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Paul Scherrer Institut in Villigen AG
Schülerlabor «iLab»

Die Schweiz hat seit April 2008 ein einzigartiges Schülerlabor für Naturwissenschaften und Technik.

Die Schweizer Wirtschaft hat grossen Bedarf an hoch qualifiziertem Nachwuchs. Insbesondere in den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften fehlt dieser. Weil Bildung und Wissen wichtige Erfolgsfaktoren für die Gesellschaft sind, geht das Paul Scherrer Institut neue Wege: Im April 2008 eröffnete das grösste Schweizer Forschungsinstitut sein Schülerlabor iLab, um dem Mangel an Naturwissenschafterinnen und Ingenieuren entgegenzutreten. Mit diesem in der Schweiz einzigartigen Schülerlabor soll die junge Generation für eine berufliche Karriere als Ingenieurin oder Naturwissenschafter begeistert werden.

Seit der Eröffnung haben rund 3300 Schülerinnen und Schüler einen Experimentiertag im iLab verbracht. Die spannenden Versuche zum Thema Schall begeistern offensichtlich.

Dies zeigen die sehr positiven Rückmeldungen der Jugendlichen und deren Lehrpersonen.

Das Angebot richtet sich primär an Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren, wobei die Experimente auch an andere Altersstufen angepasst werden können.

Schall- und Vakuumlabor
Versuche zum Thema Schall
Schulklassen können in Zweiergruppen Versuche zum Thema Schall selbst durchführen und dabei moderne Untersuchungsmethoden kennenlernen. Weitere Themen sind in Vorbereitung.

Schall ist etwas Bekanntes. Entsprechende Pulse werden von Delfinen und Fledermäusen zur Ortung benutzt. Sie finden Anwendungen in der Ultraschall-Diagnose, bei geologischen Messungen in Bohrlöchern sowie in Parkierhilfen.

Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen einen Einblick in die faszinierenden Labors und Grossanlagen des PSI. Hier wird unter anderem ebenfalls mit Schallwellen gearbeitet, sodass ein weiterer praktischer Bezug gezeigt wird. Ausserdem besichtigen die Schülerinnen und Schüler das Besucherzentrum «psi forum» mit einem 3-D-Film zum Kohlenstoffkreislauf. Schliesslich können die Jungforscherinnen und -forscher mit einem PSI-Wissenschaftler über die Faszination der Naturwissenschaften, über Berufsaussichten und Karrieremöglichkeiten diskutieren.

Informationen zum Schülerlabor iLab mit Online-Anmeldeformular sind im Internet unter www.ilab-psi.ch abrufbar.

Neugierde wecken durch Experimentieren

Mit dem iLab wird ein weiterer Puzzlestein gelegt, damit die Schweiz weiterhin in der naturwissenschaftlichen Forschung international an der Spitze mitwirken kann. Die Verantwortlichen hoffen, dass viele Schulklassen die Gelegenheit nutzen werden, sich unvergessliches Lerngerlebnis zu ermöglichen.

Forschen statt pauken

Im vorherrschenden schulischen Ausbildungskonzept wird die mathematische Beschreibung eines physikalischen Phänomens in den Vordergrund gestellt. Die Jugendlichen lernen mühsam Formeln auswendig. Viel eindrücklicher sind jedoch selbst durchgeführte Experimente. Durch spielerischen Umgang ein nachhaltiges Interesse an der Physik wecken - das ist das Ziel des iLab am PSI», meint er Projektleiter des iLab, Dr. Fritz Gassmann.

Das Paul Scherrer Institut entwickelt, baut und betreibt grosse und komplexe Forschungsanlagen und stellt sie der nationalen und internationalen Forschungsgemeinde zur Verfügung. Eigene Forschungsschwerpunkte sind Festkörperforschung und Materialwissenschaften, Elementarteilchenphysik, Biologie und Medizin, Energie- und Umweltforschung. Mit 1300 Mitarbeitenden und einem Jahresbudget von rund 260 Mio. CHF ist es das grösste Forschungsinstitut der Schweiz.

Quelle: Text PSI , April 2008

Vakuum-Labor

Wie im bestehenden Schalllabor lautet auch im Vakuumlabor die Devise: "Forschen statt pauken." Selbst durchgeführte Experimente sind eindrücklicher als mathematische Formeln. Der spielerische Umgang mit Vakuumpumpe und Vakuumglocke soll ein nachhaltiges Interesse an der Physik wecken. Was geschieht mit einem "Schokokuss" oder Apfel im luftleeren Raum? Wie ist es möglich, dass Wasser plötzlich bei Zimmertemperatur siedet? Wie verhalten sich Luftballone im Vakuum? Antworten auf diese und weitere Fragen geben sich die Jugendlichen selbst, indem sie im neuen Vakuumlabor experimentieren. Aha-Erlebnisse sind garantiert.

Für das PSI stellen die Vakuumversuche eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Experimenten zum Thema Schall dar: Es können zwei Klassen gleichzeitig experimentieren, die Lehrperson kann zwischen zwei Themen auswählen, und die neuen Vakuumexperimente eignen sich auch für jüngere Teilnehmer ab etwa 12 Jahren. Ergänzt wird der Unterricht im Schall- und Vakuumlabor mit einer Besichtigung der Forschungsanlagen, in denen unter anderem mit Vakuum und Schallwellen gearbeitet wird.
Quelle: Text PSI , Januar 2010
weitere Bilder von Versuchen aus dem Vakuumlabor des Schülerlabors «iLab»

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