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Das
ZKI liefert den Einsatzkräften vor Ort Kartenmaterial, das ihnen rasch
einen Überblick über die überfluteten Gebiete gibt. Die
Daten für die Kartierung stammen von Wetter- und Erdbeobachtungssatelliten.
Insgesamt haben derzeit sechs Satelliten ihre Objektive beziehungsweise
Antennen auf das Katastrophengebiet ausgerichtet - neben europäischen
auch ein kanadischer, ein argentinischer und ein indischer Satellit. Um
an die so genannten Rohdaten der Satelliten zu gelangen, nutzt das ZKI
unter anderem die DLR-eigenen Empfangsantennen und bezieht Bilddaten von
den Partnerorganisationen der Charter (hier im Bild IRS-P6 Daten der Firma
EUROMAP). Die Rohdaten werden für die Anwendungen vor Ort aufbereitet
und dann als Kartenmaterial via Internet an die Einsatzkräfte verteilt.
Die Auswertungen erfolgen auch in Kooperation mit europäischen Partnern
im Rahmen des GMES Service-Elements RiskEOS der Europäischen Weltraumorganisation
ESA.
Das
Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ein
Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) des DLR. Seine
Aufgabe ist die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten
bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten
und für die zivile Sicherheit. Die Auswertungen werden nach den spezifischen
Bedürfnissen für nationale und internationale politische Bedarfsträger
sowie Hilfsorganisationen durchgeführt.
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