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Kenia 2009 - Dürre und Fluten in Ostafrika

Dürre in Kenia von Mai 2009 bis Oktober 2009

Weite Teile Kenias wurden im Jahr 2009 von einer bedrohlichen Dürre heimgesucht. Dürre breitete sich von den nödlichen Gebieten im Verlaufe des Jahres in die südlichen Gebiete aus. Die ausbleibenden Niederschläge verursachten auch im Norden von Tansania eine ausgeprägte Trockenheit. Heftige Regenfälle im nordöstlichen und östlichen Gürtel linderten die Trockenheit. Die Grasflächen erholten sich wieder. Die Wasserreservoirs und Brunnen wurden ausreichend mit Wasser versorgt. Die Marschstrecken der Menschen zur Beschaffung ihres täglichen Wasserbedarfs verringerten sich von Woche zu Woche.

Trotz den Regenfällen blieben die zentralen Gebiete und vor allem die Region um den Turkanasee weiterhin zu trocken. Die Lage dieser Gebiete verbesserte sich erst mit den schweren, sintflutartigen Regenfällen gegen Ende 2009.

Flut in Kenia von Oktober 2009 bis Januar 2010

In Ostafrika fielen im Dezember 2009 bis Januar 2010 ausserordentlich hohe Niederschlagsmengen. Betroffen waren vor allem das westliche Kenia, Ruanda, Burundi und das westliche Tansania. Vom 27. Dezember 2009bis zum 2. Januar 2010 fielen am Turkanasee und im Rift Valley gegen 100 mm Regen. Lokal erzeugten diese Niederschläge zerstörende Fluten und beschädigten die Infrastruktur im Rift Valley und in den zentralen Provinzen Kenias. In den Provinzen Rongai, Marigat, Mogotio und Nakuru verloren viele Menschen ihr Hab und Gut. Die Viehherden wurden arg dezimiert.

Die Niederschläge Ende 2009 folgen einem Trend, welcher in den nächsten Jahren mehr Niederschläge in Ostafrika aufzeigt. Die Regenfälle verbesserten trotz den Flutschäden die Situation in den Weidegebieten dieser Länder. Auch der Ackerbau profitierte vom Regen

Wissenschaftler bringen die Klimaereignisse in Ostafrika mit dem El Niño-Effekt in Zusammenhang.

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Dürre, Flut und Cholera
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