Kombinierter Verkehr: Container-Umschlag Europa
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Container-Umschlag

Die Wirtschaftsentwicklung in Südostasien und in Europa beeinflusste die Containerumschlagszahlen

Der Containerumschlag in den grössten Containerseehäfen der Welt hat sich seit 2002 auf das Zweieinhalbfachevergrössert. Die Weltwirtschaftskrise 2008 ("Bankenkrise") hat die weltweiten Warenströme beeinträchtigt. Nach 2009 begann sich die Weltwirtschaft dank einer äusserst günstigen Entwicklung in Asien wieder zu erholen. In Europa hatte die Wirtschaft wegen struktureller Probleme im Euroraum weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Erst 2016 zeigt die europäische Wirtschaft als Ganzes wieder schwache Anzeichen der Erholung.

Der Wirtschaftsboom in Asien von 2009 bis 2014 zeigte sich auch in der Entwicklung der Containerumschlagszahlen in Südostasien. Die Umschlagszahlen in dieser Region stagnierten allerdings ab 2015.

2017 befanden sich 16 der 20 grössten Containerhäfen in Asien, 3 in Europa und 1 in Nordamerika. Seit 2008 ist Shanghai in der VR China der grösste Containerhafen der Welt. Der Hafen von Shanghai hat seit 2002 seit Containerumschlagsvolumen in TEU um +322% erhöht. Der Hafen von Qingdao in der VR China hat in der Zeit von 2002 bis 2016 sein Containerumschlagsvolumen um 447% gesteigert.

Die Zuwachsraten in Europa fielen in Europa bescheidener aus als in Südostasien. 2002 lag Rotterdam (Niederland), der grösste Containerhafen in Europa auf Rang 7 (2016: 11. Rang, Zuwachs in TEU seit 2002: +91%) der weltgrössten Containerhäfen, Hamburg (Deutschland) auf Rang 9 (2016: 15. Rang, Zuwachs in TEU seit 2002: +65%) und Antwerpen (Belgien) auf Rang 11 (2016: 16. Rang), Zuwachs in TEU seit 2002: +108%). Dem Hafen von Hamburg entwickelte sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein Konkurrent. In Wilhelmshaven wurde der Jadeweserport zu einem Tiefseehafen ausgebaut.

Hafen Hamburg
Hafen Singapur

Ab 2012 wurde immer mehr Grosscontainerschiffe mit über 10'000 TEU in Betrieb genommen. 2017 nahm das erste Grosscontainerschiff mit über 20'000 TEU seine Fahrdienst auf. Die neu aufgebauten Containerkapazitäten und gesamtheitlich stagnierende Weltwirtschaft führten zu einem Druck auf die Transportpreise. Einige Reedereien gerieten in Zahlungsschwierigkeiten. Die ehemals achtgrösste Reederei der Welt, die koreanischen Reederei Hanjin Shipping , musste die Insolvenz anmelden und verschwand vom Markt. Anderen Reedereien erging es ähnlich. Vor allem die grossen Reedereien der Branche suchten im veränderten Marktumfeld nach Kooperationen und knüpften Allianzen. Im April 2017 entstanden drei neue grosse Allianzen.

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Probleme in Europa

Container-Terminals: Container-Umschlag
Der Containertransport boomt. 1995 wurden weltweit etwas über 50 Millionen Standardcontainer transportiert.Bis 2003 hat sich die Anzahl der auf den Weltmeeren tranportierten Container mehr als verdoppelt. Es werden weitere grosse Zuwachsraten vorausgesagt. Die Transportgefässe, die Container, werden allmählich rar. Die vorhandene Kapazitäten vermögen der Nachfrage bei weitem nicht mehr zu genügen.

Die Engpässe in den Häfen mit den kaum mehr vorausplanbaren Liegezeiten verschärfen das Problem und verteuern die Transporte. Acht solcher "unnötiger" Hafentage kosten 360 000 Dollar.

Kapitäne, die die Mehrkosten durch schneller Fahrten wieder hereinholen wollen, bürden ihren Reedereien bis zu 1'500 Dollar an zusätzlichen Treibstoffkosten pro Tag auf.

Die grössten Überseehäfen wie Rotterdam, Antwerpen, Southampton, Singapur sowie die in Süd-Kalifornien sind mit ihrer bisherigen Infrastruktur dem Wachstum des Welthandels ebenfalls nicht mehr gewachsen. Die Häfen entwickeln sich immer mehr zum Engpass bei der stürmischen Zunahme des Weltseeverkehrs. Seit 1980 hat allein der Containerverkehr jährlich um 9,5 Prozent zugelegt. Ursache für diese Entwicklung ist nicht nur ein insgesamt wachsender Welthandel, sondern auch Verlagerung von Produktionsstätten nach Übersee und die zunehmende internationale Arbeitsteilung.

Laut Experten reicht der Aufbau von zusätzliche Hafenumschlagskapazitäten nicht aus, um die aktuellen Engpässe zu überwinden. Die Transportkapazitäten und - wege der Güter ins Hinterland müssen ebenfalls ausgebaut werden.

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