Eidgenössische Jugendbefragungen ch-x
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ch-x Studie Ausländerpolitik 2001
ch-x Studie Heimat und Globalisierung 2001
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Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x

Die Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x haben ihren Ursprung in den Pädagogischen Rekrutenprüfungen, in welchen anfänglich vor allem durch eigentliche Schulprüfungen die Effizienz der kantonalen Schulsysteme überprüft wurden.

Später dienten sie der Meinungsforschung bei den dienstpflichtigen jungen Leuten.

Die CH-X stellen heute eine repräsentative schweizerische Erhebung bei der jungen Bevölkerung dar.

Zu den Umfragen

Die Umfrage nennt sich "YAS - Young Adult Survey". In der Schweiz ist die Umfrage als "Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x" bekannt.

Die Eidgenössischen Jungendbefragungen sind seit ihrer Entstehung mit dem Bundesstaat von 1848 eine Einrichtung des früheren Militärdepartements EMD und heutigen VBS. Ihren Ursprung hatten sie in den „Pädagogischen Rekrutenprüfungen“. Mit diesen wurde bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts durch eigentliche Prüfungen in Schreiben, Rechnen und Staatskunde bei den jungen Rekruten die Wirksamkeit der kantonalen Schulsysteme überprüft.

Mittlerweile haben sich die Erhebungen der modernen Schweiz angepasst: Sie befragen nicht mehr wie früher nur die rund 60% Diensttauglichen in der Rekrutenschule, sondern alle jungen Schweizer anlässlich ihrer Aushebung. Und seit der Jahrtausendwende werden zudem rund 2000 junge Frauen in etwa 80 nach Zufall ausgewählten Gemeinden befragt. Kurz: die ch-x-Befragungen sind heute keine Prüfungen mehr, sondern anonyme schweizweit repräsentative Befragungen der jungen Erwachsenen. Die Hauptstichprobe des 2004 initiierten und heute vorgestellten Projektes beruht auf Erhebungen bei 47‘000 jungen Schweizer Männern, 1660 gleichaltrigen Schweizer Frauen, 165 Ausländern und 130 Ausländerinnen.

Durch sich wiederholende Themen wird versucht, Tendenzen über längere Zeitabschnitte zu erfassen und zu beobachten. Durch die Befragung einer repräsentativen Auswahl von 1000 bis 2000 jungen Leuten, welche nicht Dienst leisten, sind die CH-X zu einem Instrument der schweizerischen Jugendpolitik und der Ausbildung geworden.

Die sich über mehrerer Jahreszyklen wiederholenden Befragungsthemen helfen Tendenzen in Ausbildungs- und Gesellschaftsfragen zu beobachten. Die Langzeitstudien beinhalten Aspekte der Ausbildung, der Gesundheit, des Sports und der Freizeit. Die Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x erarbeiten Trendstudien zu den Lebens-, Bildungs-, Arbeits- und Politikorientierungen junger Erwachsener in der Schweiz.

Die Ergebnisse der Befragungen werden statistisch ausgewertet. In Form von Studienberichten werden sie dem Publikum zugänglich gemacht. Seit 1975 sind einige Ausgaben der wissenschaftlichen Reihe erschienen, welche ein einmaliges Grundlagenwissen über die gesellschaftlichen Gegebenheiten unserer Jugend darstellen.

Die Eidgenössische Jugendbefragungen sind eine Institution des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS.

Quelle: VBS und ch-x 2011

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