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Karibik: Haiti - Dominikanische Republik 25. Mai 2004
Wo? Was?
Neuseeland
Die Zahl der Opfer nach den schwersten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt in Haiti und der Dominikanischen Republik ist auf mehr als 600 gestiegen. In der dominikanischen Grenzstadt Jimaní wurden bisher 250 Leichen geborgen.

In Haiti kamen mindestens 375 Menschen ums Leben. Haiti und die Dominikanische Republik teilen sich die Insel Hispaniola. In Jimaní, rund 280 Kilometer westlich von Santo Domingo, hatte eine Flutwelle in der Nacht die Menschen im Schlaf überrascht. Dort war nach tagelangen Regenfällen der Rio Soleil zu einem reissenden Strom angeschwollen. Der Fluss, der in den Bergen im benachbarten Haiti entspringt und in der Dominikanischen Republik in den Enriquillo-See mündet, liegt den grössten Teil des Jahres trocken. Hubschrauber der US-Armee flogen in Haiti Nahrungmittel in die auf dem Landweg abgeschnittenen Orte. In der rund 50 Kilometer südöstlich von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince gelegenen Stadt Mapou sollen bis zu 1000 Menschen ums Leben gekommen sein.

Die Zahl der Toten in der Karibik wird immer wieder nach oben korrigiert: Bei verheerenden Unwettern sind möglicherweise bis zu 2000 Menschen umgekommen.

Überlebende in Jimaní bestätigten, dass die Regierung vor den Überschwemmungsgefahren gewarnt hatte. Aus Geldmangel siedelten viele Menschen zu nahe bei Flussbetten. Die verheerenden Überschwemmung gelten auch als Folge der Abholzung der Wälder.

Neuseeland 17.2.2004
Wo? Was?
Neuseeland
Die schlimmsten Überschwemmungen in Neuseeland seit 100 Jahren haben Tausende von Menschen vertrieben oder von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Behörden riefen in mehreren Regionen den Notstand aus.
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In Neuseeland gingen für die derzeit herrschende Sommerjahreszeit ungewöhnlich starke Regenfälle nieder. Flüsse wurden zu reissenden Strömen. Mehrere Häuser wurden unterspült oder fortgerissen. Die Stadt Waitotara auf der Nordinsel steht fast vollständig unter Wasser. In den Regionen von Rangitikei und Manawatu warteten Hunderte von Menschen seit drei Tagen in Schulen und Hallen auf eine Normalisierung der Lage. Mindestens 1'000 Menschen mussten in Picton an der Norspitze der Südinsel vorübergehend in Sicherheit gebracht werden, da ein Staudamm zu brechen drohte. Manche Bauern haben alles verloren. Viele seien mit Helikoptern von ihren Dächern gerettet worden. Ihre Viehherden mussten sie in den Fluten zurücklassen.

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