Mai
2009
Bei
einem Angriff von Ruandischen Hutu-Milizen auf ein Dorf im Osten der Demokratischen
Republik Kongo sind mindestens 150 Menschen getötet worden. Hilfswerke
wie Oxfam werfen der UN-Friedenstruppen (MONUC) vor, dass sie mit ihren
Aktionen gegen die Milizen der Forces démocratiques pour la libération
du Rwanda (FDLR) die verzweifelte Lage für die Zivilbevölkerung
nur verschlimmert habe. UNO-Quellen geben an, dass die Angriffe der FDLR
seit Wochen andauern und ein Ende nicht abzusehen sei. Die Angriffe der
Hutu-Milizen sei keine Folge der MONUC-Strategie, sondern eine Reaktion
der Rebellen auf Bewegungen der Kongolesischen Armee und der von den Tutsis
kontrollierten Armee Ruandas. Die MONUC könne leider nicht in jedem
Dorf präsent sein, um die Zivilbevölkerung vor übergriffen
zu schützen. |