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Superkontinent Gondwana

Vor rund 180 Millionen Jahren begann der Superkontinent Gondwana auseinander zu brechen.

Während dem Auseinanderdriften der Bruchstücke von Gondwanaland begann sich gleichzeitig zwischen den Fragmenten Meeresboden zu bilden. Es entstand der neue südliche Ozean.

Der Meeresboden wurde aus Basalt-Lava gebildet, welche aus Bruchstellen in der Mitte des neu gebildeten Ozeans aufstieg.

Afrika und Südamerika trennten sich. Zwischen den beiden Kontinentalplatten entstand der neue Südatlantik. Indien entfernte sich nordwärts und öffnete damit einen Raum für den neuen Indischen Ozean. Vermutlich stiess der Indische Subkontinent auf Asien. Bei der Kollision der beiden Gesteinsplatten begann sich das Himalayagebirge aufzutürmen.

Der Superkontinent Gondwana brach in mehreren Phasen auseinander. Das erste Anzeichen des bevorstehenden Auseinanderbrechens war das Aufstossen von gewaltigen Lavamassen zwischen Afrika und der Antarktis vor rund 180 Millionen Jahren. Der Grabenbruch zwischen den beiden Teilen vertiefte sich während Millionen von Jahren. Erst vor 150 Millionen Jahren trennten sich Afrika und die Antarktis.

Die Grabenbrüche zwischen Südamerika und Afrika und zwischen der Antarktis, Australien und Indien bildeten sich in kürzeren Zeiträumen. Die Trennung war immer von gewaltigen Lavaaufstössen begleitet. Die letzte grössere Absplitterung erfolgt vor 96 Millionen Jahren. Zu jenem Zeitpunkt trennte sich Australien zusammen mit Neuseeland von der Antarktis.

Bei der Bildung der neuen Kontinente spielten die Mantelplumes und das Auseinanderdriften des Meeresbodens eine wichtige Rolle.

Der heisse Erdkern führte auch zum Aufsteigen von erhitztem Gestein in grossen Blasen, den so genannten Mantelplumes, die sich von der Kern-Mantel-Grenze ablösen und sich bis zur Erdoberfläche durchsetzen. Hawaii ist so entstanden.

Quelle: British Arctic Survey
Text: RAOnline
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