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Der
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moo bezeichnete das zusammenfassende Abschlussdokument
des in insgesamt vier Teilen vorgelegten Klimaberichts «Climate Change
2007» als wegweisende Grundlage für die Einschätzungen
der Risiken des Klimawandels. An dem Bericht haben 2500 Wissenschaftler
aus 130 Ländern sechs Jahre lang gearbeitet.
Der
Mensch steht laut dem Bericht als Ursache des Klimawandels praktisch fest,
die Temperaturen werden bis zum Jahr 2100 wahrscheinlich zwischen 1,8 und
4 Grad gegenüber 1990 ansteigen, weltweit wird es immer mehr Hitzeperioden,
Dürren und Überschwemmungen geben. Die Folgen dieses Wandels
werden nach Einschätzung der Experten unverhofft eintreten. Viele
der Folgen werden nicht mehr umkehrbar sein.
Bis
2015 sollte es die Weltgemeimeinschaft durch geeignete Massnahmen schaffen,
die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Der Ausstoss der Treibhausgase
muss deutlich vermindert werden, fordern die Forscher.
Der
Vorsitzende des IPCC, Rajendra Pachauri, warnte: Selbst wenn die Kohlendioxid-Konzentration
auf dem Niveau von heute gehalten werden kann, werde sich der Meeresspiegel
auf Jahrhunderte hinaus nicht stabilisieren.
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Quelle:
IPCC, UNEP und WMO, Mai 2007 (sinngemässe übersetzung aus dem
Englischen: RAOnline) |
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