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Ein
ausgedehntes Flachmeer erstreckte über das Gebiet, wo heute
die Schweiz liegt. |
Flüsse
schwemmten Material in die Küstengebiete.
Aus dem Meerwasser wurden Meeressedimente abgeschieden. Daraus enstanden
die Sedimentgesteine wie Sandsteine,
Mergel, Kalk und Ton.
Aus
den nördlichen Sedimentzone gelb) entstanden die helvetischen Decken,
aus der zentralen Zone ( violett) die penninischen Decken,
aus der südlichen Zone (rot) die ostalpinen Decken.
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Aus
südlichen Richtungen stiessen starke Schubkräfte die Landmassen
nach Norden. |
An
schwachen Stellen wurde die Erdkruste und mit ihnen die Sedimentschichten
im Meer wellenförmig verfaltet. Die Faltenrücken erschienen
als Inseln über der Meeresoberfläche. Das Grundgebirge von
Vogesen und Schwarzwald im Westen und die Bömische Massen im Osten setzten den Schubkräften (Kontinentalverschiebung) Widerstand
entgegen. Die alpine Faltung begann.
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Die
anhaltenden starken Schubkräfte liessen die Faltenrücken weiter zu sogenannten Decken anwachsen. |
Die Decken schoben sich dachziegelartig übereinander. An der Erdoberfläche
begannen die Erosionskräfte (Wind,
Regen, Frost usw.) die Gesteinsecken allmählich wieder abzutragen.
Es entstanden Flüsse, welche den Verwitterungsschutt wieder
in die Meere schwemmten und dort Deltas bildeten. Grober Verwitterungsschutt
blieb an den Rändern der Uralpen liegen. Aus diesem Schutt
bildeten sich die Molassegestein wie Nagelfluh, Sandstein und Mergel.
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Zum
Abschluss der Alpenbildung wurden selbst diese Molasseschichten gefaltetet. Der Jura entstand. In den alpennahen Zonen wurde die Molasse teilweise sogar von den Gesteinschichten der Alpen zugedeckt. Im Zentrum
der Alpen stiess Magma aus dem Granituntergrund auf. An diesen Stellen wurde der Kalkmantel weitgehend zerstört. Heute treten dort Granite und mit ihnen verwandte Gesteinarten wie Gneise auf. |
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Die Gebirgsbildung im Alpenraum ist weitgehend abgeschlossen. Die Alpen werden von den Erosionskräften wieder
abgetragen. |