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Energie Schweiz Wasserkraft
Wasserkraftanlagen in der Schweiz: Kanton Uri
Speicherkraftwerk Göschenen (Göscheneralp)
Dotierkraftwerk Urnerloch 2018
Elektrischer Strom aus Gletscherwasser Gletscherwelt im oberen Reusstal
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Talsperren Mauertypen - Staumauern und Stauseen Bilder und Daten
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Schweiz: Hydraulische Erzeugung von elektrischer Energie
Kraftwerke im oberen Urner Reusstal
Speicherkraftwerk Göschenen (Göscheneralp)

Für das Speicherkraftwerk Göschenen (Göscheneralp) wird das Wasser durch eine Druckleitung vom Stausee Göscheneralp herangeführt. Der Stausee wird vor allem mit Schmelzwasser von den Gletschern im Chelenalptal, dem oberen Urserental und dem Voralptal gefüllt. Ausserdem fliesst Wasser vom Dammgletscher durch die Dammareuss den Stausee. Das Gletscherwasser wird im oberen Urserental und im Voralptal mit Wasserfassungen gesammelt und durch ein Stollensystem dem Stausee zugeleitet.

Das Wasser aus dem Stausee Göscheneralp wird durch einen rund 7 km langen Druckstollen in das Wasserschloss oberhalb von Göschenen geleitet. Vom Wasserschloss aus stürzt das Wasser in einer Druckleitung mit 570 m Fallhöhe in das Kavernenkraftwerk Göschenen (Göscheneralp) geleitet.

Das KW Göschenen verwendet für die Stromproduktion 3-düsige Peltonturbinen. Das turbinierte Wasser wird in einem Unterwasserkanal zum Ausgleichsbecken beim KW Wassen geleitet.

Quelle: Kraftwerk Göschenen 2019
Text: RAOnline
Häufige Sedimentspülungen gefährden Insektenvielfalt 2019
in alpinen Flüssen
Pumpspeicherkraftwerke
Wasserkraftwerke Speicherkraftwerk
Wasserkraftwerke Flusskraftwerk
Pumpspeicher-Kraftwerk "Linth-Limmern KLL"
Pumpspeicherkraftwerk Lago Bianco (GR)
Speicherkraftwerk Mapragg - Stausee Gigerwald
Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance (VS)
Kraftwerke Oberhasli - Grimselstrom (BE)
Wasserkraft Schweiz Wasserkraftanlagen in der Schweiz
Restwassermenge (Mindestrestwassermenge)

Das Gewässerschutzgesetz schreibt vor, dass unterhalb von Wasserentnahmen eine Mindestrestwassermenge in Flüssen verbleiben muss, welche die Erhaltung der natürlichen Funktionen des Gewässers (z. B. Lebensraum für Flora und Fauna, Strukturierung der Landschaft oder Speisung des Grundwassers) gewährleistet. In gewissen Fällen können die Kantone Restwassermengen festlegen, die das gesetzliche Minimum unterschreiten. Bedingung dafür ist jedoch, dass geeignete Ausgleichsmassnahmen getroffen werden. In diesem Fall sind der Umfang der Mehrnutzung sowie die vorgesehenen Ausgleichsmassnahmen in einer Schutz- und Nutzungsplanung festzuhalten, welche vom Bundesrat genehmigt werden muss.

Die Höhe der verbindlich einzuhaltenden Restwassermengen wird jeweils in den Betriebskonzessionsvereinbarungen festgehalten.

Quelle: BAFU 2014
Dotierkraftwerk
Ein Dotierkraftwerk nutzt die gesetzlich vorgegebene Restwassermenge in einem Fluss. Es stellt zudem sicher, dass die vorgeschriebene Restwassermenge im Flussbereich erhalten bleibt. Die Dotierung der Gewässer mit Restwasser trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der Qualität der Fliessgewässer bei.
Fassungsmenge
Für Betreiber von Wasserkraftwerkanlagen ist die sogenannte Fassungsmenge die entscheidende hydrologische Grösse. Sie ist abhängig von der Dimensionierung einer Wasserfassung, den täglich vorliegenden Abflüssen des Fliessgewässers und der einzuhaltenden Restwassermenge. Die Fassungsmenge und damit die Stromproduktion sind zudem vom saisonalen Abfluss abhängig. Ein ausgeglichenes Abflussregime führt zu einer Fassungsmenge, die nahe an der Dimensionierungs-Fassungsmenge liegt. Aufgrund der Klimaänderung haben sich die saisonalen Abflussspitzen in höher gelegenen Gebieten in Richtung Frühjahr verschoben, so dass im Sommer weniger und im Winter mehr Abfluss beobachtet werden kann. Dieser Effekt wird sich in Zukunft noch verstärken. Zudem werden die Jahresabflussmengen in den vergletscherten Gebieten langfristig eher abnehmen.
Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Hydrologie und Limnologie SGHL 2011
Wasserschloss
Jedes Hoch- und Mitteldruckkraftwerk besitzt ein Wasserschloss. Das Wasserschloss ist ein Bauwerk, welches die bei jeder Veränderung der Fliessgeschwindigkeit des Wassers zwangsläufig auftretenden Druckstösse (= Wasserschlag) auffängt. Druckstösse sind eine Folge der sogenannten Trägheitskräfte. Beim Wasserschlag treten sehr hohe Kräfte auf, welche einige Betriebsinstallationen des Kraftwerks beschädigen oder gar zerstören könnten.

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Informationen über den Kanton Uri
Der Kanton Uri bei RAOnline
Weitere Informationen
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Links
Externe Links
Bundesamt für Energie
Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW)
Kraftwerk Göschenen AG
Elektrizitätswerk Ursern EWU
Kraftwerk Gurtnellen AG
Elektrizitätswerk Altdorf AG EWA
Kraftwerk Bristen AG
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