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Klima im Wandel
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Thema: Klima
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Klimawandel
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Erwärmung der Erdoberfläche
NASA: Erdoberflächentemperaturen 1880-2009

Seit 1880 ist die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde um 0,8°C angestiegen.

Zwei Drittel dieser Erwärmung erfolgte nach 1975.

Seit 1975 erfolgte eine durchschnittliche Temperaturzunahme von 0,15 bis 0,20°C pro Jahrzehnt. Eine Erhöhung der Oberflächentemperatur der Erde um 1°C wird von Umweltexperten als erheblich bezeichnet. Es benötigt eine riesige Menge an Wärmeenergie um die Meere, die Atmosphäre und die Landmasse um diesen Betrag zu erwärmen.

In den Vergangenheit genügte eine durchschnittliche Temperatursenkung um 1 - 2°C, um auf der Erde die kleine Eiszeit auszulösen.

Eine Abkühlung um durchschnittlich 5°C würde weite Teile von Nordamerika unter einer dicken Eisdecke verschwinden lassen, wie dies vor rund 20'000 Jahren geschah.

Die Temperaturentwicklung von 1880 bis 2009 wurde von den Forschern des NASA-Instituts Goddard Institute for Space Studies (GISS) mit der Mitteltemperatur der Periode 1951 bis 1980 verglichen. In dieser Zeitspanne wurde eine mittlere Erdoberflächentemperatur von rund 14°C berechnet.

Die Abweichung, welche sich aus der Differenz einer Zehnjahresmitteltemperatur mit der Mitteltemperatur von 1951 bis 1980 ergibt, nennt man Temperatur-Anomalie. Wurde für ein Jahrzehnt eine tiefere Mitteltemperatur als der Vergleichswert berechnet, so erscheinen die betreffenden Gebiete auf der Weltkarte mit blauer Farbe eingefärbt. Bei positiven Differenzen erscheinen diese Region in roter Farbe. Die rote Farbe bedeutet also eine Klimaerwärmung.

Vor 1880 standen den Forschern zu wenig zuverlässige Daten über die Klimaentwicklung zur Verfügung

Quelle: NASA - Goddard Institute for Space Studies (GISS), Januar 2011

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