Kombinierter Verkehr: Luft - Schiene - Wasser - Strasse
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Gefährdete Verkehrswege

Schutz vor Massenbewegungen

Mit dem Aufkommen der Motorisierung und der Eisenbahn stieg von Jahr zu Jahr die Anzahl der Personen und Güter, welche durch die Alpen transportiert werden mussten. Der Staat bemühte sich, mit neuen Bauwerken den Verkehrsfluss zu beschleunigen und die Transportwege zu sichern. Brücken, Steinschlaggalerien, Steinschlagnetze, Erdwälle, Schuttfangbauten usw. und vor allem Tunnel verminderten die Auswirkungen den unberechenbaren Naturgewalten auf den Verkehrsfluss.

Gefährdete Verkehrswege auf der Gotthard-Route
Sperrung der Verkehrswege Ausgewählte Ereignisse
31. Mai 2006 Felssturz auf die Autobahn A2 bei Gurtnellen (Uri)
23. Juni 2006 Sprengung am Nollen in Gurtnellen (Uri)
21. Juli 2008 Felssprengung bei Axenrüti (Uri) über der A4
5. Juni 2012 Felssturz bei Gurtnellen (Uri): Gotthard-Eisenbahnlinie gesperrt
26. Dezember 2018 Steinschlag vor dem "Tunnel Zingel" bei Flüelen (Uri): Axenstrasse N4 zeitweise gesperrt
28. Juli 2019 Steinschlag im "Gumpischtal" bei Sisikon (Uri): Axenstrasse N4 mehrere Wochen gesperrt
Felssturz bei Gurtnellen: Gotthard-Strecke bleibt rund einen Monat gesperrt.
Felssturz 5. Juni 2012
Felssturz bei Gurtnellen: Gotthard-Eisenbahnlinie gesperrt

Bei Gurtnellen brachen am 5 . Juni 2012 rund 2'000 bis 3'000 Kubikmeter Felsmassen ab. Die Erdmassen gerieten bei der benachbarten Hangpartie desjenigens Hanges in Bewegung, der Anfang März 2012 bereits zu einem Unterbruch der Gotthardlinie geführt hatte.

Schutzbauwerk hielt 99 Prozent des Gerölls zurück.

Im warmen Januar sammelte sich zwei bis drei Meter unter dem besagten Fels bei Gurtnellen viel Feuchtigkeit und Wasser an. Wegen des sehr kalten Februars bildete sich unter dem Fels viel Eis, das starken Druck erzeugte und in der Folge zum Felssturz führte.

Die Wirkung des unterhalb des Hanges vorhandenen Schutzbauwerkes hat sich eindrücklich gezeigt: Gegen 99 Prozent der fast 400 Kubikmeter herunterstürzendes Gestein konnten durch den gegen 40 Meter langen Schutzdamm aufgehaltenwerden. Quelle: SBB, März 2012

Seit der Eröffnung des Gotthard Basistunnels im Jahr 2016 kann der Alpen querende Güterverkehr auf der Schiene einige Gefahrenstellen unterfahren werden.

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Bundesamt für Strassen (ASTRA) St. Gotthard Strassentunnel
Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Kanton Uri Alpen-Initiative
SBB VCS Verkehrs-Club der Schweiz
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