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Wirtschaft und Entwicklung
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Alpenregion: Regionale Entwicklungen
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Projekt Gotthard (PREGO)
Projekt Raum- und Regionalentwicklung Gotthard:
Bericht der Kantone Wallis, Uri, Graubünden und Tessin
Zusammenfassung
Projekt "PREGO" Dokumentation
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Projekt Gotthard (PREGO)
Projekt Raum- und Regionalentwicklung Gotthard:
Bericht der Kantone Wallis, Uri, Graubünden und Tessin
an den Bundesrat
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Projekt Raum- und Regionalentwicklung Gotthard (PREGO):
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SAN GOTTARDO: Das Herz der Alpen im Zentrum Europas
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Airolo (Ticino)
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St. Gotthard Hospiz
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St. Gotthard-Pass
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Flüelen (Uri)
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Leventina (Ticino)
Der Bundesrat hat die vier Kantone Die vier Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden haben beschlossen, im Rahmen des "Projektes Raum- und Regionalentwicklung Gotthard PREGO" partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Sie unterstreichen damit ihren Willen, gemeinsam die Zukunft des Gotthard- Raums zu gestalten. Mit dieser Zusammenarbeit werden die vier Gotthard-Kantone einen markanten Entwicklungsschritt im Berggebiet initiieren; ganz im Sinne der Neuen Regionalpolitik NRP.

Der Gotthard-Raum bildet die zentrale alpine Kulturlandschaft Europas. Er sichert Ressourcen und Erholungsleistungen für näher liegende und entferntere Zentren und Ballungsräume. Dazu muss er besiedelt sein und über Arbeitsplätze verfügen. Ein funktionsfähiger Gotthard-Raum ist damit nicht Wunschvorstellung, sondern vielmehr auch eine Notwendigkeit! Potenziale sind dazu im Gotthard-Raum reich vorhanden. Diese wurden aber in den vergangenen Jahrzehnten nur wenig entwickelt und die Chancen unzureichend genutzt. Dies hat unter anderem zu einem Rückgang der Beschäftigten und zu einer unterdurchschnittlichen Bevölkerungsentwicklung geführt. Durch den Abbau zahlreicher Bundesarbeitsplätze steht der Bund als Mitverursacher mit in der Pflicht. Die Hauptprobleme sind allerdings interner Natur. Zu viele Strukturen und zu wenig Kooperation haben bisher die Herausbildung gemeinsamer Zukunftsperspektiven und Lösungsstrategien verhindert.

Die Chancen sind intakt, die formulierte Vision "Das Herz der Alpen im Zentrum Europas" realisieren zu können. Bis ins Jahr 2020 soll sich der Gotthard-Raum zu einer einmalig attraktiven alpinen Kulturlandschaft zum Leben und Erleben entwickeln, welche ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit schafft. San Gottardo ist der ergänzende Ausgleichsraum zum urbanen Mittelland und zu den Metropolitanräumen im Inland und im näheren Ausland. Er ist in erster Linie ein touristischer Attraktionspunkt im Herzen der Schweiz.

Die Umsetzung der Vision stellt eine grosse Herausforderung dar. In einem schrittweisen Prozess, der in erster Linie auf eine enge Koordination und Abstimmung der eigenverantwortlichen Akteure ausgerichtet ist, kann ihr gut begegnet werden. Erste Projekte dienen daher der Erarbeitung eines Tarifverbundes im Raum Disentis-Sedrun-Andermatt- Ticino-Goms, der Bündelung und Vermarktung von Produkten für den Sommertourismus (2008) sowie der Einführung einer gemeinsamen Marke "San Gottardo". Weitere Projekte sind formuliert und müssen in einer zweiten Projektphase 2007 konkretisiert werden. Mit den Projekten sollen primär im Tourismus und in vor- und nachgelagerten Branchen die Kennziffern (Umsätze, Arbeitsplätze) um 30% bis 50% erhöht werden.

Die Porta Alpina hat zur Umsetzung der Vision 2020 eine mehrfache Bedeutung. Sie stellt einen Hauptattraktionspunkt mit weltweiter Ausstrahlung dar und trägt wesentlich dazu bei, internationale Nachfragesegmente zu erschliessen, die für den gesamten Gotthard- Raum bzw. für die Schweiz von Bedeutung sein werden. Der Porta Alpina kommt ausserdem eine wesentliche Beschleunigungs- und Motivationsfunktion für die Realisierung oder in Angriffnahme weiterer Infrastrukturvorhaben zu. Bereits heute ist in den Bereichen Hotellerie und Bergbahnen ein anziehendes Interesse von Investoren spürbar. Die Porta Alpina hat ausserdem durch die ausgelösten Arbeiten an PREGO bereits wichtige Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Bündelung der Kräfte geleistet.

In Ergänzung zur Porta Alpina hat die Gotthard-Bergstrecke als Angebotsbestandteil mit Ausstrahlung eine bedeutende touristische Funktion für den gesamten Gotthard-Raum. Die Sicherung der Bergstrecke ist dabei elementar als Basis-Erschliessung für das obere Reusstal, das Urserntal, das Goms und die Leventina. Sie ermöglicht erst die Nutzung der sich inskünftig bietenden touristischen Synergien mit Wirkung auf die angepeilten Frequenzsteigerungen im Gotthard-Raum.

Geeignete organisatorische Strukturen sind bereits im Jahr 2007 zu schaffen. Die vier Gotthard-Kantone gehen deshalb eine Vereinbarung ein, welche die Umsetzung und Weiterentwicklung des Projektes Regional- und Raumentwicklung Gotthard PREGO beinhaltet. Weiter sollen die vier Regionalentwicklungsverbände Region Goms, Regione Tre Valli, Regionalentwicklungsverband Uri und Regiun Surselva enger in einem Regionalverbund zusammenwirken. Und auf privater Seite wird die Bildung einer Destinationsmarketing- Gesellschaft vorangetrieben. Diese kümmert sich um Aufbau und Führung der Dachmarke sowie um die Entwicklung und den Verkauf grenzüberschreitender Angebote. So werden die wichtigsten Strukturen geschaffen, damit der gesamte Gotthard-Raum einst optimal von den neuen Chancen (Porta Alpina, Tourismusresort Andermatt, Gotthard Bergstrecke zwischen Erstfeld und Biasca, Vernetzung NEAT-ost mit NEAT-west etc.) profitieren kann.

Quelle: Kanton Wallis, März 2007
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Weiterführende Informationen
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Kanton Graubünden Bau, Verkehrs- und Forstdepartement
Raumkonzept Gotthard
Grundlagen, Inhalte, Struktur und Prozess
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Gotthard-Bergstrecke Bilder
Surselva-Graubünden: Porta Alpina
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Projekt Raum- und Regionalentwicklung Gotthard (PREGO)
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Quelle: Kanton Wallis

Projekt Raum- und Regionalentwicklung Gotthard (PREGO)
Bericht der vier Kantone Wallis, Uri, Graubünden und Tessin
Vision 2020 "Das Herz der Alpen im Zentrum Europas"

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Arbeitsgruppe "Gotthard-Bergstrecke"
Kanton Uri
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