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Klima-Länderrating: Die Schweiz fällt zurück
In der internationalen Klimaschutz-Rangliste der Umweltorganisation Germanwatch fällt die Schweiz von Platz 9 im letzten Jahr auf Platz 16 in diesem Jahr zurück. Grund für das schlechtere Abschneiden: Die Treibhausgas-Emissionen haben zu- statt abgenommen. Damit wird es für die Schweiz schwierig, die Kyoto-Ziele zu erreichen.

In der heute veröffentlichten internationalen Klimaschutz-Rangliste der Umweltorganisation Germanwatch fällt die Schweiz von Platz 9 im letzten Jahr auf Platz 16 in diesem Jahr zurück. Grund für das schlechtere Abschneiden: Die Treibhausgas-Emissionen haben zu- statt abgenommen. Damit wird es für die Schweiz schwierig, die Kyoto-Ziele zu erreichen.

Das alljährliche Rating untersucht die drei Hauptindikatoren Emissionshöhe, Emissionsentwicklung und Klimapolitik. Schlechte Noten gibt es für die Emissionsentwicklung, da der Treibhausgas-Ausstoss weiter zu- statt deutlich abgenommen hat. Damit landet die Schweiz in diesem Bereich auf Platz 21. Noch schlechter schneidet sie in der nationalen Klimapolitik ab: Platz 42 von 57 Ländern. Die Schweiz setzt bisher stark auf Freiwilligkeit und kennt vergleichsweise wenig verbindliche Massnahmen. "Die Schweizer Klimapolitik ist ungenügend", bilanziert Patrick Hofstetter, Leiter Klimapolitik beim WWF Schweiz. Den 16. Gesamtrang erreicht die Schweiz nur dank einem 6. Platz bei der Emissionshöhe. Der Gesamtausstoss ist vergleichsweise tief, weil der Anteil an CO2-armem Strom aus Wasserkraft hoch ist und die Schweiz viele Güter importiert. Diese Importe verursachen im Ausland grosse Emissionen, für die die Schweiz nicht geradestehen muss.

Gemäss Kyoto-Protokoll und CO2-Gesetz dürften die Emissionen nicht zunehmen; im Kyoto-Protokoll hat sich die Schweiz zu einer Reduktion von 8 Prozent bis 2010 gegenüber 1990 verpflichtet. Dieses Zeitfenster geht jetzt zu. "Bundesrat und Parlament haben allerdings noch drei Massnahmen in der Hand, die sie jetzt umsetzen können", sagt Patrick Hofstetter: Die Lenkungsabgabe auf Benzin und Diesel, höhere Abgabesätze auf Heizöl und Gas sowie die Aktionspläne zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. "Nur so wird die schweizerische Klimapolitik international glaubwürdig."

Die Podestplätze 1 bis 3 wurden dieses Jahr nicht vergeben, weil kein Land in allen untersuchten Bereichen ein wirklich gutes Niveau aufweist. Schweden, Deutschland und Frankreich besetzen die besten Plätze 4 bis 6. Am Schluss der Rangliste stehen Kanada und Saudi ArabienDas alljährliche Rating untersucht die drei Hauptindikatoren Emissionshöhe, Emissionsentwicklung und Klimapolitik. Schlechte Noten gibt es für die Emissionsentwicklung, da der Treibhausgas-Ausstoss weiter zu- statt deutlich abgenommen hat. Damit landet die Schweiz in diesem Bereich auf Platz 21. Noch schlechter schneidet sie in der nationalen Klimapolitik ab: Platz 42 von 57 Ländern. Die Schweiz setzt bisher stark auf Freiwilligkeit und kennt vergleichsweise wenig verbindliche Massnahmen. "Die Schweizer Klimapolitik ist ungenügend", bilanziert Patrick Hofstetter, Leiter Klimapolitik beim WWF Schweiz. Den 16. Gesamtrang erreicht die Schweiz nur dank einem 6. Platz bei der Emissionshöhe. Der Gesamtausstoss ist vergleichsweise tief, weil der Anteil an CO2-armem Strom aus Wasserkraft hoch ist und die Schweiz viele Güter importiert. Diese Importe verursachen im Ausland grosse Emissionen, für die die Schweiz nicht geradestehen muss.

Gemäss Kyoto-Protokoll und CO2-Gesetz dürften die Emissionen nicht zunehmen; im Kyoto-Protokoll hat sich die Schweiz zu einer Reduktion von 8 Prozent bis 2010 gegenüber 1990 verpflichtet. Dieses Zeitfenster geht jetzt zu. "Bundesrat und Parlament haben allerdings noch drei Massnahmen in der Hand, die sie jetzt umsetzen können", sagt Patrick Hofstetter: Die Lenkungsabgabe auf Benzin und Diesel, höhere Abgabesätze auf Heizöl und Gas sowie die Aktionspläne zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. "Nur so wird die schweizerische Klimapolitik international glaubwürdig."

Die Podestplätze 1 bis 3 wurden dieses Jahr nicht vergeben, weil kein Land in allen untersuchten Bereichen ein wirklich gutes Niveau aufweist. Schweden, Deutschland und Frankreich besetzen die besten Plätze 4 bis 6. Am Schluss der Rangliste stehen Kanada und Saudi Arabien.

Quelle: Text WWF Schweiz, Dezember 2008

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, funded by the Department of Trade and Industry (DTI)
and the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra) , United Kingdom UK
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