Schule Schweiz - Bildung Schweiz
Aktion gegen den Bildungsabbau im Kanton Aargau 2003-2004
Aktion gegen den Bildungsabbau im Kanton Aargau 2003 - 2004
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Klassengrösse 28: (K)ein Problem?
Politik: Das "Spiel" um Fakten Aspekt
Aargauer Regierung: Die Absichten
Bildungsdepartement: Präzisierungen
Der Aktionstag: Ein Erfolg? Pressemeldungen
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Grafik-Quelle: ALV
Aargauer Regierung will den Staatshaushalt bis 2006 um insgesamt 787 Millionen entlasten.
Im Sparpaket ist vorgesehen, dass die Gemeinden mehr Lasten übernehmen müssen. Vorgesehen ist, dass sich die Gemeinden an den Lehrerlöhnen, den Prämienverbilligung für Krankenkassen und den Leistungen der Kantonsspitälern beteiligen müssen. Der Regierungsrat fordert die Gemeinden auf, Zusammenarbeit und Zusammenschliessungen zu prüfen. Der Regierungsrat hat die geplanten Massnahmen in 3 Kategorien eingeteilt. Für die Verschlechterung der finanziellen Perspektiven des Kantons sind u.a. Massnahmen des Bundens (neuer Finanzindex beim Finanzausgleich usw.) verantwortlich.

Der Bildungsbereich macht im Staathaushalt etwa 37% der Gesamtausgaben aus. Am Sparpaket ist Bildung mit 17% unterdurchschnittlich belastet. Bei der Bildung sind im Sparpaket u.a. folgende Massnahmen vorgesehen:
- generelle Senkung der Gesamtlohnsumme um 0,5 Prozent
- Anhebung der erlaubten Klassengrösse um 2 Schüler. Eine Ausnahme bildet hier die Ralschule.
- die Anhebung der Mindestschülerzahl pro Klasse an der Bezirksschule auf 18 und auf der Primarstufe auf 22 Schüler

Die Anhebung der Mindestschülerzahlen bringt vor allem die kleineren Bezirksschulen in Bedrängnis. Von den 42 Bezirksschulen des Kantons verlieren möglicherweise rund 10 Schulen ihre Existenzgrundlage.

Umbau der Aargauer Volksschule
Strukturreform im Kanton Aargau 2006-2010
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