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Klimawandel und Klimaschwankungen: Statistische Betrachtungen

Kurzfristig auftretende extreme Wetterentwicklungen bewirken in den Aufzeichnungen der Langzeitstatistik nicht zahlenmässig grosse Veränderungen. Extreme Wetterereignisse wie Starkniederschläge werden über einen längeren Zeitraum betrachtet durch Trockenperioden teilweise in der Statistik wieder ausgeglichen.

Dasselbe gilt für Kälteperioden, welche durch Hitzperioden in den Durchschnittswerten teilweise wieder kompensiert werden. Grosse Ausschläge im Temperatur- und Niederschlagsverlauf während eines Jahres müssen sich also nicht zwangsläufig in der Langzeitstatistik mit grossen Veränderungen bemerkbar machen. So ergibt ein um 2° C zu warmes Jahr zusammen mit einem um 2° C zu kalten Jahr im Mittel wieder ein "normales Jahr". Zu warme Sommer können mit zu kalten Wintern statistisch kompensiert werden.

Ein auf einen zu kalten Winter folgenden zu warmer Sommer kann in der Landwirtschaft allerdings zu Produktionsschwierigkeiten führen, welche die Versorgung mit Lebensmitteln beeinträchtigen kann.

Duerre

Bemerkenswert in der gegenwärtigen Klimaentwicklung ist die Tatsache, dass die Anzahl und die Dichte der Extremereignisse zunimmt. Im Weiteren wird der Wärmeüberschuss aus den Warmperioden in der Temperaturstatistik nicht mehr von den kalten Perioden ausgeglichen , auch über einen längeren Zeitraum nicht. Die Zunahme der weltweiten Durschnnittstemperatur ist weniger auf wärmere Sommer als auf wärmere Winter zurückzuführen.

Die in der Schweiz aufgezeichneten Erhöhungen der Durchschnittstemperaturen sind vergleichsweise hoch. Die Auswirkungen dieser Klimaerwärmung ist für jedermann in den Schweizer Alpen beobachtbar. Das Schmelzen der Gletscher ist das sichtbare Zeichen dieser Veränderung. Weniger sichtbar ist das Schmelzen des Permafrosts.

Instabile Hänge, Felsabbrüche und Erdrutsche sind die sichtbaren Auswirkungen dirser Entwicklung als Folge des Klimawandels im Untergrund der Alpen.

Die Klimaentwicklung ist Schwankungen unterworfen. Kühleren Phasen folgen wärmere Phasen, Jahren mit ansteigendem Meeresspiegel folgen Jahre mit sinkendem Meeresspiegel usw. Entscheidend für die Beurteilung der Klimaentwicklung ist der Verlauf der Klimawerte über einen längeren Beobachtungszeitraum hinweg.
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