Wasserstrassen
Wasserstrassen Deutschland: Betrieb und Unterhalt
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ENDE Wasserstrassen - Kombinierter Verkehr
Wasserstrassen Betrieb und Unterhalt
Elbe, Oder und Ostsee Eisbrecherflotte der WSV im Einsatz 2026
Die WSV-Mehrzweckschiffe Arkona und Neuwerk vor Rügen im Einsatz als Eisbrecher
DWD-Wettervorhersage vom 17. Februar 2026
Frost und Eis auf Kanälen: BfG-Eisvorhersagen sorgen für Planungssicherheit
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Elbe, Oder und Ostsee
Eisbrecherflotte der WSV im Einsatz

Dauerhaft niedrige Temperaturen haben vor allem auf Elbe, Oder und den Kanälen zu Eisbildung
geführt.

Um die Schleusen und Wehre frei zu halten und damit der Schifffahrt einen Weg zu den Häfen zu bahnen sind derzeit u.a. auf der Elbe bis zu zehn Eisbrecher unterwegs.

Insgesamt hält die Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes über 50 Eisbrecher für unterschiedliche Einsatzszenarien vor.

Mit geballter Power sind die z.B. die Eisbrecher Eber, Keiler, Bär auf der Elbe im Einsatz. Auf der Havel-Oder-Wasserstrasse heissen die Kraftpakete Frankfurt, Schwedt und Kietz.

Unterschieden wird die Leistungsfähigkeit der Spezialflotte in drei Eisklassen - für schwere,
mittelschwere und leichtere Einsätze.

Aufgrund der anhaltend frostigen Temperaturen im Januar 2026 setzte die Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) auf dem Mittellandkanal, dem Elbe-Havel-Kanal und weiteren Bundeswasserstrassen, wie der Elbe und Oder, Eisbrecher ein. In den kommenden Tagen könnten sich die Eisvorkommen weiter ausdehnen.

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) unterstützt die WSV mit Eisvorhersagen für deren Eismeldedienst und die vorausschauende Eisbekämpfung.

Quelle: Text Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), und Generaldirektion Wasserstrassen, 4. Februar 2026

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Die WSV-Mehrzweckschiffe Arkona und Neuwerk vor Rügen im Einsatz als Eisbrecher

MZS ARKONA als Eisbrecher auf dem Greifswalder Bodden

Die aussergewöhnliche Wetterlage schafft für die Crew der ARKONA gerade aussergewöhnliche Arbeitseinsätze. Auf dem Greifswalder Bodden südöstlich der Insel Rügen ist das WSV-Mehrzweckschiff derzeit als Eisbrecher unterwegs. Vergangenen Samstag startete die ARKONA bei Sonne, klirrender Kälte und eisigem Ostwind gefühlte -18 °C laut Wetterapp - in Vierow. Zunächst begleitete das Mehrzweckschiff den Frachter WILSON MAAS durch das Eis bis in den Hafen, da er es aus eigener Kraft nicht geschafft hätte.

Anschliessend setzte die ARKONA ihre Fahrt fort, um das Fahrwasser frei zu halten und um Tonnen aufzuspüren und einzuholen, die nicht mehr auf ihrer Position lagen und eine Gefahr für die Schifffahrt hätten werden können.

Quelle: Text Generaldirektion Wasserstrassen, 4. Februar 2026

Mehrzweckschiff NEUWERK im Eiseinsatz vor Rügen

Das Mehrzweckschiff NEUWERK der Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hat gestern in der Ostsee das Fahrwasser vor Mukran aufgebrochen. Mit einem Pfahlzug von 113 Tonnen und der Eisklasse E3 ist die NEUWERK der leistungsfähigste Eisbrecher des Bundes. Nach erfolgreichem Einsatz konnte gestern Nachmittag ein Tanker - begleitet von der NEUWERK und Schleppern - den Hafen verlassen.

Das Einlaufen eines auf Reede liegenden Tankers wird gerade vorbereitet.

Der Einsatz des Mehrzweckschiffs Neuwerk der WSV ermöglicht die Fahrt zum Hafen Mukran auf der Insel Rügen und damit zum LNG-Terminal. Diese Aufgabe basiert auf dem Bundeswasserstrassengesetz.

Das Fahrwasser zum Hafen freizuhalten liegt in der Zuständigkeit der Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

Für die Schiffbarkeit des Hafens, einschliesslich des Bereichs um die Regasifizierungsanlage am LNG-Terminal der Deutschen Regas, ist der Hafenbetreiber verantwortlich.

Die Neuwerk hat sich am Dienstag von Cuxhaven aus - im Tausch mit dem Mehrzweckschiff Arkona - auf den Weg Richtung Ostsee gemacht.

Die ARKONA sichert nun das Einsatzgebiet in der Nordsee.

Quelle: Text Generaldirektion Wasserstrassen, 12. Februar 2026

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DWD-Wettervorhersage vom 17. Februar 2026

Eine Luftmassengrenze über Norddeutschland trennt kalte Luft im Nordosten von relativ milder und feuchter Meeresluft im Rest des Landes. Im Laufe der Nacht kommt die Kaltluft allmählich wieder bis nach Süddeutschland voran.

SCHNEE:
Heute Nachmittag, am Abend und eingangs der Nacht im Nordosten gebietsweise leichte Schneefälle mit einigen Zentimetern Neuschnee. Im Rest des Landes Schauer, im Bergland Schnee, Schneefallgrenze anfangs zwischen 300 und 600 m, nachts bei nachlassenden Niederschlägen langsam bis in tiefe Lagen sinkend.

Im Bergland bis Mittwochfrüh noch einige Zentimeter Neuschnee, in Staulagen auch um 10 cm. Vor allem an den Alpen und im Bayerischen Wald zunächst auch noch kräftigere Schneefälle mit weiteren 10 bis 20 cm Neuschnee in Staulagen bis Mittwochfrüh.

In tiefen Lagen bis Mittwochfrüh nur gebietsweise wenige Zentimeter Neuschnee, im Nordosten, im Westen und Südwesten im Laufe der Nacht meist trocken.

Am Mittwoch insbesondere vom Harz bis zum Erzgebirge bzw. zum ostbayerischen Mittelgebirgsraum zunächst noch einzelne Schneeschauer, gebietsweise wenige Zentimeter, im Stau des Harzes und vor allem des Erzgebirges 5 bis 10 cm. Sonst in der Osthälfte nur noch einzelne unergiebige Schneeschauer.

Im Südwesten vormittags aufkommende Niederschläge, bis zum Abend etwa zu einer Linie Saarland-Alpenvorland vorankommend. Entlang von Hoch- und Oberrhein alsbald in Regen übergehend bzw. bereits als Regen beginnend. Sonst Schnee mit 1 bis 5 cm Neuschnee, im Schwarzwald auch um 10 cm.

GLÄTTE/GLATTEIS:

In der Nacht zum Mittwoch recht verbreitet Glätte durch geringen Schneefall oder gefrierende Nässe möglich.

Am Mittwoch tagsüber vor allem im Bergland sowie bei Dauerfrost im Norden und Osten weiterhin Glätte durch überfrorene Nässe oder etwas Neuschnee.

WIND/STURM:
Heute auf den Schwarzwald- und Alpengipfeln stürmische Böen bzw. Sturmböen (Bft 8 bis 9, 65 bis 85 km/h), exponiert schwere Sturmböen (Bft 10, um 90 km/h) aus West, abends nachlassend.

Auf den Gipfeln der westlichen und zentralen Mittelgebirge einzelne steife Böen (Bft 7, um 55 km/h) um West.

In der Nacht zum Mittwoch im Süden weitere Windabschwächung und nur auf den Alpengipfeln anfangs noch Sturmböen (Bft 9) aus West.

Von der Nordsee bis in die Mitte im Bergland in der ersten Nachthälfte vorübergehend einzelne steife Böen (Bft 7, um 55 km/h) gering wahrscheinlich.

GEWITTER:
Bevorzugt im Süden und Südwesten vereinzelte Gewitter mit Graupel und steifen Böen Bft 7 (Beaufort 7) nicht ausgeschlossen.

FROST:
In der Nacht zum Mittwoch im Südwesten, Westen und in der Mitte in einigen Niederungen frostfrei, sonst verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -3 Grad, im Norden und Osten zwischen -2 und -7 Grad.

Am Mittwoch im Norden und Osten oft Dauerfrost von -3 bis 0 Grad.

Aussichten:

Schauer, im Bergland und im Osten als Schnee. Im Süden in den Gipfellagen Sturmböen. Am Mittwoch von Südwesten neue aufziehende Schneefälle. Ab dem Abend im Süden regional gefrierender Regen.

In der Nacht zum Mittwoch von der Mitte bis in den Osten und Südosten weiterhin Schneeschauer. Sonst von Westen weitgehend abklingende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Gebietsweise Glätte. Tiefstwerte -2 bis -8, an Rhein und Main um 0 Grad. Im Nordwesten und in der Mitte vorübergehend stark böig auffrischender Nordwestwind.

In der Nacht zum Donnerstag in der Nordhälfte wolkig oder gering bewölkt. An der Ostsee einzelne Schneeschauer. Im Südwesten und Westen teils kräftiger Schneefall, der sich bis zum Morgen voraussichtlich bis zu einer Linie von Nordrhein-Westfalen bis nach Oberfranken erstreckt. Im Südwesten ansteigende Schneefallgrenze und Übergang in Regen. Im Übergangsbereich vor allem in Bayern regional gefrierender Regen mit Glatteisgefahr. Temperaturrückgang auf -1 bis -8 Grad, bei Aufklaren über Schnee darunter, am Oberrhein frostfrei.

Am Donnerstag vom Ruhrgebiet bis nach Franken, teils länger anhaltender Schneefall, südlich davon Regen oder Schneeregen. Im Übergangsbereich stellenweise gefrierender Regen. Im Tagesverlauf verlagern sich die Niederschläge langsam unter Abschwächung nach Süden zurück und gehen auch dort allmählich wieder Schnee über. Sonst wechselnd bewölkt, vor allem im Norden und Nordwesten mit längeren Auflockerungen.

Im Nordosten sowie in einigen Mittelgebirgslagen leichter Dauerfrost bei -3 bis 0 Grad, sonst 0 bis 5, im Breisgau bis 9 Grad. Vorübergehend auffrischender und auf Nordost bis Nord drehender Wind.

In der Nacht zum Freitag im Süden noch gebietsweise Schneefall, an den Alpen teils länger anhaltend und kräftig. Sonst gebietsweise aufklarend. Rückgang auf -1 bis -6, bei klarem Himmel im Norden und Osten -6 bis -11 Grad.

Quelle: Text Deutscher Wetterdienst DWD, 17. Februar 2026
Wasserstrassen in Deutschland Karte
Oder Eisbrecher auf der Oder 2012
Mosel Eisbrecher auf der Mosel 2012
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