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Oberrheingraben
Region Basel

Von Basel in Richtung Jura verläuft eine Bruchzone. Diese Verwerfung ist schuld, dass die Erde nördlich des Juras öfter bebt als anderswo in der Schweiz.

Vor allem der Raum Basel ist das Erdbeben-Risiko für Schweizer Verhältnisse besonders hoch. Wegen der Nähe zur aktiven Bruchzone des Rheintalgrabens werden hier besonders viele Erderschütterungen aufgezeichnet.
Beschleunigungskarte:
Während in grossen Teilen des Mittellandes und im Tessin die Farben blaugrün und dunkelgrün - also Farben für Beben mit geringerem Schadenpotential - vorherrschen, sind die Regionen Basel und vor allem das Wallis stark gelb oder gar gelbrot eingefärbt. Letztere Farben stehen für mögliche stärkere Grundbeschleunigungen und folglich auch einem möglichen grösseren Schadenspotential.
Die Gefährdung in Basel erweist sich als etwas höher als früher angenommen. In einigen Regionen wie Genf und Bodensee wurde die erwartete Gefährdung reduziert.

In der Region Basel ist jedoch auch die Grosschemie als besondere Gefahrenzone beheimatet. Als letztes grosses Erdbeben ging das Beben von 1356 in die Annalen ein. Es kostete mehreren hundert Menschen das Leben. Weite Teile des mittealterlichen Basels wurden zerstört. Gemäss Einschätzungen von Fachleuten können sich ähnliche Beben in der Schweiz statistisch gesehen alle paar hundert Jahre wiederholen. Aber auch schon morgen.

Die eigentlichen Gefahrenzonen liegen vor allem im Oberrheingraben. In Deutschland und in der Schweiz hat es keine Plattengrenze, obwohl es einzelne Gebiete gibt, die als Störungszonen bezeichnet werden, zum Beispiel den Rheintalgraben, eine Bruchzone, die hier durch den europäischen Kontinent hindurchläuft und in der es immer wieder zu Erdbeben kommt.

Diese Beben gibt es zwischen Basel, Frankfurt bis hin zur niederrheinischen Bucht. Es gibt aber noch einen anderen Einfluss und zwar rührt der her durch die Kontinentalbewegung, durch die Bewegung der afrikanischen Platte, die ja ihre Grenzzone im Raum der Alpen hat. Verursacht wird die Unruhe im Untergrund von der afrikanischen Kontinentalplatte, die sich seit Jahrmillionen langsam in Richtung Norden schiebt. Sie erzeugt im Raum der Schweizer Alpen und des Juras eine Spannung. Im Gegensatz zu Gebieten, in denen es relativ oft zu starken Erdbeben kommt, baut sich die Spannung im Erdinnern nördlich der Alpen jeweils nur langsam auf. Ist das Material zu stark unter Druck, komme es zum Bruch - unter der Schweiz relativ häufig, dafür aber selten mit starken Auswirkungen.

Die eigentlichen Gefahrenzonen liegen vor allem im Oberrheingraben. In Deutschland und in der Schweiz hat es keine Plattengrenze, obwohl es einzelne Gebiete gibt, die als Störungszonen bezeichnet werden, zum Beispiel den Rheintalgraben, eine Bruchzone, die hier durch den europäischen Kontinent hindurchläuft und in der es immer wieder zu Erdbeben kommt. Diese Beben gibt es zwischen Basel, Frankfurt bis hin zur niederrheinischen Bucht.

Es gibt aber noch einen anderen Einfluss und zwar rührt der her durch die Kontinentalbewegung, durch die Bewegung der afrikanischen Platte, die ja ihre Grenzzone im Raum der Alpen hat. Verursacht wird die Unruhe im Untergrund von der afrikanischen Kontinentalplatte, die sich seit Jahrmillionen langsam in Richtung Norden schiebt. Sie erzeugt im Raum der Schweizer Alpen und des Juras eine Spannung.

Im Gegensatz zu Gebieten, in denen es relativ oft zu starken Erdbeben kommt, baut sich die Spannung im Erdinnern nördlich der Alpen jeweils nur langsam auf. Ist das Material zu stark unter Druck, komme es zum Bruch - unter der Schweiz relativ häufig, dafür aber selten mit starken Auswirkungen.

Wie heftig ein solcher Bruch zu spüren ist, hängt mit der Stärke der Spannung, der Grösse der Bruchzone und der Distanz zur Erdoberfläche zusammen, in der sich das Erdbeben ereignet. Je schneller sich die Kontinentalplatten aufeinander zu bewegen, umso häufiger können sich starke Erdbeben ereignen.

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