
Erdbeben
bestehen aus drei verschiedenen Wellentypen, die sich mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit fortbewegen:
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Kompressions-
oder Druckwellen
Die
Kompressionswellen (P-Wellen oder Primärwellen) breiten sich am schnellsten
durch das Erdinnere fort. Die P-Wellen werden jeweils zuerst von
den Seismometern der seismologischen Station aufgezeichnet. schnellsten.
sie treffen als erste beim Seismometer ein. Auch Schallwellen sind Kompressionswellen.
Die Materieteilchen schwingen (oszillieren) in Ausbreitungsrichtung der P-Welle
(Longitudinalwelle). Die P-Welle kann sich allen drei Zustsandsformen
der Materie (fest, flüssig, gasförmigen) Medien fortbewegen. |
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Scherwellen
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Die Scherwellen
(S-Wellen oder Sekundärwellen) breiten sich nur etwa mit der halben
Geschwindigkeit der Kompressionswellen durch das Erdinnere aus.
Die Materieteilchen
schwingen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle (Transversalwelle).
Die S-Welle kann sich nur in fester Materie fortbewegen.
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Oberflächenwellen
Die Oberflächenwellen
(L-Wellen ) breiten sich in der Erdkruste fort. L-Wellen haben
am meisten Energie gespeichert und treffen als letzte Wellenart bei den
Seismometern ein. Die Oberflächenwellen sind für die teilweise
katastrophalen Zerstörungen bei Erdbeben verantwortlich. |
Aus
der Verzögerung, in der die P- und S-Wellen an einer Erdbebenwarte
eintreffen, lässt sich deren Entfernung zum Erdbebenherd (Hypozentrum) errechnen.