trug wesentlich dazu bei, dass in Russland eine Hitzewelle verheerende Waldbrände und in Pakistan starke Monsun-Regenfälle schadensreiche Überschwemmungen verursachten.

In der Mitte des Jahres 2011 wechselte der Pazifik von einer El Niño- in eine La Niña-Phase. Ende November 2010 bis Februar 2011 waren die Auswirkungen La Niña auf die Wetterabläufe moderat bis stark. Die Starkniederderschläge im Januar 2011 und der tropischen Megazyklon Yasi im Februar 2011, welche den Nordosten Australien heimsuchten, sind nach Ansicht der Wissenschaftler auf das La Niña-Phänomen zurückzuführen.

Wie sich sich beiden Wetterphänomene gegenseitig beeinflussen oder mit anderen Wettereinflüssen koppeln, ist noch Gegenstand von intensiven Forschungen.

Im April 2011 wurde der Mittlere Westen und der Südosten der U.S.A von über 400 Tornados heimgesucht. Die Tornados wurden durch eine Kollision von kalter Luft aus Norden und warmen feuchten Luftmassen aus südlichen Richtungen gebildet. Die Windströmungen wurden durch den Jetstream (Strahlstrom), welcher in der Höhe kräftig von Westen nach Osten über den Kontinent wehte, noch zusätzlich angekurbelt.

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