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Nepal Sozialer Status und Diskriminerung der Frauen
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Nepal auf dem beschwerlichen Weg zu einer gerechteren Gesellschaft
Viele Frauen leiden unter einem breiten Spektrum von Diskriminierungen

Frauen in Nepal Frauen als Selbstversorgerinnen Sozialer Stellenwert der Frauen
Traditionen benachteiligen Frauen Kinderheirat Mädchenhandel und Prostitution
Ältere Frauen Alleinstehende und Wittwen Fakten zur Armut
Weg zur sozialen Gerechtigkeit

Frauen in Nepal

In den 11 am meisten von den Erdbeben heimgesuchten Distrikten in West- und Zentralnepal lebten nach den Zahlen der Volkszählung 2011 mehr als 3 Millionen Menschen. In diesen Distrikten wurden 284'000 allein von Frauen geführte Haushalte, 31'609 Frauen mit Behinderungen, 138'032 Frauen über dem 65 Altersjahr, 609'000 Mädchen unter dem 14. Altersjahr und 630'678 Mädchen ohne Kenntnisse im Lesen und Schreiben gezählt.

In den 14 am meisten vom Erdbeben am 25. April 2015 betroffenen Distrikten (Bhaktapur, Dhading, Dolakha, Gorkha, Kavrepalanchowk, Kathmandu, Lalitpur, Nuwakot, Ramechhap, Rasuwa, Sindhupalchowk, Makawanpur, Sindhuli und Okhaldhunga) lebten nach den Zahlen des «Nepal Census 2011» 2'710'239 Frauen (50,5% der Gesamtbevölkerung). In diesen Distrikten wurden 326'943 oder 26,5% aller Haushalte allein von Frauen geführt. In den 14 Distrikten lebten 163'043 Frauen mit einem Alter über 65 Jahren oder 6% der gesamten weiblichen Bevölkerung und 764'226 Mädchen unter 14. Jahren oder 28% der gesamten weiblichen Bevölkerung. 29% oder 794'529 Frauen konnten weder lesen noch schreiben.

Die Statistik der Todesopfer bei den Erdbeben im Frühjahr 2015 zeigt, dass der Geschlechteranteil bei den getöteten Menschen von Distrikt zu Distrikt stark schwankt. Im Distrikt Solukhumbu waren 8 von 10 der Todesopfer Männer. Im Distrikt Parsa ist das Verhältnis umgekehrt.

54,9% der insgesamt 8'604 Todesopfer der Erdbeben, welche bis zum 15. Mai 2015 geborgenen wurden, waren Frauen.

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Männer für die Lohnarbeit im Ausland - die Frauen für die Selbstversorgung auf dem Feld

Viele Männer aus den ländlichen Gebieten in Nepal arbeiten als Emigranten im Ausland. Die meisten Männer (aber auch Frauen) verdienen ihr Geld in den Staaten am Arabischen Golf. In weiten Teilen Nepals wurde daher die Feldarbeit zu einem Arbeitsbereich der Frauen. Die UNO schätzt, dass es in allen von der Naturkatastrophe im April 2015 betroffenen Gebieten rund 318'000 von Frauen allein geführte Haushalte gibt.

Wenn sich ihre Ehemänner und älteren Kinder für eine Lohnarbeit in Ausland begeben, gewinnen die Frauen in den Dörfern an "unternehmerischer Freiheit". Der Arbeitsaufwand und die Verantwortung der Frauen steigt dabei jedoch beträchtlich. Die Mehrarbeit wird in der Regel nicht mit einem höheren sozialen Status (weitere Informationen in englischer Sprache) abgegolten. Die Frauen verbleiben weiterhin unter der Kontrolle der Sippe. Die soziale Stellung einer Frau, welche ihren Ehemann durch den Tod verliert, sinkt noch weiter.

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Stellenwerten der Frauen in der Gesellschaft

Der Stellenwert der Frauen in der Gesellschaft Nepals ist nicht so hoch, wie er den sozialen und wirtschaftlichen Leistungen der Frauen entsprechend sein müsste. In vielen Bevölkerungsschichten werden die Rollenbilder von den traditionellen, in Jahrhunderten gewachsenen Werten der hinduistischen Gesellschaft bestimmt.

Wegen des geringeren gesellschaftlichen Stellenwerts ist es für Frauen viel schwieriger, einen gerechten Anteil an den verteilten Hilfsgütern zu bekommen. Hilfswerke berichten, dass es bei der Verteilung der Hilfslieferungen auch nach dem Ereignis vom 25. April 2015 zu Missbräuchen und ungerechtfertigten Aneignungen von Hilfsmaterial gekommen sei.

Im Jahr 2011 gaben bei der nationalen Gesundheitsstudie 22% der Frauen in der Altersgruppe von 15 bis 49 Jahren an, dass sie in ihrem Leben mehrfach körperlicher Gewalt ausgesetzt waren. 12% der Frauen dieser Altersgruppe berichteten über sexuelle Gewaltanwendungen.

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Traditionen benachteiligen die Frauen

Ein sehr grosse Anzahl von Frauen und Mädchen werden von der Gesellschaft durch die Regeln des Kastenwesens ausgegrenzt. Frauen aus der kastenlosen Gruppe der Unberührbaren (Dalits) sind besonderen Benachteiligungen ausgesetzt. Für Frauen und Mädchen äusserst nachteilige Traditionen wie die Kinderheirat, die Leibeigenschaft und den gesellschaftlichen Ausschluss während der Menstruation sind vor allem in ländlichen Regionen immer noch weit verbreitet. Blut gilt als etwas Unreines im Hinduismus.

In den Wohnhäusern der Hindus stehen lokale Gottheiten, welche über das Wohlergehen der Bewohner wachen. Frauen dürfen während der Menstruation den Einflussbereich dieser Gottheiten nicht verunreinigen. In dieser Zeit müssen sie sich in den Kuhstall oder in den nahen Wald zurückziehen. In einigenRegionen wie im Mugu Distrikt werden Frauen, welche ein Kind geboren haben, für etwa 20 Tage nach der Geburt vonihrer Lebensgemeinschaft abgesondert.

In einigen gesellschaftlichen Schichten gilt es als einen Verstoss gegen Anstand und Sitten, wenn eine Ehefrau den Namen ihres Ehepartners nennt. Verstösse gegen die Anstandsnormen und die Sitten werden mit Schikanen und der sozialen Ächtung bestraft. Das Alter, körperliche oder geistigen Behinderungen, die Heiratsfähigkeiten sind weitere Faktoren, welche das Leben der Frauen beträchtlich erschweren können.

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Kinderheirat

2011 waren in Nepal 16,3% der unter 14-jährigen Mädchen und 74,5% der unter 19-jährigen schon verheiratet. Im Dolakha Distrikt waren 2011 in der Altersgruppe der 10-14-jährigen 11 % und in der Altersgruppe der 15-19-jährigen 55% bereits verheiratet. Heiraten aus Liebe hat in Nepal keine grosse Bedeutung. Heiraten werden vor allem unter gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten arrangiert. Die Kinderheirat (weitere Informationen in englischer Sprache) ist , obwohl gesetzlich verboten, weiterhin weit verbreitet.

Frauen aus abgelegenen Regionen sind unablässigen Diskriminierungen unterworfen. Die Frauen werden wie Maultiere behandelt. Bereits als junge Mädchen müssen die Frauen schwere Lastenwie Körbe mit Äpfeln oder Reissäcke tragen. Ihre Ehemänner und Brüder begleiten sie oft ohne Lasten. Trotz ihrer harten Alltagsarbeit ernähren sich die Frauen mangelhaft. Die Männer essen jeweils zuerst. Was nach ihrer Mahlzeit zum Essen übrig bleibt, dürfen die Frauen zu sich nehmen. Viele Mädchen sind chronisch unterernährt. Schlecht ernährte Schwangere bringen auch häufig untergewichtige Kinder zu Welt. Wenn ein Knabe geboren wird, feiert die Familie 6 Tage lang. Bei der Geburt eines Mädchens wird auf eine Feier verzichtet.

Nach einer Geburt verrichten die Frauen ihre beschwerliche Alltagsarbeit weiter. Es gibt keine Entlastung. Das harte Leben hinterlässt bei den Frauen Spuren: Die Lebenswertung der Frauen liegt in den Gebirgsregionen bei 50 Jahren, jene der Männer bei 58 Jahren.

In vielen Familie wird das geringe Einkommen zu einem bedeutenden Teil dem Alkoholkonsum der Ehemänner geopfert.

13% der Bevölkerung von Nepal gehören zur Gruppe der Dalits. Dalit-Frauen werden von der Gesellschaft und auch von Leuten der gleichen Volksgruppe besonders diskriminiert und ausgebeutet. Der soziale Status dieser Frauen ist so gering, dass ihnen der Zugang zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen verwehrt wird. Dalit-Frauen unterliegen einem hohen Risiko, dass an ihnen körperlicher und sexuelle Gewalt angewendet wird. Es ist für diese Frauen ausserordentlich schwierig, den Rechtsweg zu beschreiten und damit Gerechtigkeit zu erfahren. In der Regel werden die Gewaltanwender verschont und die Frauen stigmatisiert. In Nepal gibt es ein Gesetz, welche die geschlechts- und kastenspezifische Diskriminierung ("Caste-Based Discrimination and Untouchability Act" vom Mai 2011) unter Strafe stellt.

Rund 2 Millionen Frauen im gebärfähigen Alter, darunter rund 126'00 Schwangere,sind von den Auswirkungen der Erdbeben im April und Mai 2015 betroffen. Durch die Zerstörung der Gesundheitseinrichtungen haben die Frauen keinen Zugang mehr zu Dienstleistungen der Familienplanung und der Schwangerschaftsbetreuung. Diese Frauen erwarten zusätzliche gesundheitliche Risiken und sie setzen sich häufiger ungewollten Schwangerschaften aus.

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Mädchenhandel und Prostitution

Ein grosses Problem in Nepal ist der Mädchenhandel für die Prostitution (weitere Informationen in englischer Sprache). Mädchen werden von ihren Eltern aus Not verkauft oder die skrupellosen Mädchenhändler entführen die Mädchen. Die ländlichen Gebiete sind von diesem schändlichen Treiben am stärksten betroffen. Auf dem Lande ist die Armut am stärksten verbreitet. Jeder vierte Einwohner von Nepal lebt mit seinem Einkommen unter der nationalen Armutsgrenze, welche 2014 bei einem Einkommen von US$0,5 pro Tag und Person oder bei rund US$ 188.- pro Jahr und Person angesetzt wurde.

Die verkauften oder entführten Mädchen werden meistens an indische Bordelle verkauft, wo sie unter schwierigen Umständen "ihrer Arbeit" nachgehen müssen. Die nationalen oder internationalen Organisationen, welche die Spuren einiger dieser Mädchen nachverfolgen, stossen bei Rückführungsversuchen dieser jungen Frauen oft auf grosse Schwierigkeiten. Die Prostitution ist in Nepal und Indien wie auch vielen anderen Ländern dieser Welt ein einträgliches Geschäft, an welchem zahlreiche Leute auf Kosten der Mädchen viel Geld verdienen. Die Bestechlichkeit blüht daher sowohl in Indien wie auch in Nepal.

Schätzungen der UNO besagen, dass jährlich etwa 12'000 Frauen und Kinder in die Prostitution und die Leibeigenschaft geschickt werden. Hilfswerke befürchten, dass diese Zahl als Folge der Erdbeben wesentlich ansteigen könnte.

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Ältere Frauen in Nepal: solange wie möglich unabhängig bleiben

In Nepal, wo es keine Alterswohnungen gibt, ist es üblich, dass Frauen nach dem Tod ihres Lebenspartners und nach dem Auszug ihrer Kinder in ihrem gewohnten Lebensraum verbleiben. Die meist schon älteren Frauen bewahren sich so ihre Unabhängigkeit und bewirtschaften weiter ihre oft abgelegenen Häuser. Sie halten sich noch eine Kuh und bearbeiten zur Selbstversorgung kleinere Felder. Die Frauen erhalten Unterstützung von ihren Nachbarn oder von auch ihren Kindern, welche ab und zu vorbeischauen.

Die Erdbeben haben die Unabhängigkeit dieser älteren Frauen jäh beendet. Die Erdbeben haben auch ihnen alles genommen, was sie noch besassen. Ein hartes Schicksal hat eine ältere Frau in Lapagonda im Dhading Distrikt ereilt. Lapagonda besteht aus mehreren Dörfern. Das Dorf Khading der älteren Frau, welches 95 Häuser umfasst, liegt eine Marschstunden vom Zentrum von Lapagonda entfernt. Das Haus der Frau ist wie alle anderen in der Gegend eingestürzt. Die Kuh wurde im Stall erschlagen. Das Bett, die Haushaltsgeräte, die Kleider und die Lebensmittel lagen unter dem Schutt. Die alte Frau war nicht mehr in der Lage, das Nötigste in den Trümmern zu suchen und zu bergen. Sie hat Probleme mit ihren Augen und ihren Ohren. Sie fühlte sich der Situation schutzlos ausgeliefert. Die Frau musste ihre Unabhängigkeit aufgeben und zu ihren Familienmitglieder in einem nahen Dorf ziehen. Dort fand sie eine trockene Notunterkunft. Hier muss sich die Frau nun an ein neues Leben gewöhnen. Ein Leben, das durch andere Regeln bestimmt wird (Quelle: ACTED).

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Alleinstehenden Frauen und Wittwen in Nepal

25,7% der Haushalte in Nepal werden von Frauen allein geführ.t

67% aller alleinstehenden Frauen in Nepal sind im Alter zwischen 20 und 35 Jahren.

11% der alleinstehenden Frauen können lesen und schreiben (im Landesdurchschnitt sind es 57% aller Menschen).

Frauen, welche Wittwen sind, wird das Recht auf Landbesitz oder den Besitz von Landeigentum, welches dem verstorbenen Ehepartner gehört hat, abgesprochen.

Wittwen oder alleinstehenden Frauen bekamen nach den Erdbeben im Frühjahr meistens als letzte Hilfe bei der Trümmerbeseitigung.

19,2% der Frauen besitzen Land oder bewohnen das eigene Haus.

(Quelle: Alle Daten gemäss Nepal 2011 census von UN Women).

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Nepal auf dem beschwerlichen Weg zu sozialer Gerechtigkeit

Von 1995 bis 2006 wütete in Nepal ein Bürgerkrieg, welcher Tausenden von Nepal das Leben gekostet hat. Der Krieg wurde genährt durch die grosse soziale Ungerechtigkeit und die Animositäten der unzähligen Volksgruppen (weitere Informationen in englischer Sprache) und Machtblöcken im Land. Der Krieg ist seit dem Friedensabkommen 2006 vorbei, doch der Machtkampf und die soziale Ungerechtigkeit schwelt weiter. Nepal lebt nicht nur tektonisch, sondern auch gesellschaftlich auf unsicherem Untergrund.

Die Diskriminierungen und Benachteiligung führen in Nepal immer wieder zu sozialen Spannungen mit blutigen Gewaltausbrüchen. Der Streik wurde zu einem fast alltäglichen Kampfmittel, um sozialen und wirtschaftlichen Ansprüchen mehr Nachdruck zu verschaffen.

Im Volkskrieg (People's War)(weitere Informationen in englischer Sprache) der Maoisten gegen die im Land herrschende Polit- und Wirtschaftsklasse wurde zu einem wesentlichen Teil von Frauen geführt. Frauen nahmen führende Stellungen in den Reihen der sogenannten Volksbefreiungsarmee (People's Liberation Army PLA) ein. Rund 20% der Soldaten der PLA waren weiblichen Geschlechts. Mehr als die Hälfte der Kämpfer der 6. Brigade der PLA in Solukhumbu bestanden damals aus Frauen. Die Frauen hatten den Ruf, dass sie besonders unerbittlich und brutal ihre Gegner bekämpft haben. In Interviews haben diese Kämpferinnen immer wieder betont, wie stark sie in ihrer Kindheit und als junge Frauen unter den sozialen Benachteiligungen, der Ausbeutung und den ständigen Verletzungen ihrer körperlichen und seelischen Integrität gelitten haben.

Die Erdbeben von 2015 stellen für Nepal und die internationale Gemeinschaft ein sehr grosse Herausforderung dar. Der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur ist eine Chance, neben bautechnischen Verbesserung auch auf den Aufbau einer gerechteren Gesellschaftstruktur zu achten. Der bevorstehende Neuaufbau bringt auch grosse Risiken. Die Erwartungen an einen Wandel zum Besseren sind in vielen Bevölkerungsschichten Nepals gross. Es ist zu befürchten, dass nicht alle dieser Erwartungen erfüllt werden. Bereits heute ist die Unzufriedenheit über die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse im Land weit verbreitet. Die Unmut wächst und damit steigt auch die Gefahr, dass das Bewusstsein der Benachteiligung und die Wut der Bevölkerung darüber zu Gewaltausbrüchen führen wird. Gruppen, welches dieses Unzufriedenheitspotenzial für ihre eigenen Machtansprüche nutzen wollen, sind auch in Nepal sehr zahlreich. Die Hilfsorganisationen sind sich der Gefahr bewusst. Sie versuchen so weit es in ihren Kräften steht, einen sozialen Ausgleich zu fördern und die Randgruppen zu schützen.

Bei der Darstellung der schwierigen Lebensverhältnisse der Frauen in Nepal musshervorgehoben werden, dass es in Nepal viele Menschen aus allen Gesellschaftsschichten gibt, welche sich gegenüber den gewachsenen Traditionen respektvoll verhalten und gleichzeitig in ihrem Lebensstil keine sozialen Ausgrenzungen von Frauen oder randständigen Volksgruppen pflegen.
Quellen: IRIN, UN Woman, OCHA
Text: RAOnline

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