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Klimawanderungen
in Baden (Kanton Aargau)
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Die
Stadt Baden im Kanton Aargau hat vor Jahren am Fusse des Bareggs 70 ha
Wald als Naturwald unter Schutz gestellt.
Der Naturwald gilt in seiner Art als einzigartig in der Schweiz.
Das
Wirken der Stadt für die Natur und den Naturschutzgedanken wurde mit Preisen belohnt. Die Stadt hat das Geld, welche sie bei einer Auszeichnung erhalten
hat, wieder investiert. Die Stadt Baden hat ein umfassendes Angebot für
Schulen oder andere an Klima- und Umweltfragen interessierte Personen in
Auftrag gegeben und finanziert. Die Unterlagen dienen als Grundlagen für vier Klimawanderungen in der näheren Umgebung
der Stadt Baden. |
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Bei
den Klimawanderungen stehen die Ideen im Vordergrund, Kinder, Jugendliche
und Erwachsene über den Wald an die Klimathematik heranzuführen,
klimatische Phänomene zu erforschen und Handlungsmöglichkeiten
für den Alltag zu erarbeiten. Das
unten beschriebene Angebot an Informationen und Wandervorschlägen empfehlen wir zum Ausprobieren.
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Klimawanderungen:
Dokumentation - Unterrichtsmaterial
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Klimawanderungen
in Baden (Kanton Aargau): Situationsplan
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Naturwaldreservat
Teufelskeller
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Am
Osthang des Baregg, dem nördlichsten Ausläufer des Heitersbergs,
liegt das sagenhafte Felssturzgebiet des Teufelskellers. Dieser urtümliche
Ort mit Felsen von bis zu 20 m Höhe und 30 m Länge und imposanten
Baumriesen mit Höhen bis zu 50 m bildet eine eindrückliche Landschaft.
Auf der Westseite der Bareggkrete sind 20 ha Wald vom Westwindorkan Lothar
am 26. Dezember 1999 zerstört worden. Hier ist eine natürliche
Wiederbewaldung ohne menschliche Eingriffe zu beobachten. Bereits im Jahre
1987 hat die Ortsbürgergemeinde Baden dieses Gebiet zum Naturwaldreservat
erklärt. Auf der gesamten Reservatsfläche von zur Zeit 70 ha
wird auf jegliche Art von forstlicher Nutzung verzichtet. So ist ein Refugium
für Flora und Fauna entstanden, in bester Nähe und Erreichbarkeit
vom Zentrum der Stadt Baden.
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Umweltpreis
für Badener Stadtwald
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Die
Ortsbürgergemeinde Baden erhält den mit 200'000 Franken dotierten
Binding Waldpreis. Die Sophie und Karl Binding Stiftung zeichnet die Stadt
für ihren vorbildlich gepflegten Stadtwald aus. Baden erhielt am 19.
Mai 2005 in Basel den Binding Waldpreis. Dies ist der höchstdotierte
Schweizer Umweltpreis und einer der bedeutendsten europäischen Preise
im Umweltbereich überhaupt. Der Preis stand dieses Jahr unter dem
Motto «Lebensraum Stadtwald».
Seit
Jahren bewirtschaftet Baden seinen Stadtwald naturnah und nachhaltig. Zum
Beispiel verjüngt sich der Badener Wald fast ausschliesslich natürlich
- so entsteht ein gut durchmischter und optimal an die örtlichen Bedingungen
angepasster Wald. Försterinnen und Förster verzichten zudem auf
genverändertes Pflanzenmaterial, Dünger und Pflanzenschutzmittel.
Nachhaltigkeit
bedeutet für die Verantwortlichen in Baden aber auch, dass die Bevölkerung
den Wald als Naherholungsgebiet zu schätzen weiss und gerne nutzt.
Mit rund 80 Kilometern Wander- und Fahrradwegen, zahlreichen Picknick-
und Feuerstellen, Infotafeln oder Waldführungen steigerten die Behörden
die Attraktivität des Stadtwaldes, sodass heute wieder viel mehr Stadtbewohner
in den Wald gehen als früher. «Es ist uns sehr wichtig, dass
die Bevölkerung den Wald für Freizeit und Erholung nutzt»,
sagt Georg Schoop, Leiter des Stadtforstamtes und Stadtökologe. «Denn
wer ihn kennt und liebt, ist auch eher für die Bedürfnisse des
Waldes sensibilisiert.»
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