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PISA 2009: Kantonale Leistungsberichte - Aargau

Aargau: Lesekompetenzen im Fokus von PISA

Im interkantonalen Vergleich erreichten die Aargauer 15-Jährigen am Ende der Volksschule durchschnittliche Leseleistungen. In Mathematik und in den Naturwissenschaften bestätigten sie ihr hohes Leistungsniveau.

13 Kantone haben sich mit einer Zusatzstichprobe an der Erhebung 2009 beteiligt: die deutschsprachigen Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Schaffhausen, alle Kantone der französischsprachigen Schweiz, die zweisprachigen Kantone Wallis, Freiburg und Bern sowie der Kanton Tessin. In jeder PISA-Erhebung wird ein Kompetenzbereich vertieft gestestet. 2009 war es die Lesekompetenz. Der Kanton Aargau hat bereits zum dritten Mal mit einer kantonalen Stichprobe an PISA teilgenommen.

Konstante Leistungen seit 2003

Der Kanton Aargau liegt bei den Leseleistungen im Mittelfeld aller Kantone. Dies gilt auch für die Leistungen in der Mathematik. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sich die Schweiz in der Mathematik - im Gegensatz zum Lesen - auf einem hohen Leistungsniveau bewegt. In den Naturwissenschaften nimmt der Kanton Aargau einen Spitzenplatz ein und übertrifft das ohnehin gute Ergebnis der Schweiz. Damit wird das Muster bestätigt, welches sich bereits in den ersten beiden Erhebungen 2003 und 2006 gezeigt hat. Die Leistungen haben sich seit der ersten kantonalen Erhebung nicht signifikant verändert.

Das Leistungsspektrum ist gross

PISA orientiert sich an der Grundbildung. Zur Risikogruppe zählen diejenigen Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Volksschule diese Grundbildung nicht erreichen. Im Lesen erreichen 15 Prozent der Aargauer Schülerinnen und Schüler nicht das Grundniveau, was dem schweizerischen Durchschnitt entspricht. Diese Lernenden müssen in besonderem Masse begleitet werden, wenn es um den Übertritt in die Sekundarstufe II geht. Auf der anderen Seite des Spektrums befinden sich die Schülerinnen und Schüler mit einem hohen Leistungsniveau. Im Lesen sind es im Kanton Aargau 8 Prozent, die über sehr hohe Lesekompetenzen ausweisen, schweizweit liegt dieser Anteil bei 7 Prozent.

Mädchen lesen häufiger und besser

Die mittelmässigen Leseleistungen lassen sich zu einem wesentlichen Teil durch das eher tiefe Leseinteresse erklären. Nur 54 Prozent der Aargauer Schülerinnen und Schüler lesen aus Vergnügen. Allerdings sind es deutlich mehr Mädchen als Knaben, die gerne lesen (68 Prozent versus 40 Prozent). Mädchen wenden beim Lesen auch häufiger Lesestrategien an. Das grössere Interesse am Lesen und die eingesetzten Lesestrategien tragen vor allem dazu bei, dass sie am Ende der Volksschule bessere Leseleistungen erreichen.

Das PISA-Porträt des Kantons Aargau ist als pdf-Datei im Internet verfügbar unter: www.ag.ch/leistungstest _ PISA. Alle kantonalen Berichte sind auf folgender Webseite der EDK abrufbar: http://pisa.educa.ch/de

Quelle: Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport, Dezember 2011

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