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Wetterradar auf dem La Dôle (Waadt)
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Wetterradar auf dem La Dôle (Waadt)

Sicher landen mit dem Wetterradar

Das Wetterradarnetz von MeteoSchweiz spielt für die Schweizer Flugsicherung eine entscheidende Rolle. Gewitter, damit verbundene starke Winde oder Hagel können den Flugbetrieb beeinträchtigen. Die aktuelle Modernisierung des Radarnetzes erlaubt eine noch präzisere Beurteilung und Überwachung der Situation und somit bessere Planung. Am 20. Oktober 2011 hat MeteoSchweiz den neuen Radar auf La Dôle in Betrieb genommen.

Im Mai 2011 hat auf dem Tessiner Monte Lema die Erneuerung des Radarnetzes der MeteoSchweiz begonnen und der erste Wetterradar der jüngsten Generation konnte in Betrieb genommen werden.

Jetzt läuft auf dem La Dôle der zweite neue Radar. Seit dem allerersten, noch analogen Wetterradar auf La Dôle Anfang der 1960er Jahre besteht die Kooperation von MeteoSchweiz und skyguide, um die Sicherheit des Schweizer Flugbetriebs auf hohem Niveau zu gewährleisten. Auf den Bildschirmen der Schweizer Fluglotsen finden sich in Echtzeit Informationen zum aktuellen Wetter, die zusammen mit der Beratung durch den Flugwetterdienst der MeteoSchweiz die Basis vieler Entscheidungen für die Planung des Flugbetriebes sind.

Anspruchsvolle Bauphase auf dem La Dôle

Trotz schwieriger Wetterbedingungen auf dem La Dôle konnte MeteoSchweiz die Bauarbeiten und die vorgesehenen Tests vor der Inbetriebnahme wie geplant durchführen. Dies auch dank der guten Zusammenarbeit mit SELEX, Ruag, dem BBL und skyguide; letztere hat als Hausherrin der Infrastruktur logistische Unterstützung gegeben und den Zugang zu den Anlagen gewährleistet. Dank baulicher Massnahmen konnte die Sichtbarkeit des Radars in Richtung Nordost und Südwest markant verbessert werden; in diesen Richtungen war das Signal bisher durch benachbarte Objekte über mehrere Grade abgeschirmt gewesen.

Die Daten der jüngsten Radargeneration haben eine höhere räumliche und zeitliche Auflösung, womit neu Bilder und Analyseprodukte alle 2.5 Minuten, räumlich aufgelöst auf einen Kilometer, erzeugt werden können. Verschiedene Niederschlagsarten lassen sich präziser unterscheiden und störende Signale, wie zum Beispiel Reflexionen am Boden, können besser erkannt und unterdrückt werden.

Massgeschneiderte Produkte mit neuster Technologie

Die technischen Verbesserungen der neuen Radars von MeteoSchweiz beinhalten grosses Potential für massgeschneiderte Kundenprodukte, beispielsweise für die Flugsicherung. Aber auch der Bevölkerungsschutz, Versicherungen, Tourimus und Landwirtschaft profitieren von den präziseren Daten. Der dritte und letzte Wetterradar der älteren Generation von MeteoSchweiz auf dem Albis wird im Frühjahr 2012 erneuert, die Planung für zwei zusätzliche Standorte im Wallis und in Graubünden kommt gut voran.

Quelle: Text MeteoSchweiz Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie 2013

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