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Irak: Irakische Republik
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9. April 2003: Die US-Streitkräfte erobern Bagdad
Saddam Husseins Politisches System: Ausser Kraft - Abgeschafft - Ersetzt
Irakische Republik: Ein Profil
Amtssprache Arabisch (Kurdisch im Nordirak)
Internationales Kennzeichen IRQ
Nationalfeiertag 17. Juli (Tag der Revolution im Jahre 1968) - gültig bis 2003
Fläche 438'317 km2 (inkl. Nordirak mit 38'047 km2 )
Geographische Lage 39° O - 48° O / 29° N - 37° N
Hauptstadt Bagdad
Zeitverschiebung gegenüber MEZ -2 Stunden
Höchste Erhebung 3609 m
Mittlere Temperaturen Bagdad : Januar 10 °C - Juli 34 °C
Jährliche Niederschlagsmenge Bagdad 150 mm
Einwohner 22'900'000 (2002: Nordirak: 3'5 Mio.)
Grösste Stadt Bagdad (4'200'000 Einwohner)
Bevölkerungswachstum 2,9 %
Lebenserwartung Frauen 66
Männer 63
Analphabeten 40,0 %
Durchn. Jahreseinkommen je Einwohner: 1'500 $ (US)
Ethnische Gruppen Araber 77,0 %
Kurden 19,0 %
Sonstige 4,0 %
Minderheiten: turkmenisch, assyrisch u.a.
Religionen Christen 4,0 %
Moslems 95,0 %
Sonstige 1,0 %
(2/3 Schiiten, im Osten und Süden,1/3 Sunniten, v.a. KurdInnen und AraberInnen im Westen und Südwesten)
Christen unter 5 %, Yeziden, Assyrer
Landesstruktur 18 Provinzen, davon drei als Autonome Region Kurdistan (Dohuk, Erbil, Suleymaniyah)
Unabhängigkeit 3.10.1932
Wichtigste Importgüter Nahrungsmittel, Maschinen, Investitionsgüter
Wichtigste Exportgüter Erdöl, Datteln, Baumwolle
Sektoren der Wirtschaft Landwirtschaft 20 %
Industrie 30 %
Dienstleistung 50 %
Währung 1 Irak-Dinar (ID) = 1'000 Fils; 1 US-$ = ca. 2,000 ID

Der Irak wird vom Zweistromland (Mesopotamien) durchzogen. Dieses wird im Norden vom kurdischen Bergland und im Osten von Zagros mit dem Djabal al-Hamrin begrenzt (einem Faltengebirge mit den Hauptketten im Iran und seinen Ausläufern im Irak), im Westen als auch im Süden geht es in die Wüsten und Steppen des syrisch-irakischen Tafellands über.

Der Norden des Irak bis etwa auf die geographische Breite von Bagdad liegt im Winter im Bereich der sog. Westwindzone der gemässigten Breiten und im Sommer unter Hochdruckeinfluss bei Temperaturen zwischen -6°C im Winter und 47°C im Hochsommer (Jahresmittel 22°C). Der Raum südlich Baghdads dagegen gehört ganzjährig zum subtropischen Hochdruckgürtel. Die Sommer sind im gesamten Land niederschlagslos und mit Ausnahme der Gebirgsregionen recht warm bei Durchschnittstemperaturen um 33 - 34°C. Mitunter starke, ganzjährige Winde aus nordwestlicher Richtung führen dazu, dass z.B. die Städte Bagdad ca. 20, Basra ca. 15 Staubsturmtage im Jahr haben.

Der Irak verfügte über einen traditionell sehr starken Agrarsektor, konnte aber durch seine bedeutenden Erdölvorkommen - insbesondere im Raum Kirkuk und westlich des Schatt al-Arab - und einer starken, aufstrebenden Industrie eine überdurchschnittlich gute Position einnehmen. Die beiden Golfkriege und die Sanktionsmassnahmen der UNO hinterlassen aber deutlichst Spuren; nicht nur im industriellen Sektor, sondern auch unter der Zivilbevölkerung, da es selbst zur Zerstörung von Wohngebieten bei Luftangriffen der Alliierten kam. Der Aussenhandel kam Anfang der 90er Jahre mit Inkrafttreten des UNO-Embargos weitestgehend zum erliegen.

Zum Bildungsstandard des Irak gehört eine sechsjährige Grundschulpflicht mit der Möglichkeit des Besuchs von Mittel- und Oberschule (jeweils drei Jahre) sowie der sechs Universitäten und 20 Hochschulen.

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