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Erdbeben:
Stärke-Messungen |
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Erdbeben und Tektonik Grundlagen |
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Erdbeben Weitere Informationen |
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| Magnitudenskala
- Richter-Skala |
Intensitätsskala |
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| Mercalli-Sieberg
Skala (EMS 98) |

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Seit
etwa 1935 wird die Stärke eines Erdbebens mit Hilfe der Magnituden-Skala,
auch Richter-Skala genannt, angegeben. Die Magnitude ist ein logarithmisches
Mass für die im Erdbebenherd freigesetzte Energie und wird mittels
instrumenteller Aufzeichnungen berechnet. Die bei Erdbeben freigesetzten
Energien umfassen einen sehr grossen Bereich. Da eine Magnitudenstufe etwa
einer änderung der Energie um den Faktor 32 entspricht, wird bei einem
so genannten Weltbeben der Magnitude 8 ungefähr eine Million mal mehr
(seismische) Energie freigesetzt als bei einem leichten, jedoch spürbaren
Erdbeben der Magnitude 4. Es ist daher auch sofort einsehbar, dass selbst
eine grössere Anzahl von kleinen Erdbeben nicht die Rolle eines einzigen
starken Erdbebens beim Spannungsabbau in der Erdkruste ersetzen und so
dieses verhindern kann.
Mit
Hilfe der zwölfstufigen Intensitäts-Skala (Mercalli-Sieberg-Skala
(EMS 98)) werden die Auswirkungen eines Erdbebens auf Mensch, Bauten
und Umwelt klassifiziert. Im Gegensatz
zur Magnitude wird die Intensität mit römischen Ziffern angegeben.
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