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Schweiz Interkulturelles Zusammenleben
Migrantengruppen in der Schweiz
Perspektivenwechsel – Migrationszeitung 2010
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Migrantengruppen in der Schweiz: Perspektivenwechsel - Migrationszeitung

Was Migranten von der Schweiz denken

Die aktuelle Ausgabe der Migrationszeitung MIX lässt Zugewanderte zu Worte kommen. Was sagen sie über die Schweiz, was sagen sie über ihre eigene Integration? Es wird z.B. aufgezeigt, dass die Identitätsbildung nicht nur vom kulturellen Hintergrund sondern ebenso sehr von Faktoren wie der Familienstruktur, der Bildung oder dem wirtschaftlichen Status geprägt wird. Die Migrationszeitung ist online auf www.aller-anfang-ist-begegnung.ch

Erfolgreiche Firmen verbessern ihre Leistungen unter anderem durch Kundenbefragungen und sind an der Frage interessiert: Wo können wir noch besser werden? Die Schweiz kann selbstbewusst antworten: Sie ist bezüglich Wirtschaftskraft, Innovation, Infrastruktur und öffentlichem Dienst an der Weltspitze. Die Schweiz gehört zu den erfolgreichsten und am meisten globalisierten Ländern der Welt.

Was denken aber die Zugewanderten selbst über die "Firma Schweiz"? Wie fühlen sie sich hier? Diesen und weiteren wichtigen Fragen wird in der aktuellen Ausgabe der MIX nachgegangen. Die Zeitung wagt den Perspektivenwechsel und lässt Ausländerinnen und Ausländer zu Wort kommen.

Viele Menschen, viele Geschichten

Menschen aus 200 Nationen leben und arbeiten in unserem Land, ein Drittel der Bevölkerung ist eingewandert oder stammt von Migranten ab, jede dritte Ehe wird binational geschlossen. Porträtiert werden unter anderem Migrantinnen und Migranten, die hier als Hilfsarbeiter, Lehrlinge oder als Ärztinnen tätig sind. Trotz unterschiedlichen beruflichen und kulturellen Hintergründen verbindet die Menschen eine Tatsache: Sie leben gerne in der Schweiz. Der Rapper Stress bringt es im Interview auf den Punkt: "Ich liebe die kulturelle Vielfalt dieses Landes. In der Schweiz werden vier Sprachen gesprochen. Hier leben Menschen aus der ganzen Welt." Doch Integration kann für die Betroffenen auch eine Zerreissprobe sein. Ausländerkinder der zweiten Generation, die in der Schweiz geboren beziehungsweise aufgewachsen sind, haben oft mit dem Gefühl von Heimatlosigkeit und Identitätsverlust zu kämpfen. Das Dilemma zwischen zwei Kulturen leben zu müssen, wird auf einmal zur grössten Herausforderung.

Die Beiträge aus dem Kanton Solothurn

• Resultate der Interviews der Klasse 6e aus Zuchwil mit Migrantinnen und Migranten. Warum ist jemand in die Schweiz gekommen, was sagen Zugewanderte über die Schweiz und welches sind die Erfahrungen.

• Der kurdische Kulturverein Solothurn zeigt auf, wie er sich für eine bessere Integration seiner Mitglieder einsetzt.

• In Schönenwerd leben Menschen aus 50 Nationen. Der interkulturell zusammengesetzte Integrationsverein "Kulturpunkt" lebt den Austausch der Kulturen und geht Probleme des Zusammenlebens aktiv an und fördert so die Integration.

Quelle: Kanton Solothurn, Staatskanzlei, November 2010
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