Die
WHO berichtete weiter, die Zusammenarbeit der lokalen Behörden und
des WHO-Expertenteams habe sich verbessert. Unter anderem sind Epidemiologen
und Ethnologen in den abgelegenen Regionen unterwegs, um die Bevölkerung
davon zu überzeugen, kein Affenfleisch zu essen. Fleisch infizierter
Affen gilt als mögliche Quelle der aktuellen Ebola-Epidemie. Das Virus
war Anfang des Jahres bei einer Gruppe verendeter Gorillas nachgewiesen
worden. Der Verzehr von Primatenfleisch ist in den betroffenen Gegenden
verbreitet. Das Ebola-Virus wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten
übertragen. Die Erkrankten bekommen hohes Fieber und starke innere
Blutungen. Seit die Seuche 1976 in der benachbarten Demokratischen Republik
Kongo entdeckt wurde, starben daran nach Informationen der WHO rund 1000
Menschen. |