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Universität Tadulako in Palu: Schwere Gebäudeschäden

Hilfe für Erdbeben- und Tsunamiopfer auf Sulawesi

(pug) Die Universität Göttingen (Deutschland) und die Universität Tadulako in Palu, Indonesien, verbindet eine enge Partnerschaft. Palu liegt auf Sulawesi, einer Insel, auf der das Erdbeben und der folgende Tsunami Ende September 2018 besonders schwere Schäden verursacht hat. Zahlreiche Gebäude der Universität wurden bei der Naturkatastrophe zerstört, der Lehr- und Forschungsbetrieb ist vorübergehend eingestellt. Die Universität Göttingen möchte den in Not geratenen indonesischen Studierenden und ihren Familien helfen und hat ein entsprechendes Spendenkonto eingerichtet.

"Wir sind tief erschüttert angesichts der gewaltigen Katastrophe in Indonesien", so Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen. "Unsere Anteilnahme gilt den betroffenen Menschen, denen wir jetzt schnell, unbürokratisch und nachhaltig helfen wollen. Wir hoffen sehr, dass die Menschen in ganz Südniedersachsen unserer Hilfsaktion ähnlich stark unterstützen, wie das bereits nach dem Erdbeben und Tsunami 2011 in Japan und dem Taifun 2013 auf den Philippinen der Fall war."

Die Universitäten Göttingen und Tadulako arbeiten seit vielen Jahren unter anderem im Sonderforschungsbereich "Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme" (EFForTS) zusammen. Zahlreiche Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen im Rahmen dieser Kooperation nach Göttingen, um zu studieren und zu forschen. Momentan studieren 71 Indonesierinnen und Indonesier an der Universität Göttingen.

"Viele Studierende und Beschäftigte der Universität Tadulako haben Angehörige und ihr Zuhause verloren und benötigen dringend Hilfe", berichtet Dr. Ayjen Toja, Koordinatorin des EFForTS-Büros in Palu. "Die Situation ist immer noch chaotisch und der Wiederaufbau von Universität und Stadt wird noch lange Zeit brauchen."

Die Universität Göttingen möchte dazu beitragen, den Wiederaufbau zu unterstützen und für finanzielle Notfälle Überbrückungsstipendien zur Verfügung stellen. "Jede Spende ist wichtig, und sei sie noch so klein", betont Dr. Uwe Muuss, Leiter der Abteilung Göttingen International der Universität Göttingen. Der Verein Georgia Augusta International wird dafür sorgen, dass alle Spenden direkt den Betroffenen zugutekommen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/de/209753.html zu finden.

Quelle: Text Georg-August-Universität Göttingen, 17. Oktober 2018
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