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Alpiq bewirtschaftet Grossbatteriespeicher in der Schweiz |
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Grossbatteriespeicheranlage in Brunnen SZ
Alpiq stärkt ihre führende Position im Assetmanagement für Kunden: Im Auftrag der MW Storage AG wird Alpiq die gegenwärtig grösste und leistungsstärkste Batterie der Schweiz bewirtschaften und sie auf dem Markt für Systemdienstleistungen zur Stabilisierung des Stromnetzes anbieten. Die 20-MW-Batterie wird im dritten Quartal 2020 in Brunnen (SZ) in Betrieb genommen. (siehe: Netzsicherheit).
Sekundärregelleistung dank Einbindung ins Alpiq Portfolio
Als eine führende Schweizer Stromproduzentin, Energiedienstleisterin und Energiehändlerin bietet Alpiq ihren Kunden unter anderem massgeschneiderte Produkte für den Marktzugang, im Asset- und Risikomanagement sowie in der Flexibilitätsvermarktung. Mit diesem gebündelten Know-how lässt sich die Batterie ab Inbetriebnahme im Auftrag der MW Storage AG rentabel betreiben und die systemdienliche Leistung kann optimal vermarktet werden.
Das klimafreundliche, CO-freie Flexibilitätsportfolio von Alpiq umfasst nebst den zwei eigenen Speicherkraftwerken auch Anlagen Dritter, wie zum Beispiel den Batteriespeicher in Maienfeld.
Durch die Einbindung in diesen einzigartigen Pool kann Alpiq die 20-MW-Batterie in Brunnen hauptsächlich für wertvolle Sekundärregelleistung einsetzen. In einem zweiten Schritt wird Alpiq die Batterie bei der nationalen Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid auch für Primärregelleistung anmelden. Denn der steigende Anteil an fluktuierender Einspeisung von Strom aus Sonne und Wind stellt steigende Ansprüche an die Regelung des Netzes. Deshalb gewinnen flexible Kapazitäten, die als Systemdienstleistung einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten, stetig an Bedeutung.
| Quelle:
Text Alpiq, 6. Mai 2020 |
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| Grosser Batteriespeicher in Maienfeld GR |
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Alpiq lanciert ein weiteres Produkt auf dem Weg in die digitale, dezentrale Energiezukunft. Dank dem idealen Zusammenspiel von Digitalisierung und Energie-Know-how betreibt die führende Energiedienstleisterin für das Elektrizitätswerk der Stadt Maienfeld (GR) ab April 2019 einen grossen 1,2-Megawatt-Batteriespeicher zur industriellen Nutzung. Dieser reduziert im Versorgungsgebiet des Energieversorgers kostspielige Lastspitzen und erbringt Sekundärregelleistung für den Systemdienstleistungsmarkt. Das kombinierte Geschäftsmodell ist eine Schweizer Premiere.
Die zunehmende Digitalisierung und Dezentralisierung der modernen Energiewelt eröffnen den traditionellen Energieversorgern innovative Lösungsansätze und Zugang zu neuen Geschäftsmodellen. Sie bieten die Chance, durch optimale Kombination von Infrastruktur und neuen Technologien die eigenen Kosten zu reduzieren und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen zu generieren. Dies macht sich auch das Elektrizitätswerk der Stadt Maienfeld (GR) zu Nutze. Ab April 2019 setzt die AG EW Maienfeld auf den zukunftsweisenden Einsatz eines grossen Batteriespeichers.
Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie, welche das Volumen eines grossen Schiffscontainers hat, verfügt über eine Leistung von 1,2 MW und eine Bruttokapazität von 1,5 MWh. Mit dem Betrieb und der Bewirtschaftung der industriellen Grossbatterie hat das EW Maienfeld nach einer ordentlichen Ausschreibung die Energiedienstleisterin Alpiq beauftragt. Bei der Umsetzung werden hauptsächlich regionale Unternehmen berücksichtigt.
Batterie schafft eine Win-Win-Situation
Für das EW Maienfeld resultieren aus der Zusammenarbeit mit Alpiq zwei grosse Vorteile: Dank dem optimierten Einsatz des Batteriespeichersystems vermeidet der Energieversorger kostspielige Lastspitzen im eigenen Versorgungsgebiet und reduziert mit diesem sogenannten Peak-Shaving die Kosten massgeblich.
Zudem sorgt die Integration in den Alpiq-Systemdienstleistungspool dafür, dass die Grossbatterie in einem ersten Schritt am Regelenergiemarkt für Sekundärregelleistung teilnehmen kann, was schweizweit eine Premiere darstellt. In einem nächsten Schritt soll auch Primärregelleistung angeboten werden. Dieses systemdienliche Angebot und die Kombination der verschiedenen Bewirtschaftungsvarianten generieren wertvolle Zusatzeinnahmen für beide Partner. Des Weiteren ist die Wirtschaftlichkeit des Batteriespeichers mit mehreren Geschäftsmodellen breiter und solide abgestützt.
Optimaler Batterieeinsatz dank der Energy-Artificia-Intelligence-Plattform
Zentrales Element zur Optimierung des Batteriespeichersystems ist die von Alpiq entwickelte Plattform für künstliche Intelligenz, die Energy-AI-Plattform. Dort werden unzählige Informationen und Daten verarbeitet - unter anderem Wetterprognosen, Markt- und Preisinformationen, historische Lastprofile und frühere Entscheide. Mit Hilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse werden Einsatzvarianten berechnet.
Optimierungsalgorithmen stellen den jeweils wirtschaftlichsten Einsatz des Batteriespeichers sicher - sei dies zur Reduktion von Lastspitzen oder zur Bereitstellung von Sekundär- oder Primärregelleistung.
Für Alpiq zeigt das Batteriespeicher-Projekt mit der AG EW Maienfeld beispielhaft das Potenzial neuer Geschäftsmodelle in der sich wandelnden Energiewelt. Durch digitales Know-how und in Zusammenarbeit mit Kunden entstehen langfristige, gewinnbringende Partnerschaften. Solch innovative Ansätze leisten bereits heute einen effektiven Beitrag zu den digitalen Energieökosystemen von morgen.
| Quelle:
Text Alpiq, 5. Februar 2019 |
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| Regelleistung bzw. Regelenergie |
| Als nationale Netzgesellschaft sorgt Swissgrid dauernd für einen diskriminierungsfreien, zuverlässigen und leistungsfähigen Betrieb des Übertragungsnetzes als wesentliche Grundlage für die sichere Versorgung der Schweiz (Art. 20 Abs. 1 StromVG). Dazu sind einerseits genügend Produktionskapazitäten für die Erzeugung elektrischer Energie und anderseits ein ausreichend dimensioniertes Übertragungs- und Verteilnetz für den Energietransport zum Endkunden notwendig.
Da man elektrische Energie im Stromnetz nicht speichern kann, muss die ins Netz eingespeiste Menge an Energie zu jedem Zeitpunkt mit jener Menge übereinstimmen, die aus dem Netz entnommen wird. (siehe: Netzstabilität)
Trotz qualitativ hochwertiger Prognosen der Energieversorger für Produktion und Verbrauch ist eine exakte Planung dafür nicht möglich. Deshalb müssen auch kleinere Abweichungen von den Sollwerten kontinuierlich ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich findet grösstenteils durch die Anpassung der Stromproduktion an den aktuellen Verbrauch statt. Dafür sind Kraftwerke notwendig, deren Produktion sich besonders gut regeln lässt. Swissgrid beschafft die dazu notwendige Regelleistung in einem marktorientierten, diskriminierungsfreien und transparenten Verfahren (Art.22 Abs. 1 StromVV). |
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| Primär-, Sekundär- und Tertiärregelung |
Dabei wird im europäischen Verbundsystem bei einer Unausgeglichenheit dreistufig vorgegangen:
Mit der Primärregelung wird das Gleichgewicht innerhalb von Sekunden hergestellt.
Reicht dies nicht aus, wird nach fünf Minuten die Sekundärregelung abgerufen.
Bei Regelabweichungen länger als 15 Minuten wird die Sekundärregelung durch die Tertiärregelung abgelöst. Dabei erfolgt der Abruf der Primär- und Sekundärregelung automatisch, der Abruf der Tertiärregelung hingegen manuell. |
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