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Schweizer
Berglandwirtschaft |
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Schweizer
Landwirtschaft im Mittelland und Jura |
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Landwirtschaft
im Wandel
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Die
Schweizer Landwirtschaft steht in einem Wandlungsprozess. Weniger als 4
% der Beschäftigten in der Schweiz sind im primären Sektor (Land-
und Forstwirtschaft) beschäftigt. Die Schweiz hat sich zu einer Dienstleistungsgesellschaft
gewandelt. Die grösste Wertschöpfungen werden in der Banken-,
Versicherungs- und Chemiebranche erzielt.
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Während
Jahrzehnten wurde die einheimische Landwirtschaft wegen der Kriegsvorsorge
vor der ausländischen Konkurrenz geschützt. Schutzzölle
steuern bis heute den Import von ausländischen Agrarprodukten. Durch
das hohe Preisniveau und die entsprechend hohen Produktionskosten im Inland
sind die meisten Schweizer Agrarprodukte inzwischen für den Export
zu teuer. Produktions- und Exportsubventionen machen einige Produkte noch
konkurrenzfähig. |
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Durch
die neue WTO-Runde (WTO = World Trade Organization = Welthandelsorganisation) kommt die Schweiz wegen ihrer Subventionen und Schutzzölle unter Druck.
Ein freier Welthandel (der Import und Export von Waren und Dienstleistungen
ohne Schutzzölle oder ohne eine durch Subventionen verzerrte Marktssituation)
zwingt die Schweiz ihre Grenzen als Gegenleistung für den freien Export
von Schweizer Waren und Dienstleistungen schrittweise zu öffnen. Die
Nahrungsmittelpreise sinken und damit werden auch die Erträge der
Schweizer Bauern vermindert. Da die Produktionskosten der Bauern auch der
allgemeinen Preisentwicklung im Inland folgen, stagnieren bzw. sinken die
Einkommen der Bauern. Viele Betriebe kämpfen um das Überleben.
Besonders
kleinere und mittlere Betriebe versuchen, den Einkommenschwund durch kreative
Produktions- oder Verkaufsideen (Verkauf direkt ab Hof oder Feld, besondere
Dienstleistungen wie "Ferien auf dem Hof", "Streichelzoos", die Umstellung
auf umweltschonende Produktionsmethoden usw.) zu stoppen oder zu mildern
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