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Die
stärksten Eisverluste wurden im Gebiet der Pine
Island Bay in der West-Antarktis und im nördlichen Teil der
antarktischen Halbinsel festgestellt. Die Hauptursachen für die Eisverlusten
waren die wärmeren Meerwassertemperaturen.
Das
Verhalten der antarktischen Randgletscher hat einen bedeutenden Einfluss
auf den antarktischen Eisschild im Innern des Kontinents. Die Forscher
haben die Daten von verschiedenen Satelliten aus Europa, Kanada und Japan
über eine Periode von 15 Jahren ausgewertet und damit Erkenntnisse
über die Eisbewegung aus dem Innern des Kontinents in Richtung Meer
gewonnen. Diese Angaben wurden mit Daten über den Schneefall im Innern
der Antarktis verglichen.
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Eiskerne
speichern das Klima der Vergangenheit |
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Das
Forscherteam stellte dabei fest, dass der Eismassenverlust von 112 Milliarden
Tonnen im jahr 1996 auf 196 Milliarden Tonnen im Jahr 2006 angestiegen
ist (Anstieg um 75%). 1 Milliarde Tonne Eis nimmt ein Volumen von 1 Milliarde
Kubikmeter ein.
Bei
ihren Untersuchungen haben die Forscher in der Ostantarktis auch Gebiete
gefunden, in welchen sich die Gletscher im Massengleichgewicht befinden. Die Gletscher bilden durch Schneefall ebenso viel neues Eis, wie ihnen
an der Gletscherzunge durch das Meerwasser abgeschmolzen wird. |
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Die
Forscher gehen davon aus, dass das Abschmelzen der antarktischen Gletscher
auch in den kommenden Jahren voranschreite wird. Das antarktische Schelfeis
reagiert auf die Klimaveränderung schneller, als die Wissenschaftler
bisher vermutet haben. Trotz mehr Datenmaterial ist eine Voraussage über
die weitere Entwicklung des Meerespiegelanstiegs noch nicht möglich.
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Quelle:
NASA 2008, freie übersetzung aus dem Englischen: RAOnline
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Eisforschung:
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