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Schweres akutes respiratorisches Syndrom SARS
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2003
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SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome)

Schweres akutes respiratorisches Syndrom

Der Erreger der Lungenkrankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome - Schweres akutes respiratorisches Syndrom) ist offenbar eindeutig identifiziert. Gemäss der Weltgesundheitsorganisaton WHO in Genf handelt es sich um ein zuvor unbekanntes Coronavirus. Gewöhnliche Coronaviren sind für etwa ein Drittel aller normalen Erkältungen verantwortlich, die neue, "SARS-Virus" getaufte Variante wurde bisher jedoch noch nie bei Menschen beobachtet.

Bei dem SARS-Virus handelt sich nach Ansicht der Forscher um eine Mutation eines Coronavirus, das in einem neuen Umfeld auftrete. Das Virus versucht, seine eigene ökologische Nische zu finden. Es gehöre zwar zu einer Familie, die auch normale Erkältungen auslösen könne, habe sich jedoch stark verändert. Nach Angaben der Wissenschaftler existiert das Virus schon seit langer Zeit, wurde aber vermutlich bisher nicht auf Menschen übertragen. Das Virus wurde auch bei Menschen isoliert, welche bisher als geheilt betrachtet wurden. Das Virus ist somit langlebiger als bisher angenommen. Bei Zimmertemperatur kann das Virus bis 24 Stunden überleben. Selbst auf Materialien wie Plastik überlebt es einige Stunden. Somit sind zahlreiche Übertragungswege zu beachten. Das Virus kann allerdings mit gewöhnlichen Desinfektionsmittel abgetötet werden.

SARS
Lungenentzündungen auslösende Viren vom Typ SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome - Schweres akutes respiratorisches Syndrom) wie auch MERS (Middle East respiratory syndrome - Nahöstliches respiratorisches Syndrom) oder das seit Ende 2019 sich ausbreitende neuartige Coronavirus (2019-nCoV) werden aufgrund ihrer kronenartigen Struktur Coronaviren (oder eben "Kronenviren" oder kronenartige Viren) genannt.
Coronaviren führen zu einem breiten Spektrum von Krankheiten. Die einzelnen Vertreter der Coronaviren unterscheiden sich in ihren Auswirkungen beträchtlich. Diese Auswirkungen reichen von leichten Erkältungssymptomen bis zu schweren Lungenkrankheiten, welche mit einer hohen Todesrate verbunden sind.
Meldungen

Dezember 2003

Forschung zu SARS

US-Forscher an der Universität von Pittsburgh verzeichnen nach eigenen Angaben erste Erfolge auf der Suche nach einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit SARS. Versuche mit Affen hätten positive Resultate ergeben.

hier

Juni 2003

WHO gibt weltweite SARS-Entwarnung

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat SARS-Entwarnung gegeben. Die Lungenkrankheit sei weltweit eingedämmt. Auch in Taiwan, für das als letztes Land noch eine SARS-Warnung bestand, ist nach Angaben der WHO kein neuer Krankheitsfall aufgetaucht.

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Viren
HI-Virus
Viren sind Erreger von Infektionskrankheiten bei Menschen, Tieren, Pflanzen und Bakterien. Viren sind Mikroorganismen mit einer Grösse von einigen Nanometer bis etwa 300 nm, welche auf lebende Wirtszellen angewiesen sind.

Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel. Viren sind die kleinsten sich selbst reproduzierenden Organismen, welche in der Natur vorkommen.

Die meisten Viruskrankheiten, welche bei Menschen vorkommen, sind akute Infektionen. Diese Infektionen führen nach einer bestimmte Inkubationszeit zu u.a. Organveränderungen, welche häufig, aber nicht immer, zu Krankheitssymptomen (Grippesymptome wie Fieber oder Schnupfen, Ausschläge, Entzündungen von Körperorganen usw.) führen.

SARS-Coronavirus
Coronaviren führen zu einem breiten Spektrum von Krankheiten. Die einzelnen Vertreter der Coronaviren unterscheiden sich in ihren Auswirkungen beträchtlich. Diese Auswirkungen reichen von leichten Erkältungssymptomen bis zu schweren Lungenkrankheiten, welche mit einer hohen Todesrate verbunden sind.

Das HI-Virus gehört zu einer Familie von Viren, die in den letzten Jahrzehnten intensiv studiert wurden: den Retroviren. Ihr Erbgut besteht aus Ribonukleinsäure (RNS, englisch RNA), während das Erbgut der menschlichen Zelle aus Desoxyribonukleinsäure (DNS, englisch DNA) aufgebaut ist.

Sie unterscheiden sich von anderen RNA-Viren zudem durch ein spezielles Eiweiss, die Reverse Transkriptase, das die Viren zu ihrer Vermehrung benötigen. Die HI-Viren gehören zu einer Untergruppe der Retroviren. Sie führen erst nach einer langen Phase ohne Beschwerden zu chronischen Erkrankungen.

Viren besitzen eigenes genetisches Material und können menschliche Zellen sehr gezielt infizieren. Dank der eingeschleusten Gene vermehren sich die Viren dann auf Kosten ihrer Wirtszelle.

Erbfaktoren - Gene (Genom) - DNA
Zu den Hauptbestandteilen eines Zellkerns gehören die «Nucleoproteide». «Nucleoproteide» sind Substanzen, die aus «Nucleinsäuren» undeinem Protein (Eiweiss) bestehen. Die «Nucleinsäuren» steuern die Bildung der Enzyme in den Zellen. Sie sind damit die Träger der «Erbfaktoren = Gene = Genom». Eine wichtige «Nucleinsäuren» ist die «Desoxyribonucleinsäure (DNS)». Die DNS wird auch DNA (engl. A = Acid = Säure) genannt. Die DNS ist in den Chromosomen lokalisiert. Bei der Zellkernteilung werden die Chomosomen längs geteilt. Jeder der geteilten Zellkerne enthält jeweils die Hälfte jedes einzelnen Chromosoms.
Zeckenenzephalitis (FSME)
Zecken sind Milben. Milben gehören zu den Spinnentieren. Sie haben acht Beine. Zecken übertragen Krankheitserreger. 3 Arten der Krankheitsübertragung sind bisher bekannt:
1. durch das Bakterium Borrelia burgdorferi - Verursacher der Borreliose
2. durch dasFrühsommer-Meningoenzephalitis-Virus, welches eine Gehirnentzündung auslösen kann.
3. durch ein Bakterium, welches das Krankheitsbild "Neoehrlichiose" (Rückfallfieber von bis zu 40 Grad, Gewichtsverlust und allgemeinem Unwohlsein) verursacht.

Die Zeckenenzephalitis (Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME) ist eine Virus-Infektionskrankheit. Sie befällt vorwiegend das Nervensystem (Gehirn, Hirnhäute, austretende Nerven).

Virusinfektinskrankheiten bei Menschen
AIDS - HIV Ebola
MERS Schweinegrippe
Zeckenenzephalitis
Virusinfektinskrankheiten bei Tieren
Vogelgrippe - Avian Flu Varrao-Milben
Gentechnologie
Getarntes Virus für die Gentherapie von Krebs
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Externe Links
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