Das
Landeshochwasserzentrum in Dresden hat den höchsten Pegelstand zwischen
7,65 und 7,85 Meter vorausgesagt. Die Acht-Meter-Grenze werde aber nicht
erreicht, bekräftigten die Behörden. Bei der Jahrhundertflut
2002 lag der Höchstwert in Dresden bei 9,40 Metern.
Auf
bedrohliche Höhen stieg das Wasser auch im Elbland und in der Sächsischen
Schweiz. Etwa die Hälfte der 3 000 Einwohner von Bad Schandau mussten
ihre Häuser verlassen. Der Theaterplatz in Meissen stand am 3. April
2006 bereits unter Wasser. Die Gemeinden Gohlis bei Riesa und Polbitz (Landkreis
Torgau-Oschatz) waren zeitweise ganz von der Aussenwelt abgeschnitten.
An vielen Stellen drückten die Fluten auf die Deiche. Die Bundeswehr
half bei der Absicherung mit Sandsäcken |