end
Gewalt..frei
Gewalt an Schulen
Kampagne und Aktion Respekt ist Pflicht für alle
Ziele
Informationen und Links
Gesellschaft, Gesundheit & Soziales
end
«Respekt ist Pflicht für alle»
Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Worum geht es?

Opfer: weiblich. Täter: männlich. Dies ist nicht nur ein Klischee, sondern oft ein Fact. Aber Mädchen und Frauen sind weit mehr als nur Opfer, und Jungs müssen nicht zu Tätern werden, um "echte Kerle" zu sein.

Denn Gewalt ist nie die Lösung, nur ein Problem mehr.

Unsere Gesellschaft ist bei weitem nicht gewaltfrei. Gewisse Formen der Gewalt, beispielsweise jene am weiblichen Geschlecht, ist nahezu "salonfähig" geworden, ein sicherer Kassenschlager ist sie allemal. Ein grosser Teil der Werbeindustrie lebt von der unendlichen Wiederholung und Zementierung von entwürdigenden Darstellungen der Frau.

Die "Ware" Frau verkauft sich bestens und männliche Gewalt wird in x-Medien x-Mal vorgespielt und verherrlicht. Wen wundert's also, wenn Mädchen und Frauen mehr als Objekte angeschaut, denn als Subjekte respektiert werden. Genau hier setzt die Aktion "Respekt ist Pflicht - für alle!" an.

«Respekt ist Pflicht für alle»
Eine Kampagne und Aktion
gegen sexuelle, körperliche und psychische Gewalt
gegen das Dulden sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt
gegen Sexismus
gegen Respektlosigkeit
für mehr Aufmerksamkeit und Zivilcourage
für junge Frauen und Mädchen
für emanzipierte Frauen und Männer
für eine faire Gesellschaft

Die Ereignisse der letzten Zeit in Zusammenhang mit den Vergewaltigungen an der Zürcher Schule und an anderen Orten haben uns veranlasst, zu handeln.

Wie das Thema der mehrfachen Vergewaltigungen in Zusammenhang mit den Vergewaltigungen und übergriffen an Schulen in den Medien diskutiert wird, hat bei uns viele Fragen aufgeworfen. Es dreht sich alles um die Ursachen, die die jungen Männer dazu veranlasst haben mögen, eine solche Tat zu begehen. Dies wird kritiklos hingenommen.

Bei der Diskussion des Themas «Gewalt» fehlt die Geschlechterperspektive.

Es dreht sich nämlich alles um die Ursachen, die die jungen Männer dazu veranlasst haben könnten, eine solche Tat zu begehen. Mädchen bleiben bei dieser Diskussion auf der Strecke - wenn von ihnen die Rede ist, dann als Opfer und passive Objekte.

Es ist wichtig, Männer- und Migrationsfragen nachzugehen, sowie Vorschläge für stärkere und bessere Integrationsmassnahmen auszuarbeiten.

Aber warum wird ungleich mehr Geld in Massnahmen für Integration und Gewaltprävention für Männer investiert?

Und warum werden die Themen "Männergewalt gegen Frauen", "allgemeine Jugendgewalt" und "Ausländerproblem" ungeniert miteinander vermengt?

Frauen und Mädchen werden durch Werbung und Medien selten direkt angesprochen. Gleichzeitig wird Männern und Knaben in Werbung und Medien selten das positive Bild starker und unabhängiger Frauen und Mädchen mit eigener Meinung und klaren Aussagen gezeigt. Und genau hier knüpfen wir mit unserer Kampagnenidee«Respekt ist Pflicht - für alle!» an, die im Frühjahr in Basel starten wird und weiter in andere Schweizer Städte wandert.

Massnahmen, die Frauen und Mädchen direkt ansprechen, die sich ganz selbstverständlich in ihr Medienkonsumverhalten integrieren und die somit auch einfacher zugänglich sind (wie z. B. Plakate, Kinodias, Postkarten, Anzeigen in einschlägigen Medien etc.) gibt es nicht. Mit der Aktion "Respekt ist Pflicht für alle" wollen wir diese Lücke schliessen.

nach oben

Ziele

Es geht darum, Bilder von starken Frauen und Mädchen zu zeigen und eine unverblümte, einfache und direkte Sprache zu wählen. Die nachfolgenden klaren Statements werden wir so kommunizieren.

Breite Aufmerksamkeit erreichen
Junge Frauen und Mädchen stärken, Bilder starker, mutiger Mädchen und Frauen vermitteln
sicht- und spürbar machen, dass junge Frauen und Mädchen stark sein können
Diskussionsgrundlage schaffen
öffentliche Diskussion ankurbeln, provozieren
Denkanstösse vermitteln
Anstoss für Verhaltensänderungen geben
Inspiration!

Es geht um Respekt. Und Respekt ist Pflicht. Für alle.

Nein ist Nein.
Stopp ist Stopp.
Mir reicht's!
Finger weg!
So nicht!
Nicht mit mir!
Bis hier und nicht weiter!
Ohne mich!
Nein danke!
über mich, bestimme ich.
Ich weiss selber, was ich will.rhaltensänderungen geben
Inspiration!

Quellen: Text Agentur pippilotta & Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) 2007

nach oben

Publikation
RAOnline Download PDF Download
Quellen: Agentur pippilotta &
Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ)
Dossier Respekt ist Pflicht
Informationen über das Projekt
Kampagne/Aktion, erste Schritte, Ziele , Zielgruppen , Multiplikatoren/Netzwerk , Werbung , Zeitraum, das Team
204 KB PDF-File

nach oben

Weitere Informationen
Gewalt..frei Gewaltprävention und Friedenserziehung an Schulen
Gewalt am Arbeitsplatz und in der Schule: Mobbing
Prävention von Jugendgewalt
Krisenkompass - Ein Handbuch Krisenmanagement
Prävention von Jugendgewalt Studie der EKA
Lösungsansätze: Schulhauskultur

nach oben

Links
Externe Links
Eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) Schweizerische Kriminalprävention
Kampagne bei der Agentur pippilotta