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Wenn
die Anzahl Hochschule,Universitätsprofessorinnen und -professoren genau der Anzahl
Studierender folgen würde, dann müsste sich die Zunahme der Anzahl
Studierender viel stärker auf die Neuberufung von Professoren auswirken
als die Anzahl Pensionierungen. Die Zahl der jährlich neu zu berufenden
Hochschulprofessoren würde von den durchschnittlich 230 Vollzeitäquivalenten
zwischen 2003 und 2005 auf 260 bis 270 für die Periode 2007-2011 steigen,
um dann gegen 2013 wieder auf den heutigen Stand zurückzufallen. Zwischen 48
und 53 Prozent dieser Stellen würden mit ausländischen Professorinnen
und Professoren besetzt.
Der Anteil
der Hochschulprofessorinnen steigt kontinuierlich (von 2% im Jahr 1980
auf 12% im Jahr 2005). Ungeachtet der Hypothesen ist davon auszugehen,
dass er weiterhin wachsen und 2016 19 bis 25 Prozent erreichen wird. Der
Anteil von 25 Prozent kann allerdings nur verwirklicht werden, wenn sich
die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau mit Doktortitel eine Professur erhält,
der entsprechenden Wahrscheinlichkeit der Männer kontinuierlich annähert.
Gemäss den letzten Beobachtungen liegt diese Wahrscheinlichkeit bei
Frauen zurzeit aber 30 Prozent unter derjenigen der Männer. An den FH
und PH dürfte der Frauenanteil beim Lehrkörper ebenfalls steigen und 2016 34 bis 39 Prozent erreichen (29% im Jahr 2005).
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