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Hochwasserschutz Aargau
9. August 2007: Hochwasser im Aargau
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Hochwasser im Kanton Aargau am 9. August 2007
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Einsatzkräfte Döttingen Döttingen Windisch
Ereignisse am Do 9. August 2007

Do 9. August 2007, 10.30 Uhr

Die starken Regenfälle der vergangenen Nacht haben im Kanton Aargau zu einer akuten Hochwassersituation geführt. Flüsse und Bäche sind über die Ufer getreten und haben teilweise beträchtlichen Schaden angerichtet. Im ganzen Kantonsgebiet mussten eine ganze Reihe von Strassen und Brücken für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

Seit dem frühen Mittwochabend ist der Kantonale Führungsstab im Einsatz und verfolgt die Entwicklung. Im Verlaufe der Nacht wurden fünf Rapporte durchgeführt.

Auch Landammann Ernst Hasler war während der ganzen Nacht in der Einsatzzentrale anwesend und verschaffte sich einen Eindruck über die Lage im Kanton Aargau.

Nachts um 3.00 Uhr wurde vorsichtshalber das kantonale Katastrophenelement aufgeboten. Diese Einsatzkräfte füllen einerseits Sandsäcke für den Einsatz in den Gemeinden ab und decken anderseits die zusätzlichen Bedürfnisse an Einsatzkräften der Gemeinden und Feuerwehren ab. Die Nachfrage nach Sandsäcken ist hoch. Dank der vorhandenen Reserven und der Neuproduktion konnten die Bedürfnisse der Gemeinden, insbesondere derjenigen in den Regionen entlang der Aare und dem Rhein weitgehend abgedeckt werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden den Gemeinden 30'000 Sandsäcke geliefert.

In den Gemeinden entlang den Aargauer Flüssen stehen rund 100 Feuerwehren mit 4'000 Einsatzkräften sowie Polizei und Zivilschutzeinheiten im Einsatz. Personenschäden sind im Kanton Aargau keine zu verzeichnen. In Aarau musste wegen des Hochwassers das Wasserkraftwerk Rüchlig abgestellt und die Belegschaft evakuiert werden. Dies führte in Aarau zu einem kurzen Stromunterbruch von einer halben Stunde.

In der Gemeinde Döttingen überschwemmt der Aaredamm vor der Aarebrücke und überschwemmte ein Gebiet von rund 12 Aren. Der Aaredamm ist stark aufgeweicht. Im überschwemmten Gebiet musste ein Einkaufszentrum geschlossen und 50 Personen evakuiert werden. Die nötigen Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz und versuchen weitere Überschwemmungen zu verhindern.

Ausblick: Es ist weiterhin mit einem hohen Wasserstand der Aare zu rechnen, weiterhin ansteigen wird der Pegelstand des Rheins. An den anderen Flüssen dürfte sich die Lage tendenziell im Laufe des Nachmittags entspannen.(Hochwasser-Management am Bielersee )

Weitere Informationen Info-Bulletin 15.00 Uhr
Aare bei Rupperswil AG
Ereignisse am Do 9. August 2007

Do 9. August 2007, 15.00 Uhr

Klingnau
Klingnauer Stausee bei Klingnau-Döttingen AG

Die Aare bei Brugg hatte um 12.00 Uhr einen Stand von 1384 m3/sec - der Alarmwert liegt bei 1'050 m3/sec

(Ablaufmengen der Aare vom 4.- 10. August 2007 ) .

Der Rhein bei Rheinfelden hatte um dieselbe Zeit einen Pegelstand von 3'950 m3/sec - der Alarmwert liegt bei 3'200 m3/sec.

Die Wasserstände aller Flüsse im Aargau sind auf hohem Niveau jedoch tendenziell langsam abnehmend.

Im Vergleich zum letzten Hochwasser im 2005 war dank guten Präventionsmassnahmen die Reuss nur geringfügig betroffen. Dass die Zürcher die Abflussmenge aus dem Zürichsee in den frühen Morgenstunden reduziert hatten, hat sich auf den Pegelstand der Aare positiv auswirkt.

In Aarau ist die Aare über die Ufer getreten und hat flussnahe Gebiete überschwemmt. Das Wasserkraftwerk Rüchling in Aarau musste abgestellt und die Belegschaft evakuiert werden. Dies führte in Aarau im Laufe des Donnerstagmorgens zu einem Stromunterbruch von einer halben Stunde.

In der Gemeinde Döttingen wurde zuerst der Aaredamm vor der Aarebrücke überschwemmt und ist danach an derselben Stelle gebrochen. Überschwemmt wurde ein Gebiet von rund 12 Aren. Es wurden rund 50 Personen evakuiert und es musste ein Einkaufszentrum geschlossen werden. Weitere Überschwemmung im Gebiet von Döttingen und Klingnau konnten dank einem sofort erstellten Damm verhindert werden.

In Brugg ist der so genannte Schachen überschwemmt - kein bewohntes Gebiet.

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