In den Aufwinden starker Gewitterherde werden Regentropfen in höhere, kühlere Luftschichten verfrachtet. In Luftmassen, deren Temperaturen unter 0° C betragen, werden die Regentropfen zu Graupelkörnern.
Werden die Grauperkörner in noch grössere Höhen getrieben, wachsen sie zu Hagelkörnern heran. Genügt die Schubkraft der Aufwinde nicht mehr, die Eiskörner in noch grössere Höhenlagen zu schieben, so beginnen die Hagelkörner aufgrund der Gravitationskraft gegen den Erdboden hin zu fallen.
Hagelkörner, welche die Erdoberfläche aus sehr grossen Höhen erreichen, können einen beträchtlichen Durchmesser aufweisen und so grossen Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, Autos, Gebäuden und anderen Objekten hervorrufen.
Graupelkörner sind runde, schwer zusammendrückbare, halbdurchsichtige Bällchen mit einem meist milchigem Kern, der von einer sehr dünnen, klaren Eisschicht ist. Der Durchmesser eines Graupelkorns beträgt zwischen 1 bis 5mm ist.