Erdbeben - Earthquake - Tsunami
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Erdbeben - Tsunamis Südasien 2004
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Erdbeben: Wellenmechnik
Seismische Wellen

Erdbeben bestehen aus drei verschiedenen Wellentypen, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fortbewegen:

Kompressions- oder Druckwellen
Die Kompressionswellen (P-Wellen oder Primärwellen) breiten sich am schnellsten durch das Erdinnere fort. Die P-Wellen werden jeweils zuerst von den Seismometern der seismologischen Station aufgezeichnet.P-Wellen breiten sich am schnellsten aus. Sie treffen als erste beim Seismometer ein. Auch Schallwellen sind Kompressionswellen. Die Materieteilchen schwingen (oszillieren) in Ausbreitungsrichtung der P-Welle (Longitudinalwelle). Die P-Welle kann sich allen drei Zustsandsformen der Materie (fest, flüssig, gasförmigen) Medien fortbewegen.
Scherwellen
Die Scherwellen (S-Wellen oder Sekundärwellen) breiten sich nur etwa mit der halben Geschwindigkeit der Kompressionswellen durch das Erdinnere aus.

Die Materieteilchen schwingen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle (Transversalwelle).

Die S-Welle kann sich nur in fester Materie fortbewegen.

Oberflächenwellen
Die Oberflächenwellen (L-Wellen ) breiten sich in der Erdkruste fort. L-Wellen haben am meisten Energie gespeichert und treffen als letzte Wellenart bei den Seismometern ein. Die Oberflächenwellen sind für die teilweise katastrophalen Zerstörungen bei Erdbeben verantwortlich.

Aus der Verzögerung, in der die P- und S-Wellen an einer Erdbebenwarte eintreffen, lässt sich deren Entfernung zum Erdbebenherd (Hypozentrum) errechnen.


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