Naher Osten - Arabischer Golf
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Erdkunde-Geografie Oman (Arabien)
Oman Kamel- und Viehzucht in Dhofar
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Landwirtschaft in Dhofar

Auf den Hochflächen und in den Tälern der Gebirgsketten werden Vieh- und Kamelzucht betrieben.

In der Küstenebene bei Salalah wird der Gemüseanbau gepflegt, der von traditionellen und modernen Bewässerungsanlagen kräftig unterstützt wird. Die traditionelle Bewässerung der Felder erfolgt im Sultanat von Oman mit dem Aflaj- bzw. Falajsystem.

Entlang der Küste wachsen neben Dattelpalmen auch Kokospalmen. Einige Einheimische bezeichen die Region um Salalah auch als die «Karibik von Arabien».

Die Küstenfischerei (siehe: Fischfang im Golf von Oman - Die Fischer von Aqah in den Vereinigten Arabischen Emiraten) liefert Produkte für die lokalen Märkte.

Kamel- und Viehzucht in Dhofar

Das Al Qara-Gebirge fällt schroff zur Ebene von Salalah hinunter ab. Die Ebene von Salalah erstreckt sich vom Hafen in Raysut bis in die Gegend von Mirbat. Nördlich der steilen Randschwelle des Qara-Gebirges zeigt sich die Landschaft wie eine hügelige Hochebene, welche gegen das Landesinnere hin langsam an Höhe verliert und dabei immer trockener wird. Auf der Hochebene entlang der Schwellenkante gibt es noch Bäume und auf den Grasflächen wird Viehzucht betrieben. Inmitten der Rinderherden weiden auch Kamele und Ziegen. Weiter im Landesinnern breitet sich eine baum- und graslose Wüste aus.

In Oman begegnet man in den meisten Landesteilen Rindern und vor allem Kamelen. In den Bergregionen trifft man noch auf Ziegen. Oman ist ein wichtiger Lieferant für Fleisch- und Milchprodukte für der Arabischen Markt.

Die südlichste Region von Oman, die Provinz Dhofar, eignet sich aus klimatischen Gründen besonders gut für die Vieh- und Kamelzucht. In Dhofar fallen während den Sommermonaten ( = Karifsaison) regelmässig Regenfälle, welche mithelfen, die Landschaft in einen grünen Teppich zu verwandeln. Auf den Hochebenen der Küstengebirge trifft man daher häufig auf stattliche Rinder- und Kamelherden. Vor allem im grasbewachsenen Jebel Qara weiden ganzjährig Tausende von Kamelen und Rindern. Dazwischen mischen sich immer wieder Ziegenherden und Gruppen von Eseln. Die Tiere werden von zahlreichen Farmen aus betreut.

Agrarbetrieb am Fuss des Jebels al Qara Bilder

Bis zum Beginn der Regenzeit verdorren die Grasflächen und die Landschaft nimmt eine hellbraune Farbe an. In dieser Zeit werden die Herden vielfach mit Gras gefüttert, welches auf riesigen Kamelfutterfarmen am Rande des Gebirges mit Bewässerungswasser herangezogen wird. Das Kamelfuttergras (Chloris virgata) wird mit Lastwagen in die Weidegebiete gebracht und dort auch teilweise direkt am Strassenrand an die Kundschaft verkauft.

Kamelherden am Rande der Wüste

Am Rande des Jebel Qara, wo das Gebirge allmählich in eine flache Steinwüste übergeht, sind grosse Kamelherden unterwegs. Die Tiere dieser Herden bleiben jeweils auf der Futtersuche nahe beisammen. Die Tiere werden meistens von Menschen begleitet. Ab und zu wird die Herde vom Personal in geländegängigen Begleitfahrzeugen auf einen anderen Weideplatz geleitet. Das Wachpersonal verschiebt dabei auch gleichzeitig seine Zelte und Hütten.

Kamelzucht am Rande des Gebirges

Für die Kamele wurden auf den Hochflächen und am Rande des Gebirges mit Steinmauern umgebene Koppeln errichtet. Von Zeit zu Zeit werden die Kamele und Rinder in diese Koppeln getrieben. Dort werden Tiere für die Zucht, für den Kamel- bzw. Viehmarkt oder das Schlachthaus ausgewählt. Kranke oder trächtige Tiere werden in separaten Umzäunungen gehalten und nicht auf die Hochweiden entlassen.

Im Jebel Qara streifen die Tiere meistens unbeaufsichtigt auf den Grasflächen frei herum. Die Tiere sind als Einzelgänger oder in losen Kleingruppen unterwegs. Es gibt dort keine Zäune. Ab und zu kontrolliert der Tierbesitzer mit dem Geländefahrzeug seine Herde.

Die Herdentiere versammeln sich oft auf den Strassen, grasen entlang der Strassenränder oder benutzen das Teerband, um sich auf einen anderen Weideplatz zu verschieden. Dabei überqueren überqueren die Tiere die Verkehrswege ohne Scheu und mit selbstbewusstem Eigensinn. Selbst auf Autobahnen tauchen die Tiere auf. Es gibt dort in der Regel keine Schutzzäune. Vorsichtige Autolenker, welche Kamele, Rinder oder andere Tiere auf der Fahrbahn entdeckt haben, warnen die nachfolgenden Fahrzeuge mit ihren Warnblinkern vor der Gefahr.

Kamele in der Subtropischen Zone
Kamele in Dhofar
Kamelfarm am Fuss des Jebels al Qara Bilder

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