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Klima
im Wandel - Climate Change
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Klimakonferenz-COP14: Posen (Polen) 2008 |
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Klima Weitere Informationen |
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UNO-Weltklimakonferenz
-COP14 Posen (Polen) 2008
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Klima-Länderrating:
Die Schweiz fällt zurück
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| In
der internationalen Klimaschutz-Rangliste der Umweltorganisation Germanwatch
fällt die Schweiz von Platz 9 im letzten Jahr auf Platz 16 in diesem
Jahr zurück. Grund für das schlechtere Abschneiden: Die Treibhausgas-Emissionen
haben zu- statt abgenommen. Damit wird es für die Schweiz schwierig,
die Kyoto-Ziele zu erreichen.
In
der heute veröffentlichten internationalen Klimaschutz-Rangliste der
Umweltorganisation Germanwatch fällt die Schweiz von Platz 9 im letzten
Jahr auf Platz 16 in diesem Jahr zurück. Grund für das schlechtere
Abschneiden: Die Treibhausgas-Emissionen haben zu- statt abgenommen. Damit
wird es für die Schweiz schwierig, die Kyoto-Ziele zu erreichen. |
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Das
alljährliche Rating untersucht die drei Hauptindikatoren Emissionshöhe,
Emissionsentwicklung und Klimapolitik. Schlechte Noten gibt es für
die Emissionsentwicklung, da der Treibhausgas-Ausstoss weiter zu- statt
deutlich abgenommen hat. Damit landet die Schweiz in diesem Bereich auf
Platz 21. Noch schlechter schneidet sie in der nationalen Klimapolitik
ab: Platz 42 von 57 Ländern. Die Schweiz setzt bisher stark auf Freiwilligkeit
und kennt vergleichsweise wenig verbindliche Massnahmen. "Die Schweizer
Klimapolitik ist ungenügend", bilanziert Patrick Hofstetter, Leiter
Klimapolitik beim WWF Schweiz. Den 16. Gesamtrang erreicht die Schweiz
nur dank einem 6. Platz bei der Emissionshöhe. Der Gesamtausstoss
ist vergleichsweise tief, weil der Anteil an CO2-armem Strom aus Wasserkraft
hoch ist und die Schweiz viele Güter importiert. Diese Importe verursachen
im Ausland grosse Emissionen, für die die Schweiz nicht geradestehen
muss.
Gemäss
Kyoto-Protokoll und CO2-Gesetz dürften die Emissionen nicht zunehmen;
im Kyoto-Protokoll hat sich die Schweiz zu einer Reduktion von 8 Prozent
bis 2010 gegenüber 1990 verpflichtet. Dieses Zeitfenster geht jetzt
zu. "Bundesrat und Parlament haben allerdings noch drei Massnahmen in der
Hand, die sie jetzt umsetzen können", sagt Patrick Hofstetter: Die
Lenkungsabgabe auf Benzin und Diesel, höhere Abgabesätze auf
Heizöl und Gas sowie die Aktionspläne zu Energieeffizienz und
erneuerbaren Energien. "Nur so wird die schweizerische Klimapolitik international
glaubwürdig."
Die
Podestplätze 1 bis 3 wurden dieses Jahr nicht vergeben, weil kein
Land in allen untersuchten Bereichen ein wirklich gutes Niveau aufweist.
Schweden, Deutschland und Frankreich besetzen die besten Plätze 4
bis 6. Am Schluss der Rangliste stehen Kanada und Saudi ArabienDas alljährliche
Rating untersucht die drei Hauptindikatoren Emissionshöhe, Emissionsentwicklung
und Klimapolitik. Schlechte Noten gibt es für die Emissionsentwicklung,
da der Treibhausgas-Ausstoss weiter zu- statt deutlich abgenommen hat.
Damit landet die Schweiz in diesem Bereich auf Platz 21. Noch schlechter
schneidet sie in der nationalen Klimapolitik ab: Platz 42 von 57 Ländern.
Die Schweiz setzt bisher stark auf Freiwilligkeit und kennt vergleichsweise
wenig verbindliche Massnahmen. "Die Schweizer Klimapolitik ist ungenügend",
bilanziert Patrick Hofstetter, Leiter Klimapolitik beim WWF Schweiz. Den
16. Gesamtrang erreicht die Schweiz nur dank einem 6. Platz bei der Emissionshöhe.
Der Gesamtausstoss ist vergleichsweise tief, weil der Anteil an CO2-armem
Strom aus Wasserkraft hoch ist und die Schweiz viele Güter importiert.
Diese Importe verursachen im Ausland grosse Emissionen, für die die
Schweiz nicht geradestehen muss.
Gemäss
Kyoto-Protokoll und CO2-Gesetz dürften die Emissionen nicht zunehmen;
im Kyoto-Protokoll hat sich die Schweiz zu einer Reduktion von 8 Prozent
bis 2010 gegenüber 1990 verpflichtet. Dieses Zeitfenster geht jetzt
zu. "Bundesrat und Parlament haben allerdings noch drei Massnahmen in der
Hand, die sie jetzt umsetzen können", sagt Patrick Hofstetter: Die
Lenkungsabgabe auf Benzin und Diesel, höhere Abgabesätze auf
Heizöl und Gas sowie die Aktionspläne zu Energieeffizienz und
erneuerbaren Energien. "Nur so wird die schweizerische Klimapolitik international
glaubwürdig."
Die
Podestplätze 1 bis 3 wurden dieses Jahr nicht vergeben, weil kein
Land in allen untersuchten Bereichen ein wirklich gutes Niveau aufweist.
Schweden, Deutschland und Frankreich besetzen die besten Plätze 4
bis 6. Am Schluss der Rangliste stehen Kanada und Saudi Arabien.
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| Posen
(Polen) 2008: United Nations Climate Change Conference (COP 14 ) |
United
Nations Framework Convention on Climate Change |
The
Climate Change Projects Office (CCPO)
, funded by the Department of Trade and Industry (DTI)
and
the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra) , United
Kingdom UK |
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