Armut
Grafik
Armut in der Schweiz
Grafik
Grafik
Grafik
end
Grafik
"Working Poor" im Jahr 2006
Grafik
Grafik Grafik
Grafik Grafik
Grafik
Grafik
vorangehende Seiteend
Working Poor: Armut trotz Erwerbstätigkeit
Definition
Grafik
Grafik

Das soziale Existenzminimum beinhaltet folgende Komponenten:

Grafik
Das soziale Existenzminimum beinhaltet folgende Komponenten :
Grafik
die Wohnkosten (namentlich die Miete), die im marktüblichen lokalen Rahmen liegen müssen,
Grafik
einen Grundbedarf für die wichtigsten Ausgaben: Nahrung, Getränke, Bekleidung, Gesundheitskosten, Energie, Produkte für die Reinigung, Fahrkosten, etc.
Grafik
die Kosten der kantonalen Grundprämie der Krankenkasse.
Grafik
In der Schweiz liegen gegenwärtig (2006) die offiziellen Armutsgrenzen bei einem Monatseinkommen für ...
Grafik
einen Einpersonen-Haushalt
bei 2480 Fr.
Grafik
ein Ehepaar mit zwei Kindern
bei 4600 Fr.
Diese Zahlen betreffen das Netto-Einkommen nach Sozialabzügen und Steuern.

Die statistische Armutsgrenze (d.h. Miete + Krankenkassen-Grundprämie + Grundbedarf + 100.- pro Haushaltsmitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat) beträgt 2200.- Franken für Alleinstehende, 3800.- für Alleinerziehende mit 2 Kindern unter 16, und 4600.- für Paare mit 2 Kindern (nationale Durchschnittswerte).

Die statistische Grenze harter finanzieller Entbehrung (d.h. Miete + Grundprämie der Krankenkasse + Grundbedarf) beträgt somit 2100.- bzw. 3700.- bzw. 4400.- für die oben erwähnten Beispiele (nationale Durchschnittswerte).

Alle Personen im Alter von 20-59 Jahren, die in einem Haushalt leben, dessen monatliches Einkommen nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, 2.Säule, Arbeitslosenversicherung, usw.) und der Steuern unter der Armutsgrenze liegt, werden als arm bezeichnet.

Grafik

Als "Working-Poor" gelten erwerbstätige Personen, die mindestens eine Stunde pro Woche arbeiten und in einem Haushalt leben, der mindestens über ein volles Erwerbspensum verfügt (d.h. der kumulierte Erwerbsumfang der Haushaltsmitglieder beträgt mindestens 90% oder 36 Stunden pro Woche).

Grafik
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), 2007

Die Armutsgefährdungsschwelle 2011

Die Europäische Union setzt die Armutsgefährdungsschwelle bei 60 Prozent des Medians des verfügbaren Äquivalenzeinkommens an. Demnach waren im Jahr 2010 14,2 Prozent der in der Schweiz lebenden Bevölkerung, d.h. fast jede siebte Person, armutsgefährdet.

Zur Veranschaulichung:

Als armutsgefährdet gilt eine alleinstehende Person mit einem verfügbaren monatlichen Einkommen von weniger als 2400 Franken oder ein Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren mit weniger als 5000 Franken.

Grafik
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), 2011
Grafik
top
vorangehende Seite
Grafik
Grafik