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Gefahrenkarten: Stand der Kartierungsarbeiten

2012: 85 Prozent der Gefahrenkarten liegen vor

Bis Ende 2012 haben die Kantone 85 Prozent der Gefahrenkarten erstellt. Dieses Jahr soll ein wesentlicher Teil der noch fehlenden Karten erarbeitet werden. Die Gefahrenkarten über Hochwasser, Lawinen, Erdrutsche und Steinschlag helfen, Menschen und Infrastrukturen zu schützen und Schäden zu verringern. Die Gefahrenkartierung war Ende 2012 zu 85 Prozent fertiggestellt. Dies geht aus der jüngsten Erhebung des Bundesamtes für Umwelt BAFU hervor.

Die Kantone Glarus, Freiburg, St. Gallen, Uri, Wallis und Zürich haben die Kartierung weitgehend abgeschlossen oder haben sie deutlich vorangetrieben.

Der Kanton Thurgau wird seine Kartierung voraussichtlich dieses Jahr vollenden. Auch im Kanton Waadt wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Der Bund trägt 50 Prozent der Kartierungskosten.

Die Gefahrenkarten zeigen detailliert auf, welche besiedelten Gebiete durch Naturgefahren wie Hochwasser, Lawinen, Erdrutsche oder Steinschlag gefährdet sind. Seit 1997 sind die Kantone mit Unterstützung des Bundes daran, die Naturgefahren zu kartieren. Diese Informationen erlauben es Behörden wie auch Einzelpersonen, besser mit Naturgefahren umzugehen. Einerseits können Behörden im Rahmen der Ortsplanungen dafür sorgen, dass in gefährdeten Zonen möglichst keine neuen Bauten errichtet werden. Andererseits können Hauseigentümer bei bestehenden Bauten in Gefahrenzonen mit verschiedenen Massnahmen die Sicherheit ihrer Bauten erhöhen und somit auch zukünftige Schäden reduzieren. Information und Beratung hierzu bieten viele Gebäudeversicherungen. Bis heute sind 66 Prozent aller Gefahrenkarten in die kommunalen Zonenpläne umgesetzt.

Aktualisierung bestehender Karten

Mit der Erstellung der landesweiten Gefahrenkarten ist die Arbeit nicht abgeschlossen. Die Kantone müssen die Karten, wie Landeskarten auch, periodisch im Rahmen der Richt- und Nutzungsplanung aktualisieren und neuen Erkenntnissen anpassen.

Quelle: Text Bundesamt für Umwelt BAFU, Schweiz, Mai 2013

Kartierung der Naturgefahrengebiete in der Schweiz ist abgeschlossen.

Die Naturgefahrenkartierung der Siedlungsgebiete der Schweiz liegt bis aufkleine Lücken in wenigen Kantonen vor. Die noch ausstehenden Gebiete sollen bis 2016 erfasst sein. Roberto Loat, der die jährliche Erhebung der Gefahrenkartierung beim Bundesamt für Umwelt BAFU leitet: «Die Karten sind zu 93 Prozent erstellt. Damit können wir die Naturgefahrenkartierung für die ganze Schweiz als praktisch abgeschlossen betrachten.» Die Gefahrenkarten sind mehrheitlich auch im Internet einsehbar. Dies gibt auch Privatpersonen die Möglichkeit, vorzusorgen und geeignete Massnahmen zu ergreifen.

Der Abschluss der Naturgefahrenkartierung bedeutet jedoch nicht, dass keine weiteren Massnahmen nötig sind. So müssen die bestehenden Karten zur Sicherstellung der angepassten Bauweise nachgeführt und vervollständigt werden. Der nächste wichtige Schritt nach der Kartierung im besiedelten Gebiet ist die Erstellung von Gefahrenkarten ausserhalb der Siedlungsgebiete. Damit könnte zum Beispiel die Gefährdung wichtiger Verkehrswege dargestellt werden. Kombiniert mit Daten zur Nutzung des Raums, können zudem Gebiete mit besonders hohen Risiken erkannt werden. Dadurch wird ersichtlich, wo Handlungsbedarf für Schutzmassnahmen besteht und wie die Prioritäten gesetzt werden sollen.

Gefahrenkarten sind eine wichtige Grundlage für die gute und sichere Entwicklung der Schweiz.Die Schweiz gehört weltweit zu denjenigen Ländern, die mit der Kartierung von Naturgefahren schon weit fortgeschritten sind. Sie setzt im Rahmen des Integralen Risikomanagements IRM verschiedene Massnahmen gegen Gefahren wie Hochwasser oder Lawinen um. Das Knowhow, das die Schweiz in diesem Bereich aufgebaut hat, stösst auch international auf reges Interesse, so zum Beispiel bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, OSZE, oder in China.

Die Naturgefahrenkartierung der Siedlungsgebiete der Schweiz liegt bis aufkleine Lücken in wenigen Kantonen vor. Die noch ausstehenden Gebiete sollen bis 2016 erfasst sein. Roberto Loat, der die jährliche Erhebung der Gefahrenkartierung beim Bundesamt für Umwelt BAFU leitet:

«Die Karten sind zu 93 Prozent erstellt. Damit können wir die Naturgefahrenkartierung für die ganze Schweiz als praktisch abgeschlossen betrachten.» Die Gefahrenkarten sind mehrheitlich auch im Internet einsehbar. Dies gibt auch Privatpersonen die Möglichkeit, vorzusorgen und geeignete Massnahmen zu ergreifen.

Der Abschluss der Naturgefahrenkartierung bedeutet jedoch nicht, dass keine weiteren Massnahmen nötig sind. So müssen die bestehenden Karten zur Sicherstellung der angepassten Bauweise nachgeführt und vervollständigt werden.

Der nächste wichtige Schritt nach der Kartierung im besiedelten Gebiet ist die Erstellung von Gefahrenkarten ausserhalb der Siedlungsgebiete. Damit könnte zum Beispiel die Gefährdung wichtiger Verkehrswege dargestellt werden. Kombiniert mit Daten zur Nutzung des Raums, können zudem Gebiete mit besonders hohen Risiken erkannt werden. Dadurch wird ersichtlich, wo Handlungsbedarf für Schutzmassnahmen besteht und wie die Prioritäten gesetzt werden sollen.

Gefahrenkarten sind eine wichtige Grundlage für die gute und sichere Entwicklung der Schweiz. Die Schweiz gehört weltweit zu denjenigen Ländern, die mit der Kartierung von Naturgefahren schon weit fortgeschritten sind. Sie setzt im Rahmen des Integralen Risikomanagements IRM verschiedene Massnahmen gegen Gefahren wie Hochwasser oder Lawinen um. Das Knowhow, das die Schweiz in diesem Bereich aufgebaut hat, stösst auch international auf reges Interesse, so zum Beispiel bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, OSZE, oder in China.

Gefahr: Eine Gefahr stellen Naturereignisse wie Hochwasser oder Lawinen dar, wenn sie z.B. auf ein Gebäude treffen und Menschen gefährden oderSchäden verursachen können.
Risiko: Das Risiko ergibt sich aus der Häufigkeit und der Höhe der möglichen Schäden. Besonders hohe Risiken bestehen dort, wo Gefahren oft auftreten und hohe Schäden verursachen können.
Quelle: Text Bundesamt für Umwelt BAFU, Schweiz, Mai 2014
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Neu ist auf dem Internet der Stand der Gefahrenkartierung pro Kanton und Gemeinde ersichtlich.

Gefahrenkarten: Grundlage für die Planung

Gefahrenkarten zeigen auf, welche Siedlungsräume durch Naturgefahren bedroht sind. Aus ihnen lässt sich ablesen, welche Flächen überschwemmt werden können, wo Lawinen herunterkommen oder welcher Hang ins Rutschen geraten kann. Sie geben zudem auch Informationen, wie häufig und intensiv die Ereignisse in einem Gebiet auftreten können.

Gefahrenkarten und deren Grundlagen dienen der Nutzungsplanung um Gefahrengebiete zu meiden und der Planung von technischen Schutzmassnahmen. Zudem sind sie ein wichtiges Instrument bei der Notfallplanung.

Die vorliegende übersicht erlaubt es allen, sich über den Stand der Gefahrenkartierung in ihrem Kanton oder ihrer Gemeinde zu informieren. Sie ist auf der BAFU-Homepage unter dem Thema Naturgefahren zu finden. Einsicht in die Gefahrenkarten kann beim Kanton oder direkt bei der Gemeinde genommen werden.

Die Kenntnis der Gefahrensituation ist der erste Schritt für persönliche Vorsorgemassnahmen.

Weitere Auskünfte dazu erteilen die kantonalen Naturgefahrenfachstellen, Gemeinden oder die Versicherungen.

Quelle: Text Bundesamt für Umwelt BAFU, Schweiz, Juni 2008

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