Drogen - Drugs
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GrafikDrogen - Drugs: Illegale Drogen
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Drogen: Handelsprodukte
GrafikDrogen: Pflanzliche Drogen

Die Menschheit berauscht sich seit Jahrtausenden mit psychoaktiven Pflanzen. Solche Drogen haben grossen Einfluss auf Gesellschaft und Religion einer Kultur. Fliegenpilze, psilocybinhaltige Pilze, Kaffee, Nachtschattengewächse, Coca, Schlafmohn, Hanf, Tabak und viele mehr haben eine uralte Tradition. Die meisten dieser Drogen gerieten aber mehr und mehr in den Schatten der heute üblichen Substanzen. Neben Nikotin und Hanf machten Alkohol, alle möglichen chemischen Medikamente, und verschiedene synthetische oder halbsynthetische Drogen das Rennen. Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung! Wahrscheinlich deshalb sind auch sehr viele psychoaktive Pflanzen erlaubt. Ganz abgesehen davon, dass mensch Pflanzen, die eigentlich überall wachsen können, kaum verbieten kann. Trotzdem versucht es der Gesetzgeber bei manchen; z.B. bei Hanf oder den boomenden psilocybinhaltigen Pilzen. Gerade Jugendliche lassen sich immer weniger auf die verordneten Drogen Tabak und Alkohol festlegen, so dass vermehrt auch mit pflanzlichen Drogen experimentiert wird. Es ist an dieser Stelle nicht möglich, alle diese Pflanzen aufzuführen, es wäre eine lange Liste von Namen, die uns zu einem grossen Teil zunächst auch völlig fremd sind.

Die Wirkungen von pflanzlichen Drogen sind sehr unterschiedlich. Alle möglichen psychischen und körperlichen Effekte können erzielt werden. Von anregender Wirkung bei Coca, Kaffee, Mate oder Mormonentee bis beruhigender bei Opium ist alles möglich. Die verschiedensten Schattierungen alkoholähnlicher Rauschzustände können ebenso erzielt werden wie stark halluzinogene Wirkungen.

Körperliche Abhängigkeit entsteht bei pflanzlichen Drogen eher selten, z.B. beim aus dem Schlafmohn gewonnenen Opium. Auch psychische Abhängigkeit ist nicht häufig. Dennoch ist der Umgang mit pflanzlichen Drogen nicht immer harmlos. Manche können zu starken Vergiftungserscheinungen führen, oder im Extremfall sogar zum Tod führen. Auch der Rauschzustand selbst kann bei manchen temporär unkontrollierbar werden und mit vorübergehenden Gedächtnisverlust einhergehen. Gerade die halluzinogenen Substanzen sind mit Vorsicht zu geniessen. Wie LSD können sie latent vorhandene psychische Krankheiten zum Ausbruch bringen oder unerwartet Probleme aus dem Unterbewusstsein hervorspülen.

Neben den positiven Rauscherfahrungen ist bei vielen psychoaktiven Pflanzen auch eine medizinische Nutzung möglich, da sie auch auf die verschiedensten körperlichen Funktionen Einfluss haben können. Aber auch hier sind sie weitgehen von chemischen Medikamenten verdrängt worden, die z.T. auch direkt auf der jeweiligen Pflanzenchemie aufbauen.

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GrafikDrogen: Illegale Drogen - LSD und andere Halluzinogene

Amphetamin (Pep) wurde erstmals 1887 in Deutschland synthetisiert. In der Medizin wurde es als Asthmamittel, gegen übergewicht und Depressionen eingesetzt. Erst in den 60er Jahren entwickelte sich ein illegaler Markt für die Droge. Heute wird sie besonders häufig in der Techno-Kultur genutzt. Die verschiedenen Ecstasy-Wirkstoffe gehören auch zur Familie der Amphetamine. Es wird heute noch bei hyperaktiven Kindern eingesetzt.

Amphetamine sind synthetische Substanzen, die in Tablettenform oder als weisses Pulver erhältlich sind. Es wird häufig gesnieft oder geschluckt, kann aber auch gespritzt werden. Amphetamine erhöhen die Noradrenalin- und Dopaminausschüttung des Körpers und setzen körperliche Energiereserven frei. Das kann mit Zufriedenheit und Wohlgefühl, aber auch mit unangenehmer Anspannung und Selbstüberschätzung einhergehen. Subjetkiv erhöhte Leistungsfähigkeit ist das Hauptmerkmal der Droge. Hunger, Durst und Müdigkeit werden unterdrückt. Das kann bei ununterbrochenem Tanzen zu überhitzung führen. Während der Wirkungszeit kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Nach Abklingen der Wirkung sind oft Erschöpfung und Depressionen zu spüren.

Auch bei Dauergebrauch entsteht keine körperliche Abhängigkeit. Allerdings kann eine starke psychische Abhängigkeit entstehen. Das führt bei regelmässigem Konsum auch zu hohen Dosissteigerungen. Bei Dauergebrauch entsteht eine starke Belastung für die Psyche. Es kann zu Aggressivität und anderen mentalen Störungen kommen. Der Körper wird nach und nach ausgezehrt.

Die Mehrheit der User entwickelt jedoch keinen chronischen Gebrauch. In Drogenberatungsstellen sind Speedprobleme eher selten.

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