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Klima
im Wandel - Climate Change
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Klimakonferenz-COP14: Posen (Polen) 2008 |
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Klima Weitere Informationen |
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| UNO-Weltklimakonferenz
-COP14 Posen (Polen) 2008 |
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Germanwatch
Klimaschutzindex 2008 - Länderrating
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| Weltweit
steigen die CO2-Emissionen, nicht nur absolut betrachtet, auch in Relation
zum Wirtschaftswachstum der einzelnen Länder. Vor diesem Hintergrund
werden heute auf dem Klimagipfel die Ergebnisse des neuen Klimaschutzindexes
von Germanwatch und dem Climate Action Network Europe präsentiert.
Zum vierten Mal in Folge vergleicht der Index die Klimaschutzleistungen
von 57 Industrie- und Schwellenländern, die gemeinsam für 90
Prozent der globalen energiebedingten CO2-Emissionen verantwortlich sind.
"Die
Gesamtemissionen sind im vergangenen Jahr schneller als jemals zuvor gewachsen,"
erklärt Jan Burck, Autor der Studie bei Germanwatch. "Ob auf den oberen
oder den unteren Plätzen, kein Land hat bei der Emissionsreduktion
gut genug abgeschnitten, um sich eine Medaille zu verdienen," stellt Burck
fest. |
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Aus
diesem Grund haben sich die Autoren dazu entschlossen, die ersten drei
Plätze des Rankings frei zu lassen. Als das beste unter den insgesamt
schlecht bewerteten Ländern belegt Schweden Platz vier, gefolgt von
Deutschland und Frankreich. Ironischerweise stehen genau diese Länder
aktuell wegen ihrer Neupositionierung in der Debatte um das EU Energie-
und Klimapaket in heftigster Kritik. Diese neuen, möglicherweise
dramatischen Entwicklungen, zu der diese drei Länder erheblich beitragen,
sind noch nicht beim diesjährigen Index berücksichtigt. Auch
Italien (44) und Polen (45), die zwei Länder, die das Paket besonders
stark blockieren, können beim Scheitern eines ambitionierten Pakets
eine noch schlechtere Platzierung in der nächsten Ausgabe des Index
erwarten.
"Bundeskanzlerin
Merkel riskiert einen spektakulären Absturz. Noch letztes Jahr wurde
sie für ihre Diplomatie und ihre Vision im Umgang mit der Herausforderung
des Klimawandels gefeiert. Aber nun scheint sie dabei zu versagen, sich
gegenüber den verschmutzenden Industrien zu behaupten. Diese Woche
wird sich entscheiden, was Deutschlands Vermächtnis im Klimaschutz
sein wird. Der Index zeigt, was auf dem Spiel steht," bemerkt Matthias
Duwe, Direktor des Climate Action Network Europe.
Am
unteren Ende des Rankings belegen Saudi Arabien den 60., Kanada den 59.
und die USA den 58. Platz. Insbesondere positive Initiativen einzelner
Bundesstaaten haben die USA an Kanada vorbeiziehen lassen. In allen drei
Indikatoren - Emissionstrend, Emissionsniveau und Klimapolitik - schneiden
diese Schlusslichter schlecht ab. Nur durch ambitioniertes politisches
Engagement haben diese Länder die Möglichkeit, ihre Platzierung
in Zukunft zu verbessern.
Es
gibt ermutigende Signale des kommenden Präsidenten der USA, Barack
Obama, dass er in der Klimapolitik starke Initiativen ergreifen will. Auch
diese neuesten Ankündigungen sind allerdings noch nicht in diesem
Index berücksichtigt.
Es
gibt auch Erfreuliches zu berichten. In verschiedenen Schwellenländern
lassen sich positive Entwicklungen beobachten, die sich deutlich von den
sich abzeichnenden Rückschritten der EU-Staaten abheben. So hat China
in der Bewertung der nationalen Politik erstaunlich gut abgeschnitten,
obwohl sich die konstruktiven Politikansätze noch nicht entscheidend
auf den Emissionstrend ausgewirkt haben. Südafrika und Mexiko werden
insbesondere für ihre internationale Klimapolitik und Indien für
die verbesserte Nationalpolitik und die niedrigen pro-Kopf-Emissionen mit
relativ positiven Rangwerten belohnt.
| Klimaschutz-Index |
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Der
jährlich von Germanwatch und CAN-Europe veröffentlichte Klimaschutz-Index
vergleicht die Klimaschutzleistungen von 57 Industrie- und Schwellenländern,
die zusammen für mehr als 90 Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses
verantwortlich sind. Zum Klimagipfel in Posen wurde er zum vierten Mal
mit den neuesten verfügbaren Daten aktualisiert. Er ermöglicht
einen fundierten Ländervergleich durch drei Säulen. Erstens,
durch das Emissionsniveau, dessen Zahlen von der Internationalen Energieagentur
(IEA) mit 30 Prozent in die Berechnung eingehen. Zweitens, den Emissionstrend,
der mit 50 Prozent gewichtet wird und drittens die Klimapolitik der Länder,
die mit 20 Prozent Gewichtung einfliesst. Die Bewertung der Klimapolitik
einzelner Länder wird durch nationale Experten abgerundet. Auch auf
dem Finanzmarkt wird das Ranking geschätzt: Es fliesst in die
Finanz-Ratings der renommierten Agentur oekom research ein.
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Externe Links |
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| Posen
(Polen) 2008: United Nations Climate Change Conference (COP 14 ) |
United
Nations Framework Convention on Climate Change |
The
Climate Change Projects Office (CCPO)
, funded by the Department of Trade and Industry (DTI)
and
the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra), United
Kingdom UK |
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