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Klimawandel: Was ist das? - Kohlendioxid
Die wichtigsten Treibhausgase
Distickstoffmonoxid (N2O) Methan-Gas (CH4) Kohlendioxid (CO2)

Als Emission bezeichnet man jenen Teil der (Treibhaus-)Gase, welcher nach Abbau-, Umwandlungs- und Produktionsprozessen in die Atmosphäre gelangt ist.

Die Konzentration bezeichnet jenen Teil der Gase, welcher nach komplexen Interaktionsprozessen zwischen der Atmosphäre, der Biosphäre und den Ozeanen in der Atmosphäre verblieben ist.


WMO Treibhausgase Distickstoffmonoxid, Kohlendioxid, Methan Entwicklung ab 2005
Distickstoffmonoxid (N2O)

Distickstoffmonoxid (N2O) gehört wie Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) zu den Stickoxiden Stickoxide (NOx).

Stickoxide (NOx)sind an der photochemischen Bildung von Ozon beteiligt. Stickoxide sind als Vorläufersubstanzen auch an der Bildung von Ozon und sekundärem Feinstaub beteiligt. Sonnenlicht löst die Ozonbildung durch photolytische Spaltung von Stickstoffdioxid aus.

Stickoxid NO ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. In hoher Konzentration ist Stickstoffdioxid NO2 ist ein braunrotes, giftiges Gasmit einem starken und stechenden Geruch.

NOx entstehen in Verbrennungsprozessen (zum Beispiel bei Verbrennungsmotoren) bei hohen Temperaturen, die üblicherweise 5 bis 10 % NO2 enthalten. Bei Dieselmotoren werden nach der Abgasbehandlung bis zu 70 %NO2-Anteil gemessen. Im Kontakt mit den oxydierenden Stoffen wie Sauerstoff O2 oder Ozon O3 in der Umgebungsluft verwandelt sich NO rasch zu NO2. Zu den NOx-Quellen gehören Privathaushalte, Kraftfahrzeuge sowie Industrieanlagen.

Das Stickstoffdioxid NO2 hat schädliche Auswirkungen auf den Menschen. Es ruft Atembeschwerden und Schleimhautreizungen hervor. Es kann akute Bronchitis, Husten und Herz-Kreislauf-Beschwerden
verschlimmern.

Zur Bestimmung der Luftqualität werden in der Schweiz die Konzentrationen von Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon regelmässig gemessen.

60 % des N2O-Ausstosses stammt aus natürlichen Quellen und 40% aus menschlichen Aktivitäten wie dem Gebrauch von Dünger für die Landwirtschaft, dem Verbrennen von Biomasse, der Bodenbearbeitung usw.

Die Auswirkungen des N2O-Anstiegs in den letzten 100 Jahren ist 298mal stärker als diejenigen einer gleiche Menge CO2.

Das Distickstoffmonoxid spielt auch eine wichtige Rolle bei Zerstören der Ozonschicht in der Stratosphäre. Die Ozonschicht schützt den Menschen vor den schädliche UV-Strahlen.

Die Distickstoffmonoxid (N2O)-Konzentration war 2006 mit 320,1 ppm (= parts per million = Teile pro eine Million) um 0,25 Prozent höher als 2005 mit 319,2 ppm. Dies ist ebenfalls ein Rekordwert. Distickstoffmonoxid wird auch als "Lachgas" bezeichnet.

Lachgas (Distickstoffmonoxid N2O) trägt mit 6,24% zur globalen Strahlungsbilanz bei. Es wird aus natürlichen und anthropogenen (von Menschen verursachten) Quellen, einschliesslich der Meere, Verbrennung von Biomasse, die Verwendung von Düngemitteln und verschiedenen industriellen Prozessen, in die Atmosphäre abgegeben.

Fast ein Drittel der Stickstoffdioxid-Menge, welche an die Luft abgegeben wird, ist auf Tätigkeiten der Menschen wie ...

das Verbrennen von fossilen Brennstoffen,
das Verbrennen von Biomassen,
den Gebrauch von Düngemitteln
und gewissen industriellen Prozessen

zurückzuführen.

Distickstoffmonoxid (N2O) wird u.a. von Dieselfahrzeugen, welche noch nicht mit der neusten Technologie ausgerüstet sind, ausgestossen. Distickstoffmonoxid (N2O) greift die Atemwege der Menschen an.


Berichte über Treibhausgase wie Distickstoffmonoxid N2O

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Methan-Gas (CH4)

Vor Beginn des industriellen Zeitalters in der Mitte des 18. Jahrhunderts betrug die atmosphärische Methangas-Konzentration ca. 700 ppb (= parts per billion = Teile pro eine Milliarde). Seit 1750 ist die atmosphärische Methangas-Konzentration um 158% gestiegen. Die Hauptverursacher von Methangas sind menschlichen Aktivitäten wie Viehzucht, Reisanbau, Ausbeutung fossiler Brennstoffe und Deponien.

Methan ist das zweitwichtigste langlebige Treibhausgas. Ungefähr 40% des Methans, welche in die Atmosphäre entweicht, stammt aus natürlichen Quellen wie Feuchtlandgebieten oder Termiten. Ungefähr 60% des Methanausstosses rührt von menschlichen Aktivitäten wie der Weidewirtschaft mit Vieh, der Viehzucht, dem Reisanbau, dem Verbrennen von Biomasse, der Ausbeutung von fossilen Energieträgern usw.

Rund 60 Prozent der Methangas-Menge, welche an die Luft abgegeben wird, ist auf Tätigkeiten der Menschen wie ...

die Gewinnung von fossilen Brennstoffen,
das Verbrennen von Biomassen,
den Reisanbau,
die Herdenhaltung von Gross- und Kleinvieh

... zurückzuführen.

Rund 60 Prozent der Methangas-Menge stammt aus den natürlichen Umwandlungsprozessen in Feuchtgebieten und die Tätigkeiten von Termiten.


Berichte über Methan
Berichte über Treibhausgase wie Methan-Gas (CH4)
Subtropen Kamele - Dromedare
Seen Methanfresser leben vom Sauerstoff der Nachbarn
Seen Neue Methanabbauer in Seen entdeckt
Power-to-Gas-Technologie Aus Kohlendioxid wird Methangas

Sumpfgase:

In Torfmooren und sehr lange bestehenden Sümpfen ist eine grosse Menge an Kohlendioxid (CO2) in den unter dem Wasser liegenden Pflanzenteilen gespeichert. Das Kohlendioxid (CO2) wird frei und gelangt in die Atmosphäre, wenn das Moor oder der Sumpf trockengelegt wird. Bei einer Renaturierung dieser Moore oder Sümpfe wird das neu herangewachsene Pflanzenmaterial wieder unter Wasser gesetzt. Beim Vermodern dieser Pflanzen entsteht eine riesige Menge an Methan-Gas (CH4) , welches die Atmosphäre zusätzlich mit Treihausgasen belastet.

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Kohlendioxid (CO2)

Das CO2 ist jenes Treibhausgas, welches am häufigsten durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre abgegeben wird. Es ist zu 85% am Treibhauseffekt auf dieser Erde beteiligt.

Die Kohlendioxid (CO2)-Konzentration ist seit der Mitte des 18. Jahrhunderts um rund 40 Prozent angestiegen. In der vorindustriellen Zeit vor 1750 betrug die CO2-Konzentration noch 280 ppm.

In der Zeit vor 1750 war der CO2-Austausch zwischen der Atmosphäre, der Biosphäre und den Weltmeeren in einem Gleichgewicht.

Kohlendioxid wird hauptsächlich beim Verbrennen von fossilen Brennstoffen wie Heizöl, Benzin, Diesel usw. erzeugt.

Berichte über Kohlenstoffverbindungen
Kohlenwasserstoffe Kohlenstoffe
Kohlenstoffisotope
Power-to-Gas-Technologie Aus Kohlendioxid wird Methangas
Ozeanversauerung Kohlenstoffkreislauf und Kohlendioxid-Lösungsprozesse

Sumpfgase:

In Torfmooren und sehr lange bestehenden Sümpfen ist eine grosse Menge an Kohlendioxid (CO2) in den unter dem Wasser liegenden Pflanzenteilen gespeichert. Das Kohlendioxid (CO2) wird frei und gelangt in die Atmosphäre, wenn das Moor oder der Sumpf trockengelegt wird.

In den arktischen Permfrostgebieten schmilzt als Folge der globalen Klimaerwärmung grosse Menge des beständigen Eiskörpers im Boden, dem Permafrost. Ausgedehnte Sumpflächen entstehen. Aus diesen neu entstandenen Sümpfen entweichen Kohlendioxid-Gase.

Bei einer Renaturierung dieser Moore oder Sümpfe wird das neu herangewachsene Pflanzenmaterial wieder unter Wasser gesetzt. Beim Vermodern dieser Pflanzen entsteht eine riesige Menge an Methan-Gas (CH4) , welches die Atmosphäre zusätzlich mit Treihausgasen belastet.

Quelle: World Meteorological Organization WMO, 2007 und 2012
Text: RAOnline

Berichte über Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2)
Wichtige Begriffe
Atmosphäre
Infrarotstrahlen
Isotop
Kohlendioxid
El Niño- und La Niña- Phänomen
Ozon
Permafrost
Strahlungsbilanz
Treibhauseffekt
Treibhausgase

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Erde: Treibhaus-Effekt Erde: Klimasystem Erde Kohlendioxid - Management
Treibhausgase 2007 Treibhausgase 2007 Ozon-Konzentration 2007

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Weitere Informationen
WMO Kohlendioxid-Konzentration - Rekord 2009 2010
Klimawandel Globale Klimaberichte
Klima-Meldungen und -Berichte
BAFU Indikatoren zu Ursachen des Klimawandels
Geologische Speicherung von Kohlendioxid
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