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Mobbing - Eine Form von Gewalt
Mobbing bei Schülern
"Mobbing"... das Wort ist in aller Munde. Zeitschriften berichten darüber, Bücher geben Ratschläge für "Gemobbte" und im Fernsehen werden Gesprächsforen dazu angeboten. Mobbing ist offenbar überall zu finden und zu einer Art Volkssport geworden. Insbesondere durch den Konkurrenzkampf in vielen Berufssparten scheint es ein prägender Faktor und fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden zu sein.
Aber was ist denn überhaupt unter Mobbing zu verstehen?

Der relativ neue Begriff wurde erst vor einigen Jahren als Bezeichnung für eine Art von Psychoterror geprägt und leitet sich aus dem englischen "to mob" ab, was soviel wie "anpöbeln" bedeutet.

Im Allgemeinen wird dadurch ein systematisches Drangsalieren bezeichnet, das sich entweder auf Rivalität und Konkurrenz gründet oder auf gewisse Anknüpfungspunkte bezieht, die aus dem allgemeinen gesellschaftlichen Rahmen fallen (unübliches Verhalten/überzeugungen, auffallende Kleidung,...). Mobbing gehört zur Schülerkultur. Mobbing hat System und ist, auch unter Schülern, wiederholter Missbrauch von Macht.

Mobbing durch körperliche Gewalt

Darunter fällt sowohl Verprügeln wie auch Sachbeschädigung und vermeintlich harmlose Scherze.

Das verbale Mobbing

Das hat wohl jeder schon selbst (mit)erlebt. Schüler werden wegen ihres Verhaltens/Aussehens o.ä. mit meist sehr bissigen Bemerkungen belegt. Dies geschieht sowohl auf dem Schulhof als auch im Unterricht selbst. Hinter dem Rücken Lästern ist da wohl die mildeste Methode, aber viel geschieht auch indem man jemandem eine Bemerkung an den Kopf wirft, oder sich zumindest so laut anderen gegenüber äussert, dass der Betroffene zwangsweise alles mitbekommt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Schüler im Unterricht etwas nun eben doch noch nicht verstanden hat, auch wenn es bereits dreimal erklärt wurde und dann ein entnervtes Stöhnen und bissige Bemerkungen laut werden.

Eng an diese Variante schliesst sich das "stumme" Mobbing an: Stillschweigendes Verachten, Linksliegenlassen und ähnliches ist in Klassen ganz normaler Alltag. Meistens handelt es sich bei den "Mobbenden" um Schüler, die sich selbst für etwas Besseres halten und dies auch lautstark bemerkbar machen müssen, oder um solche, die sich vor anderen (Freunde/Clique) grosstun wollen. Sicher gibt es genug "Gemobbte" (höchstwahrscheinlich sogar die Mehrheit), die einfach nur unter der Intoleranz bestimmter Gruppen leiden und damit ins Schussfeld der Allgemeinheit geraten.

Weitere Informationen
Gewalt..frei
Gewaltprävention und Friedenserziehung an Schulen
"Respekt ist Pflicht für alle"
Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Neue Medien und Medienkompetenzen
Prävention von Jugendgewalt
Studie der EKA
Krisenkompass - Ein Handbuch
Krisenmanagement
Jugendgewalt und Jugendkriminalität
JAMES-Studie: Medienverhalten von
Links
Externe Links
Mobbing-Info: Bildungsbereich
Information zu Erscheinungsformen
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