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Klima im Wandel
Arctic Warming - Erwärmung der Arktis
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Machtpoker um die Arktis
ACIA: Impacts of a warming Arctic Document
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GrafikMachtpoker um die Arktis

November 2004

In den letzten Jahren sind die Durchschnittstemperaturen in der Arktis viel schneller gestiegen als in anderen Regionen der Welt. Eine Untersuchung im Auftrag des "Arktischen Rates" belegt, dass die Eisdecke des Inlandeises auf Grönland in den letzten 30 Jahren um fast 20% geschmolzen ist. Würde sich die Erwärmung mit der gleichen Geschwindigkeit fortsetzen, muss man im Jahre 2100 während den Sommermonaten mit einer eisfreien Zone am Nordpol rechnen. Als Hauptverantwortlicher haben die Wissenschafter einmal mehr den globalen Kohlendioxidausstoss festgestellt. Die acht Mitgliedsstaaten des "Arktischen Rates" (USA, Kanada, Island, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Russland) sind zusammen für fast die Hälfte des weltweiten Kohlendioxidausstoss verantwortlich. Trotzdem konnten sich die Regierungen dieser Staaten bisher zu keinem gemeinsamen Massnahmenpaket einigen. Die Mitgliedsstaaten sind allerdings darin einig, dass der Klimaerwärmung nur mit wirksamen Massnahmen begegnet werden kann. Wirtschaftliche und militärische überlegungen verhinderten bisher einen einheitlichen Aktionsplan.

Die fortschreitende Klimaerwärmung hat absehbare Folgen für die in der arktischen Region ansässigen Inuit-Völker. Die Inuit leben vorwiegend von der Jagd und vom Fischfang. Das Schmelzen des arktischen Eises gefährdet ihre Lebensgrundlagen. Akut gefährdet sind u.a. die Robben jagenden Eisbären. Die Strategen im Machtpoker um die Arktis, die USA und Russland, haben im Klimawandel auch Vorteile für ihre Länder erkannt. Durch das Verschwinden von Gletschern und Packeiszonen würde die Förderung der Rohstoffe in der Arktis wesentlich erleichtert. Mehr eisfreie Tage würden der Schifffahrt in der Region nützen.

Angesicht der lockenden Vorteile, welche eine Klimaerwärmung brächte, melden verschiedene Staaten ihre Hoheitsansprüche für die nordpolar Region und den Nordpol an. Bisher ist die Besitzfrage des Nordpols rechtlich ungeklärt. Ein Vertragswerk ähnlich demjeniges Antarktis-Vertrags existiert nicht. Arktis und Antarktis geraten deshalb zunehmend ins Blickfeld von Machtstrategen. Es geht in diesem Machtpoker nicht ist erster Linie um schmelzende Gletscher oder die bedrohte Fauna und Flora, sondern um geopolitische und wirtschaftliche Machtinteressen.

Die Weltgemeinschaft muss erkennen, dass sich in den beiden Polregionen ein ökologisches und geopolitisches Gefahrenpotenzial entwickelt.

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Informationen über die Klimaveränderung in der Arktis

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GrafikArctic Warming - Erwärmung der Arktis: ACIA Document
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Die vier Dokumente sind von der ACIA in englischer Sprache verfasst worden. Die Dokumentationen verfügen über eine Vielzahl von hervorragenden Grafiken. Die Dokumentationen sind daher auch jenen empfohlen, welche die englische Sprache weniger gut beherrschen.
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ACIA - AMAP Document
The best documention on Arctic warming we know
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Externe Links
ACIA - AMAP
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Impacts of a warming Arctic
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Die einzelnen Grafiken sind auch einzeln als JPEG-Files von 72 dpi und 150 dpi Auflösung downloadbar.

Quelle: ACIA AMAP

Externer Link
Arctic Portal: Arctic Maps

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GrafikArctic Warming - Erwärmung der Arktis: Links
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GRID-Arendal NASA's Global Change Master Directory United Nations Environment Programme World Glacier Monitoring Service
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